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#236 Drei Jahrzehnte PKK-Verbot:

#236 Drei Jahrzehnte PKK-Verbot: "Die Kriminalisierung der Kurden muss aufhören"

‧ 68m 17s

Der deutsche Staat geht hart gegen die kurdische Freiheitsbewegung vor, ein Grundpfeiler der Repression ist das Verbot der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) als Terrororganisation. 30 Jahre nach dem PKK-Verbot fordern die kurdische Diaspora und Mitstreiter ein Umdenken der deutschen Politik. Im Dissens Podcast sprechen die kurdische Aktivistin Gülistan Ates und der Soziologe Alexander Glasner-Hummel über die Hintergründe der Kriminalisierung, ihre Folgen und den Kampf für Grundrechte.

#235 Erbschaften: Warum es an der Zeit ist, die Reichen zu enterben

#235 Erbschaften: Warum es an der Zeit ist, die Reichen zu enterben

‧ 83m 16s

Deutschland ist eine Erbengesellschaft, dass heißt unsere Herkunft bestimmt darüber, ob wir am Reichtum der Gesellschaft teilhaben oder eben nicht. Und während die oberen zehn Prozent den Erbkuchen unter sich aufteilen, bekommen die allermeisten Menschen sehr wenig bis gar nichts ab. Bei "Tax me now" setzen sich Vermögende für eine größere Besteuerung ihres unverdienten Reichtums ein. Yannick Haan von der Initiative spricht im Dissens Podcast über die große Ungleichheit beim Erben, ein Grunderbe für alle und den Kampf für mehr Steuergerechtigkeit.

#234

#234 "Wir müssen weißen Feminismus canceln, um für mehr Menschen relevant zu werden"

‧ 40m 39s

Der herrschende Feminismus bringt nur wenigen privilegierten Frauen einen Vorteil, sagt Sibel Schick. In Ihrem Buch "Weißen Feminismus canceln" plädiert die Autorin dafür, eine feministische Bewegung für alle aufzubauen Ein Gespräch über die Blinden Flecken des Mainstream-Feminismus, Scheinlösungen gegen Männergewalt und die Notwendigkeit einer Care-Revolution.

Bildung von unten: Mit Wissen gegen rassistische Ausschlüsse im Politikbetrieb

Bildung von unten: Mit Wissen gegen rassistische Ausschlüsse im Politikbetrieb

‧ 51m 54s

Nicht politisch vertreten: sprachliche und kulturelle Barrieren schließen Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland häufig von politischer Beteiligung aus. Hier setzt das Bildungszentrum Centro Educación Popular an: migrantisierte Menschen Organisieren sich selbst Bildung von unten. Valentin und Inken von "Was tun?" sprechen mit der Aktivistin Cecilia Maas über die Bildung für den Arbeitskampf, Selbstverwaltung und darüber, was deutsche Aktivist:innen von lateinamerikanischen lernen können. In unserem ersten Live-Podcast kommt im Anschluss auch das Publikum zu Wort.

#233 Terror gegen Israel, Krieg in Gaza: Solidarität nach dem 07. Oktober

#233 Terror gegen Israel, Krieg in Gaza: Solidarität nach dem 07. Oktober

‧ 79m 12s

Nach dem grausamen Massaker der Hamas vor zwei Wochen herrscht Krieg in Nahost. Die Hoffnung auf einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern war noch nie so klein wie heute. Und auch in Deutschland tobt der Konflikt, es entlädt sich antisemitische Gewalt und gleichzeitig wird der Kampf gegen Judenhass für rassistische Stimmungsmache instrumentalisiert. Wie sollte linke Solidarität nach dem 07. Oktober aussehen? Im Dissens Podcast sprechen dazu Gil Shohat, Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, und der Journalist Hanno Hauenstein.

#232

#232 "Ich brauche keine Selflove, sondern Verbundenheit mit meinen Leidensgenoss*innen"

‧ 56m 20s

Achtsam, empathisch und sprachsensibel: Auf den ersten Blick scheinen junge Menschen super politisch. Doch dahinter stecken oft individualistische Vorstellungen vom guten Leben, kritisiert der Autor und Satiriker Jean-Philippe Kindler in seinem Buch "Scheiß auf Selflove, gib mir Klassenkampf". Ein Gespräch über neoliberale Ich-Politiken und Antikapitalismus als Gemeinsamkeitsangebot.

#231 Warum wir uns den Neoliberalismus nicht mehr leisten können

#231 Warum wir uns den Neoliberalismus nicht mehr leisten können

‧ 54m 17s

"Wachstum kommt allen zugute" und »Hohe Steuern bremsen die Wirtschaft": Solche Sätze stellen eine neoliberale Wirtschaftspolitik als alternativlos dar. In dem Buch "Wirtschaftsmärchen" zeigen die Gewerkschafter Kai Eicker-Wolf und Patrick Schreiner wie falsch und gefährlich diese und andere wirtschaftsliberale Mythen sind. Ein Gespräch über die Debattenhoheit des Kapitals, die Lähmung der Linken und einen Postwachstums-Sozialismus.

#230 Rassismus:

#230 Rassismus: "Der Kampf für eine Schwarze Professur ist für uns kein Antirassismus"

‧ 78m 18s

Vielfalt in Spitzenpositionen: Der liberale Antirassismus bringt nur einer kleinen Minderheit etwas, meint Eleonora Roldán Mendívil. Im Sammelband "Die Diversität der Ausbeutung" kritisieren sie und weitere Autor*innen die Verengung antirassistischer Praxis auf Inklusion und Diversity-Politiken. Ein Gespräch über die Klassenblindheit des liberalen Rassismusbegriffs und einen Antirassismus für alle.

#229

#229 "Wir müssen die Wut auf das System von links fundieren"

‧ 87m 27s

Als Linke dürfen wir Medienkritik nicht den Rechtsextremisten überlassen, argumentiert der Soziologe Lukas Meisner in seinem Buch "Medienkritik ist links". Eine medienkritische Linke muss Alternativen aufzeigen: sowohl zur pauschalen Dämonisierung einer vermeintlichen "Lügenpresse", als auch zur neoliberalen Hegemonie in der Medienlandschaft. Ein Gespräch über Medienstrategien, den Kampf um Deutungshoheit und eine Erneuerung linker Politik.

#228 Pornografie:

#228 Pornografie: "Pornos können uns helfen, sexuell frei zu sein"

‧ 67m 27s

Porno wird zu Unrecht an den Rand des Gesellschaft gedrängt, sagt Paultia Pappel. Die Porno-Unternehmerin argumentiert in "Pornopositiv", dass Porno ein feministisches Werkzeug ist — für Selbstbestimmung und sexuelle Freiheit. Ein Gespräch über unseren schamvollen Umgang mit Pornografie, die Arbeit an Gangbang-Sets und neue Wege beim Jugendschutz.