Was tun, wenn die Rechte regiert? Lehren aus Polen
Shownotes
Gerade richten sich alle Augen auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dort könnte der AfD in wenigen Wochen der Sprung in die Landesregierung gelingen - mit schwer abschätzbaren Konsequenzen für die kritische Zivilgesellschaft und staatliche Behörden, aber vor allem für alle, die nicht in das Weltbild der AfD passen. Doch statt wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen, wollen wir bei "Was tun?" über die Wahlen hinaus denken. Denn aktuell kippt die Stimmung im ganzen Land immer weiter nach rechts - und so scheint es eine Frage der Zeit zu sein, bis Rechtsextreme mindestens in Bundesländern an die Regierung kommen. Umso wichtiger, sich jetzt schon zu fragen, wie es dann für alle, die für eine solidarische Gesellschaft kämpfen, weiter geht.
In der Miniserie "Was tun, wenn Rechte regieren?" sprechen Inken und Valentin mit Aktivist:innen aus Polen, Israel und Brasilien. Sie alle haben Erfahrungen mit rechten Regierungen - und sind sie im Fall von Polen und Brasilien auch wieder losgeworden. Inken und Valentin fragen nach: Wie müssen wir uns Aktivismus unter den neuen Rahmenbedingungen vorstellen? Welche Strategien wirken noch, wenn Rechte unsere Bewegungen zum Feindbild erklären? Und: Wie wird man rechte Regierungen wieder los?
In Folge 1 der Miniserie "Was tun, wenn Rechte regieren?" interviewt Valentin die polnische Aktivistin Dominika Lasota. Dominika kämpfte jahrelang gegen die rechte Regierungspolitik der "Law & Justice" Partei PiS an. Sie war Teil einer Kampagne, die es sich im entscheidenden Wahlkampf zum Ziel gemacht hatte, junge Frauen zur Wahl zu mobilisieren. Doch auch, wenn die Kampagne ein Erfolg war und "Law and Justice" nach acht Jahren an der Macht abgewählt wurde, blickt Dominika mittlerweile kritisch auf ihre Bemühungen, Donald Tusk und seine Mitte-Links-Koalition ins Amt zu hieven. Im Interview spricht sie sich dafür aus, gerade im Kampf gegen Rechts das Verhältnis sozialer Bewegungen zu Parteien zu überdenken - was das bedeutet, hört ihr in der Folge!
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Weiterführende Links
Dominikas Text bei Frontline Notes: https://frontlinenotes.org/we-got-rid-of-polands-right-wing-government-the-hardest-part-the-liberals-that-came-next/ Dominikas Instagram: https://www.instagram.com/lasotellia Das Kampagnen-Video von WSCHOD: https://www.youtube.com/watch?v=3D4p1q-wuhM Wschod - die Bewegung in der Dominika aktiv ist: https://www.wschod.org Szenario-Analyse der Amadeo-Antonio-Stiftung zu Sachsen-Anhalt unter einer AfD-Regierung: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/szenario-sachsen-anhalt/ Hintergrund; Historische Gründe für den Austieg rechtsextremer Parteien in post-sowjetischen Ländern: https://researchonline.lse.ac.uk/id/eprint/63230/1/democraticaudit.com-Historical%20legacies%20and%20national%20political%20contexts%20have%20shaped%20todays%20far-right%20in%20Eastern%20and%20Centr.pdf Hintergrund: Emotional Roots of Right wing political Populism: https://www.polsoz.fu-berlin.de/soziologie/arbeitsbereiche/emotionen/team/Professur/preprints/Salmela-_-von-Scheve-Emotional-Roots-of-Right-Wing-Political-Populism-Final-SSI.pdf
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Disclaimer
Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
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Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?"
Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo liebe Distance-Fans, hier ist Valentin vom Was Tun Podcast.
00:00:03: Enken und ich sind zurück aus der Podcastpause und haben eine Miniserie für euch im Gepäck!
00:00:09: In den nächsten drei Folgen sprechen wir mit Aktivistinnen aus Ländern in denen rechtsextreme Parteien regiert haben oder noch regieren.
00:00:17: Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern fragen wir sie – was tun wenn Rechte regieren?
00:00:24: Jetzt viel Spaß mit Folge eins.
00:00:27: Es war manchmal, dass ich diese Tage vergessen habe, wie es war.
00:00:33: Aber eigentlich, jeden Tag würden wir News über noch eine andere Entscheidung betrachten auf die Institution und dieser Institution.
00:00:42: Jeden Tag würde das etwas sein.
00:00:45: Es war natürlich nicht so ein imperialer Skala als es mit Donald Trump war.
00:00:50: Das war aber immer so.
00:00:53: Wir fühlten uns, dass wir nur attackiert wurden.
00:00:56: Und wenn ich sage, dass man Frauen benutzt ... Marginalize Communities, basically anyone who wasn't part of this ultra Christian conservative circles.
00:01:07: Nationalistic Circles and so.
00:01:09: for many years it felt like we're constantly on the defense side and constantly trying to protest against them.
00:01:16: Ja, insofern, wie für mich als junger Adult, als achtundjähriger oder zwanzigjähriger, stecken meine adulten Leben an.
00:01:26: Ich erinnere mich daran, dass wenn wir noch ein weiteres Termin bekommen von dem Recht auf den Regierung, also der dritte Termin, dann können wir nicht sicher sein, ob das demokratische Barschslider nicht sich selbst kompliziert wird.
00:02:00: Hallo und herzlich willkommen zum WasTun Podcast.
00:02:02: Hier sprechen wir ab jetzt wieder einmal im Monat mit Aktivistinnen und Aktivisten darüber, wie wir als Linke nicht nur kämpfen sondern auch gewinnen können.
00:02:10: Wir das sind Valentin und Inken.
00:02:12: Wir interessieren uns für politische Strategie und machen diesen Podcast und die Diskussion darüber mit euch zu teilen.
00:02:18: Es ist jetzt drei Monate her, seit wir in unsere Podcastpause gegangen sind und wir melden uns mit einem Special zurück.
00:02:24: In den nächsten drei Episoden sprechen wir mit Aktivistinnen aus Polen, Israel und Brasilien über linken Aktivismus unter rechtsextremen Regierungen – und ihre Erfahrung damit was es braucht um die Rechten wieder loszuwerden nachdem sie einmal an der Macht sind!
00:02:37: Seit über einem Jahr wird jetzt nämlich schon darüber geredet, dass die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal die absolute Mehrheit erreichen könnte.
00:02:45: Und das hätte natürlich schwerwiegende Folgen für viele Menschen, die dort leben.
00:02:48: Gleichzeitig haben wir uns inzwischen eine gewisse Frustration damit entwickelt, gebannt wie das Kaninchen vor der Schlange zu sitzen nur drüber nachzudenken ob eine Koalition zwischen CDU und Linken sinnvoll ist wenn das dann die Faschisten von der Macht fernhält.
00:03:00: Als Bewegungspodcast wollen wir deswegen etwas weitergehen und mit Leuten darüber sprechen, was politisch überhaupt noch möglich ist wenn Rechtsextreme regieren.
00:03:09: Und wie man sie eben dann auch wieder los wird.
00:03:12: Deswegen habe ich für diese Folge mit der polnischen Klimaaktivistin Dominika Lasota gesprochen.
00:03:18: Dominika war Teil einer Kampagne die sich in Polen bei dem letzten Parlamentsfall darauf konzentriert hat die Wahlbeteiligung unter jungen Frauen zu erhöhen und hat sich damit gegen die Wiederwahl der ultrarechten Law and Justice-Partei engagiert, die hierzulande auch bekannt als PIS-Patei ist.
00:03:36: Auf dem neu gegründeten Block Frontline Notes, den wir euch an dieser Stelle ans Herz legen möchten, hat Dominika ein Artikel veröffentlicht in dem sie ziemlich selbstkritisch beschreibt dass es naiv gewesen ist zu denken das mit der Wahlniederlage von Law & Justice alles besser werden würde und sie nicht mit den Liberalen gerechnet hätten, die nach dem Rechtsextremen kommen.
00:04:00: Bevor es jetzt mit dem Interview losgeht noch ein hinweisend eigener Sache.
00:04:04: Ab dieser Folge machen Valentin und ich die Interviews im Wechsel alleine – nicht wie bisher gemeinsam!
00:04:09: In der Nachbesprechung hört ihr uns dann aber wieder gemeinsam und diesmal erzähle ich dann Valentin was ich in diesem Gespräch besonders spannend fand und ich daraus mitnehme und in der nächsten Folge ist das andersrum.
00:04:20: Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Interview mit Dominika Lasota aus Polen und Valentin.
00:04:43: So, ich habe Dominika Lasota jetzt auf unserem Podcast und ich bin sehr glücklich, dass ihr es machen könnt.
00:04:51: Dominika, willkommen zu Was Tun!
00:04:53: Hallo, vielen Dank für mich für die Einrichtung.
00:04:55: Ich bin immer wirklich glücklich und freue mich, über was in Polen geht, aber auch was in Deutschland geht.
00:05:02: Denn sogar wenn unsere Länder ... Es ist eine komplizierte Geschichte, wenn man die diplomatik sagen kann.
00:05:15: Ich denke, es gibt ein paar komischen Trends, das für mich sehr faszinierend ist zu observieren, wie auf beiden Seiten der anderen Räder Dinge spielen werden.
00:05:27: Also gut zu hören!
00:05:30: Great.
00:05:30: Before we jump right into the conversation and talk more about how to defeat the far-right, what people working against AFD in Germany can learn from Polish experience?
00:05:43: maybe you could introduce yourself a little bit more through our listeners Weil ich denke, dass dein Background mehr in den Klima-Aktivisten war.
00:06:04: So, vielleicht erzählst du uns ein bisschen, wie du auf diese Probleme gearbeitet hast?
00:06:11: Klar, klar!
00:06:12: Ich bin jetzt schon seit der Jahre, und als ich mein Aktivismus in dem Klima-, im Jugendklima-Movement startete, war ich im Jahrhundert, und ich sage es, weil ... Und meine Eltern, meine Familie waren nie politisch.
00:06:29: Ich war nie gedacht zu sein Aktivist, weil ich ein Kind bin und sehr schüchtern war.
00:06:34: Und basically habe ich einfach alles so eine große, große, gefährliche Welt gefühlt.
00:06:41: Das ist etwas, das absolut beyond my control and influence, v.a.
00:06:47: von einer Stadt wie diese, in der ... Es ist einfach so böse und tot all der Zeit.
00:06:54: Als ich als Teenager bin, war es für mich wie ein Mädchen, dass alle diese Dinge über die Klima-Emergienz, die Inqualität und das Geigen des undemokratischen Forstens in der Welt und in Poln sind... Harder und harder, nicht zu fühlen wie ich etwas hatte zu tun.
00:07:15: Das ist so, als ich die Bewegung und den Aktivismus meines Lebens in Genere zeigte, dass ich wirklich nur eine kleine Aktion in meinem Wohnzimmer kam.
00:07:23: Und dann habe ich gesagt, okay, ich kann mir helfen mit ein paar Grafiken zu schreiben und so weiter.
00:07:30: Ich bin einfach sehr erfreut, um Freunde zu finden und sich plötzlich auch selbst aufzubauen.
00:07:39: Die Menschen, die in Schuhe waren und nördige sind.
00:07:41: Aber die haben auch diese große Rolle und eine Wünsche und Kraft, um den Rest von Polen zu zeigen.
00:07:52: Ich wurde sehr früh nach meiner Aktivität gezwungen worden.
00:07:54: Die großen Frauenreiche wurden in Polen gebrochen.
00:07:59: Nachdem der Verwaltungsjustiz entgegen ist, hat die Abortionenlösung attackiert.
00:08:04: In meinem Zuhause waren es... Das war ein sehr formatives Moment, weil ich dachte, oh mein Gott.
00:08:18: Auch hier oder in einem Ort, wo ich nie etwas tun hätte, kann man eine politische Resistanz entwickeln.
00:08:25: dass das politische Resistenz umgegangen ist.
00:08:28: Und also wollte ich es als Teil sein, und das war mein Beginn, ein richtiges, richtiges Beobachtung in den Bewegungen zu haben.
00:08:36: Ich habe immer seitdem geredet, weil für mich, bis zum Jahrhundert, wir waren verabschiedet, traurig, geholfen, aber auch, wir sind so affrontiert und erinnern sich daran, dass mehr von diesem kann man wirklich komplett definieren.
00:09:09: Sorry für die kurze Unterbrechung.
00:09:12: Das Gefühl, dass wir einfach alles machen müssen.
00:09:30: Um das zu stoppen, um es zu verhindern, war das, was mich beigetragen hat, in die Electionjahre vorhin.
00:09:55: Ja, das sind schon wirklich interessante Inszenen.
00:09:59: In Deutschland ist jetzt die Situation, dass in den Lokalexperten im September, und da vielleicht eine absolute Mehrheit auf der... Local Level for the German Far-Right Party, the AfD.
00:10:19: You having lived under authoritarian far right rule.
00:10:24: can you talk a little bit more about how activism on left works when the right is in government?
00:10:33: Oh well!
00:10:35: Well it's never boring, doubt for sure... ...you always have plenty of work to do.
00:10:40: but be fair like Wir haben diesen Vergleich jetzt.
00:10:46: Donald Tusk, der ein alternativer Tool-Injustice ist und denkt, dass wir die besseren Leute in den Office haben.
00:10:55: Ich denke, wenn man sich an Aktivismen unter der Injustice betrachtet, war das mehr mobilisiert als es diese Tage sind.
00:11:05: Es war sehr schrecklich, weil wir auch damals wussten, dass man all diese inhumanen Polizisten verabschiedet hat.
00:11:16: Aber es gab einen Sinn für die Resistanz und der Bewegung.
00:11:19: Und es gab ein Feuer, das definitiv vorkam von Menschen aus, besonders zwischen Progressiven und Leute mit dieser Energie- und Termination zu bringen, um eine Veränderung auf die Welt zu bringen – und um Justice zu bringen!
00:11:33: Aber es war eine Realität... Es gab viele Verwaltungen und Angst, weil die öffentlichen Medien völlig übernommen wurden.
00:11:41: Es gab sehr kleine Gespräche mit der Regierung zu den Offizienern.
00:11:46: Sie haben sehr wenig konsultationen georganisiert.
00:11:50: Die Bills werden manchmal in einem Tag gepostet,
00:11:55: z.B.,
00:11:56: eine Bille wird eingegangen, ein Exit wird votiert auf, ein EXIT geht zum Senat und dann zur Präsidentin.
00:12:01: Das war eine sehr kleine Chance für uns, als Teil der demokratischen Prozess zu sein.
00:12:11: Es gab natürlich eine große Veränderung.
00:12:16: Pläne, Geld, von den öffentlichen Sourcen zu Partei-Officials.
00:12:23: Es gab viele Überraschungen.
00:12:25: Es war unter der Landejustice, dass sie Pegasus eingestellt haben.
00:12:28: Das war ein System, wo die Telefonkommunikation und die Menschenorganisationen nicht in line mit dem Regierung sind.
00:12:39: Ich glaube, das Wichtigste war ... Wir konnten nie wissen, wie weit diese Leute gehen.
00:12:48: Nur wenn wir dachten, dass es keine Wörter gibt, würde sie uns zeigen, dass das viel besser ist.
00:12:55: Aber die Menschen waren mobilisiert, sicherlich.
00:12:58: Jetzt, seit drei Jahren, von dem Donald Tusk in den Office, was ich sage, ist, dass wir durch diesen nötigen Pudding verabschiedet sind.
00:13:07: Denn Dinge sind nicht vorhanden.
00:13:09: Dinge sind und auch ... Terribly collapsing, but we are just stuck in it.
00:13:15: It feels wrong that people do not protest now.
00:13:20: They're either frustrated and hopeless without motivation or they feel like things aren't bad enough for them to actually take the streets.
00:13:29: Sie haben ein bisschen darüber gesprochen, wie es einfacher ist zu mobilisieren gegen einen sehr starken Opponent.
00:13:36: Wie die Far-Right.
00:13:38: In den Bewegungspolitikern gibt es oft eine Mobilisation Paradoxe, in der es nicht mehr möglich ist, dass etwas von unseren Bewegungen gewonnen wird und es leichter ist, die Menschen auf den Städten zu protesten.
00:13:57: Wenn man über dieses Zeitpunkt unter Law & Justice Also unter dem Fahrradverwalt, apart from successfully mobilizing people.
00:14:06: Do you have any chance to win some issues or was it just prevent the worst?
00:14:13: Certainly there were things that would move forward.
00:14:15: for example when we look at the years in which there is a boom on solar energy Es war eigentlich während viel Injustice, weil es viele Mittel- und Upper-Klasse Menschen in Polen fühlten.
00:14:31: sensuierlich blockiert die Entwicklung dieser future clean energy.
00:14:37: Wir investieren in es selbst, und so hat eine Menge von diesem Transition passiert.
00:14:42: Es gab auch viele Wünsche für den environnementalen Bewegung, z.B.
00:14:47: die Politik der Cleaner-Polizei in vielen polnischen Städten, die sehr blöde waren.
00:14:54: Das war unter der Law & Justice Government, dass diese ... Wir haben eine sehr starke Politik von der Regierung geïntert.
00:15:02: Man muss sich daran erinnern, dass es wichtig ist, mit dem Gesetz zu verstehen, weil die Menschen unsere Rechtung sehr oft falsch sind.
00:15:14: Die traditionelle Rechtung in Polen und damit für das Gesetz, was jetzt nicht ein ganz anderes Staat ist.
00:15:20: Aber nachdem wir die Donald Trump Pro-Business Politiker waren ... Sie waren ein Blende von sozialer Ökonomien und hypernationalistischer, ultra-christianisch antidemokratischen Politik.
00:15:38: Das ist eine weiche Blende, aber der Grund, warum ich das so bringe, ist, weil wir sehr oft ... Ich habe es mit vielen progressiven Menschen gesehen.
00:15:50: Wir verstehen nicht die Psykologie, in der Leute für Parteien vorhanden sind.
00:15:55: Die Art und Weise, wie die Law & Justice nach Power kam, war vor allem auf ihrer ekonomischen Plattform und vor allem an dieser gesamten Agenda von den Zitizen zu sehen, dass die liberalen Eliten jemals seit Jahren verabschiedet wurden.
00:16:10: In Polonia, als wir das kommunale Regime erhielten ... In den neunten Jahren, der Revolution, das die Mitarbeiter leden.
00:16:19: Es wurde viel übergesehen.
00:16:22: Business had a lot of neoliberal elites and corporate interests.
00:16:27: And we've had the shock doctrine in the nineties, hypercapitalism being introduced here... ...and many people were talking like billions of people losing their workplaces suddenly living in much more impoverished state than they were under communism.
00:16:44: most importantly die nachdem sie das Land für so eine große Veränderung ledigten, plötzlich waren sie turniert von dieser neuen, supposedly demokratischen Elite.
00:16:57: Sie wurden gesagt, dass ihr leise seid, dass du nichts zu den Staaten nimmst, sondern nur auf der Seiland sitzt und ein basices Leben schrumpft.
00:17:08: Für viele jahre polnische Politik war es einfach so... nicht darüber reden, aber die ökonomischen Qualität und das politische Frustrationen und Hopelessness stayed with people.
00:17:21: Und so was Landjustice hat, war dass sie in diese Community getappt haben.
00:17:27: So usually from rural areas or smaller cities and towns of lower income like they just realize that.
00:17:37: und die Weise, wie sie das gemacht haben, war es zwischen anderen Dingen, dass man die so-called five hundred plus Policy introduziert wurde.
00:17:48: Das war ein Weg, um etwas wie € one hundred twenty Euro pro Monat für Familien mit mehr als einen Kindern zu machen.
00:17:54: Und also war es natürlich auch ein Mix des nationalisten Konzepts, aber eigentlich war es eine Anti-Establishment Partie der Zeit.
00:18:06: Es war eine Geschichte, die sie gemacht haben.
00:18:10: Aber es war eine succesvolle Geschichte.
00:18:14: Und ich glaube, was wir als Progessis ... Ich fühle mich, dass es super valid ist zu sprechen, wie schlecht das Fahrrad ist und wie gefährlich es ist, um unterzunehmen.
00:18:32: In order for us to truly meet the moment we're in, Das ist nicht das Problem, dass es nicht der Fahrrad selbst ist.
00:19:05: Das Problem ist wie die politische Mainstream, die von ordentlichen Städten enttäuscht wird.
00:19:14: Ja, ich denke, dass es ein common heritage ist, zumindest in den Süden der Deutschland.
00:19:20: Die AfD ist auch besonders stark, dass die Leute sehr demoralisiert sind bei den jährlichsten Jahren des Transitions von der GDR zu Bundesrepubliken.
00:19:33: Sie wollten mehr für demokratische Recht und für Freude, aber was sie hatte war im ersten Platz Poverty- und Neoliberalismus.
00:19:43: Das führt dann zu diesem Reitwinkel, das wir jetzt sehen.
00:19:49: Und ich denke auch, dass es wirklich wichtig ist, die Herzschöpfe zu verstehen, dass diese Reitwinklärmungen irgendwie aufgebilden werden und dass sie es explodieren, obwohl sie keine gute Alternative für diese Menschen nicht eröffnen.
00:20:03: Eventuell sieht man, als wenn sie in der Arbeit sind – so viele dieser Worte haben sich komplett vergessen.
00:20:12: Aber dann, wenn ich mich so imagine in Situationen wie diese.
00:20:17: Wenn die politische Sehne nicht zu mir spricht und nichts zu mir betrifft... Und ich fühle mich gar nicht aus der Politik.
00:20:29: Dann werde ich zumindest jemandem, der emotionslos verabschiedet ist, wie ich es fühle.
00:20:34: Ich werde diese Emotionen bekommen, das als Therapie.
00:20:41: Ich werde das bekommen, diese Publikumtherapie.
00:20:46: My life may worsen, but at least I'll feel like someone seeing me and that's a huge thing in the world that is just collapsing für die politischen Menschen, die dich sehen.
00:20:57: Auch für mich, wenn ich nach einem sehr progressiven Polizisten schaue und fühle, dass sie da sind und sich mit dem, was ich mache, wirklich beruhigt.
00:21:03: Ich fühle es gut.
00:21:06: Und ich glaube, wir müssen einfach wirklich die Psychologie hinterher verstehen.
00:21:14: Denn viele Leute kommen in den ... die Fahrrad-Votoren, um sie zu reformieren und sich von der Fahrräder zu saven.
00:21:23: Die Leute brauchen es nicht zu savingen!
00:21:25: Sie müssen beherrscht werden.
00:21:27: Ja, du warst auch in den Mobilisierungen gegen die nächste Fahreit-Wichtung im Jahr two-thousand and twenty three.
00:21:36: Du warst Teil der Bewegung, dass die Menschen so effektiv mobilisiert werden, dass das Law und Justice Party, ja, das Fahretatverband in Polen nicht für einen weiteren Termin verabschiedet wurde, und dass sie von mehr liberaler Koalition als von Donald Tusk geblieben wurden.
00:21:55: Könntest du ein bisschen mehr über die verschiedenen Strategien, die in den Fahreiten im Jahr- und Jahrzehnte leden?
00:22:03: Für uns war das Key wirklich auf die Leute zu hören.
00:22:07: Einfach so, was die Weibchen da draußen sind.
00:22:12: Und zweit... Innovation und super dynamisch, sehr flexibel mit allen Ideen und Dingen, die wir uns tun können.
00:22:26: Das war für mich das Interessante, dass es um den März, wir hatten die Voraussetzungen für Oktober.
00:22:33: In dem März im Jahr und der März hat eine kleine Forschung geschehen, wo sie gesagt haben, dass sie die Wünsche von verschiedenen Votinggruppen zu gewohnen waren.
00:22:47: Wir konnten von diesen Menschen reden, dass Frauen zwischen dem Märzen und dem Märze in den Märzen, mehr als ein halber Teil des Märzes nicht geplant wurde.
00:22:54: Viele Leute haben das Statistik ignoriert, aber für mich, als ich es gesehen habe... Ich erinnere mich an diesen Tag.
00:23:00: Ich war schockt!
00:23:01: Was meinst du?
00:23:02: In einem Land, in dem ein Europäischer größeres Frauen-Protest hat, in den vergangenen Jahren, was meinst Du?
00:23:11: Die Hälfte meiner Gruppe ist einfach komplett geübt worden.
00:23:14: Aber dann, wenn ich eine zweite Hälfe gave, war ich so... Das macht total Sinn.
00:23:18: Wenn ich mich fragte, wie fühle ich mich über den Voting?
00:23:21: Ich will nicht alles haben und mit dem in Ordnung, weil ich einfach hoffentlich bin.
00:23:27: Ich bin absolut angreif, aber auch sehr traurig.
00:23:31: Nein!
00:23:32: Nehmt es für mich alles weg.
00:23:34: Aber für mich war es klar, dass wir nicht nur passen können, sondern also die Beziehung.
00:23:45: Also, wenn das der Fall ist, dann werden wir uns und jungen Menschen und Frauen fokussieren.
00:23:51: Denn das ist, was wir sind.
00:23:52: Das ist die Zahnreise, in der ich parteipartig bin – das ist uns, das ist wer wir sind!
00:23:58: Und so wollen wir den Wahlkrieg beherrschen, dass es in einer Realität, wo der Regierung natürlich nicht auf unserer Seite ist, sondern in einer realität, bei der die Opposition-Leaders für die größte Macho betrachten.
00:24:14: Was wir tun, ist, dass wir unsere Kraft zurücknehmen und die öffentliche Aufmerksamkeit auf uns, on real people.
00:24:22: On our needs and our struggles And our frustrations.
00:24:25: Obviously we had no instructions on how to do it.
00:24:28: We had no clue Like No clue.
00:24:32: Hungarian elections, the twenty-twenty two elections that you know.
00:24:36: putting all of our hopes and energies into like a rallying behind one opposition leader is just not good because then they rest of society has put to the side.
00:24:49: And so we decided basically make young people and make women the decisive players Teenager-Aktivist und unser Studentaktivist, wir würden.
00:25:07: Wir würden mit anderen politischen Rallys und Kandidaten gehen.
00:25:13: Und wir hätten auch die Politikerinnen und Polizisten konfrontiert oder diese eventen verabschiedet werden, um uns zu beachten.
00:25:20: Wir könnten auch Musikfestivals und kulturelle Events trainieren in den Votingen.
00:25:28: Wir haben einen großen Ballett-Bauern und Händen für Fakte und Electionkarten.
00:25:33: Es waren die größten Probleme, mit denen wir viel Online-Kommentar machen.
00:25:41: Wir wollten unsere Stimme aufhören.
00:25:47: Das war auch das, was wir gesagt haben im Beginn des Sammels.
00:25:52: Wir sagten, dass es nicht möglich wäre und dass der dritte Terme von Law & Justice sicher ist.
00:25:59: Aber vor den letzten Monaten, bevor die Voraussetzungen geschlossen sind ... ...dellusionally assumed that we're gonna make it, and let's have as much fun... ...as we can in the process.
00:26:10: And so for example remember?
00:26:11: We decided in the summer to do a silent disco in front of our parliament!
00:26:17: That was their first ever party like this.
00:26:19: So many people came which basically organized a huge party you know in front.. ..of our parliamentary offices.
00:26:27: It felt great, it feel awesome.
00:26:29: Es war nicht so wie ein Serious Protoss, für Social Justice.
00:26:36: All of a sudden we just showed to the people that politics in the way we are defining it can have different ways and we shouldn't turn away from them.
00:26:47: We could be fun or joke around but let's do this as part.
00:27:01: Du hast denen was tun.
00:27:02: Podcast.
00:27:03: Valentin spricht mit Dominika Lasota aus Polen darüber, wie sie die Peace-Partei, die Law & Justice-Partei wieder losgeworden sind und was wir als Aktivistinnen aus den Kämpfen gegen rechte Regierung lernen können.
00:27:15: Wenn du Menschen kennst, die sich auch für dieses Thema interessieren dann klick doch jetzt auf den Teilenlink in deinem Podcatcher und schicke in die Folge rüber!
00:27:21: Und jetzt viel Spaß beim Weiterhören.
00:27:30: Und dann, weiter zu den Voraussetzungen, haben wir entschieden, dass wir für das letzte bisschen eine Electionvideo machen werden.
00:27:35: Denn wenn alle Politiker können ihre Electionvideos haben, wollen wir einen von uns haben.
00:27:41: Aber die Electionvideo, was wir gemacht haben, war... Wir haben einfach verschiedene Faces der Law und Justice geholfen.
00:27:47: Die richtige Realität und wie es um Minority-Gruppen und Frauen und jungen Menschen geht.
00:27:52: Und wie sie berücksichtigt sind, silen zu sein.
00:27:55: by the politicians and how politicians insult, would insult us on a daily basis.
00:28:00: And then towards at end of this video people change like their finger from silent fingers zu den Mittelfinger, so dass sie ihre Hand gezwungen haben und die Mittelfingern zu den Authoritäten zeigen.
00:28:13: Und das war einfach ... Leute waren wirklich verrückt!
00:28:16: Es war der meiste watchte Elektro-Video von aller Zeit.
00:28:20: Wir posteten online auf Instagram, Facebook, YouTube, TikTok, aber dann ging es nur viral.
00:28:27: Und like Cinemas took it up Influencers took it off Media took it out Like the non-public TV would play this video für die ganze Woche vor den Elections.
00:28:40: und so wilde Dinge hat es geschehen.
00:28:44: Und das ist nicht für mich zu sagen, dass man dieses große Elektro-Video machen kann mit neuen Elections.
00:28:51: Denn für uns war es auch ein paar strategische Gedanken, aber auch viel Glück.
00:28:56: Aber ich glaube, dass ich noch... Das ist der Weg, das wir hatten.
00:29:01: Wir haben die Beziehung von uns zurück, aus ihnen zu uns.
00:29:08: Wir machen die Verteidigung über uns und nicht über den Parteien oder Politikerinnen.
00:29:15: Denn wie lange wir ein Spiel spielen werden, werden sie gewonnen.
00:29:20: Und wir müssen nur die Regeln setzten.
00:29:22: Ja, das ist ein wirklich interessantes Insatz.
00:29:24: Wir sollten definitiv auch den Video in der Shownode linken.
00:29:28: Das weirde Ding ist, dass du viel Erfolg hast mit deinen Prozessen und auch die Gefühle, die du nicht bekommst.
00:29:35: was du mobilisiert hast.
00:29:38: So, du hast diese Bitte für die Frontlein-Noten geschrieben, dass der Rettung des Fahreils nicht eigentlich das schwerste Teil des Krieges gegen die Law und Justice war, sondern mehr als die Liberien, die dann nachher kamen.
00:29:51: Also, nach dem Lied von den Fahrenreisen, für Leute, die nicht so mit polnischem Politik sind, eine neue Präsidentin kam in Office Donald Tusk, der irgendwie ... in der europäischen Presse-Koverage, als die demokratische Warriorin für Polen war.
00:30:14: redemokratisieren poland.
00:30:17: Ja, du hast eine sehr skeptische Haltung dieser Wichtung geschaffen und besonders von dem, was nach diesem Weg gekommen ist.
00:30:25: Kannst du ein bisschen mehr darüber sprechen, wie die Situation verändert hat mit der Wichtigung von Donald Tusk?
00:30:33: Und warum bist du so frustriert mit den Liberalen, die nach der Law & Justice gekommen sind?
00:30:39: Ja, ja.
00:30:39: Für sicher zu klären, dass Donald Tusk became our prime minister not the president and that is key because the law and justice was still holding?
00:30:51: weil wir haben so ein System, dass es die Regierung ist und Donald Trump als Prime Minister ist.
00:30:56: Das ist wie das Hauptanwalt im Organ.
00:30:59: Aber dann wird der Präsident alle Begründungen bezeichnen.
00:31:02: Und wenn er die Begründe bezeichnet – oder sie, aber wir haben noch nie gesagt, sie.
00:31:05: Wenn er die Besonderer bezeichnete oder die Vitos hat, dann werden diese Begründen either become law or they ... sind keine Laws mehr, oder dass sie einfach von der Bildung wegliegen.
00:31:16: Wenn die Autos nicht in Kraft kamen und diese Koalition, eine Multiparty-Koalition vorhanden ist, haben sie das noch im Fass des Präsidenten Dudas, also der Gesetzespräsident.
00:31:28: Ich glaube, wir wussten immer, dass der richtige Weg hat ... der Präsidentin, dass er abstraktiv sein wird und dass sie kämpfen werden.
00:31:38: Und es ist das Beste für diese Koalition nicht zu verabschieden.
00:31:42: Das war so wie bei Bill Cate.
00:31:45: Wir waren bewusst, dass die Fahre nicht endet.
00:31:48: Aber ich glaube was wir nicht erwähnt haben – und das war definitiv nicht erwächtlich – ist, wie schnell Donald Tusk und dieses neue Koalitionsverband komplett auf die Dinge, die wir uns in den Elections vermessen haben.
00:32:09: In der Elektronik waren sie ein Bild von einer demokratischen Alternative, die an der Seite des Menschen steht und sehr früh darauf hinzuentwickeln, dass es sich um ihre Offizien starten würde, die Politik zu replikieren, was Low-Injustice machte.
00:32:29: either prolonging the policies, behaving in a similar style or you know just sort of want piece by piece dismantling our hopes for this transformative change that we voted.
00:32:46: Sie sahen wie die besseren Leute, für einen langen Zeit.
00:32:55: Die Menschen, die als Minister sind, waren unsere Freunden.
00:32:58: Aber sie waren in irgendeiner Art und Weise unsere Allies.
00:33:02: Sie würden uns ins Parlament gehen lassen.
00:33:05: Und sie kämpften für uns, um alle diese Kommission zu kommen.
00:33:09: Sie würde mit uns sprechen.
00:33:11: Sie wundern sich den Messer der verschiedenen sozialen Bewegungen.
00:33:14: Sie zeigen uns, dass sie auf unserer Seite sind.
00:33:16: Und wenn sie dort großen Offizien haben, war es so... Sie haben vorhin völlig vergessen, wer sie waren.
00:33:22: Die Politik hat ihre Aesthetik geändert, aber es hat nicht ihren Content verändert.
00:33:28: Wir würden immer noch Politiker, die auf der Seite des großen Unternehmen stehen und nicht an der Seite von den Arbeitern gehen.
00:33:35: Wir hätten immer noch eine Debatte über wie wir das Reproduktiv-Law ändern können und dass wir das nicht machen können.
00:33:45: Alignet mit den internationalen Gesundheitsstandards, dass wir diese konservative Church-influencede Politik behalten müssen.
00:33:55: piece by piece.
00:33:57: Wir würden nur diesen neuen Regierung hören und die Dinge repeatieren, wie man sagen würde, alle those right-wingers sprechen für Jahre.
00:34:06: Und am Beginn war es auf einem kognitiven Level, wo wir nicht wissen, was zu tun ist!
00:34:11: Wir waren komplett verletzt und beruhigt.
00:34:15: Und ich denke, dass wir wirklich nicht bereit sind für sie zu gewinnen.
00:34:23: Es kam einfach als eine Überraschung an uns.
00:34:26: Wir haben nicht so viele Organisations- und civilisationen gewonnen.
00:34:30: Wir haben keine Liste gesagt, dass wir diese Reform wollen.
00:34:33: Diese drei oder fünf Dinge müssen wie die kommunischen Gründe sein, egal ob sie Koalitionsparteien oder Differenzen sind.
00:34:42: Wir wussten nicht das, weil unser Ziel für so lange war es nur zu kämpfen gegen lohe Injustice, um sie zu verabschieden.
00:34:51: Aber wir wussten nicht, was wir für einen Kampf hatten.
00:34:56: Und das hat uns zurückgefallen.
00:34:57: Und es wurde mit uns enden, nur zu sitzen und zu sehen, dass sich diese neue Koalition verletzt wird.
00:35:11: Wir wussten wirklich nicht, wie wir sie von ihnen gewonnen haben.
00:35:17: Ich glaube, das war unser Fehler.
00:35:20: Wir waren nicht bereit für die Victory.
00:35:24: Jetzt ist es Jahre später, wir sind ein Jahr lang vor der nächsten parlamentarischen Wahl.
00:35:30: Wir haben so viel Arbeit gemacht, immer noch seitdem.
00:35:36: So viel Arbeit in eigentlich verstehen, was unsere Prioritäten sind und also wissen wir, was wir wollen zu kämpfen und was wir erreichen wollen.
00:35:48: Ja, aber Party-Politik hat so viel geändert.
00:35:54: Ich denke das ist ein sehr... einen kommunen strategischen Dilemma, wenn man mit den Parteien als soziale Bewegung arbeitet.
00:36:02: In einem Fall wollen Sie die guten Leute in der Office, oder?
00:36:05: Sie möchten nicht Donald Tusk in der office, sondern Kaczynski und seine Law-and-Orderpartie.
00:36:12: Und wenn Sie die gute oder bessere Leute in einer Office haben, finden Sie sich an diesem wirrigen Ort, wo Sie auf einer Seite nicht die ... Die guten Leute sind zu viel, weil sonst sieht man sie auch kritisch.
00:36:34: Sie verlieren die Unterstützung und das bedeutet, dass sie wieder den richtigen Weg strengt.
00:36:46: Und auf der anderen Seite, wenn ihr noch sitzt und nichts macht, bekommt ihr die gleichen Politik repackiert mit unterschiedlichen Ästhetiken.
00:37:05: So wie du in diesem schwarzen Träpp bist, wo was immer du tust, kommt aus dem Ende.
00:37:09: Ich denke es ist interessant.
00:37:11: Ich finde, es ist fair zu sagen, dass wir uns für ... ob unsere Kritik und unsere Protesten ein Problem sind, um die Koalition zu finden.
00:37:23: Weil für mich das Problem hier ist nicht, dass wir sie kritisieren werden.
00:37:31: Es ist der Fall, dass sie den Spiel des Rechtsgeräts spielen.
00:37:35: Wenn es etwas gibt, das die Rechtsgerät kommt ... into government, it's the fact that this governing coalition has turned a political mainstream or maybe not turn but like solidified.
00:37:49: The political mainstream to be right wing mainstream because they repeat their right winger policies and speak the way right wingers do so we're no dsu.
00:37:58: Wir würden von uns geblasen werden.
00:38:01: Nein, am Ende des Tages.
00:38:03: Wir kämpfen für die Justiz, egal wer in der Office ist.
00:38:08: Und wir kämpfen definitiv für... Issus und für sehr konkrete Staaten diese Tage.
00:38:18: In den Jahren, nach der Wahl hier, haben wir angefangen zu bauen, was die Planung für Generationen ist.
00:38:25: Und es war unsere Attempte zu antworten.
00:38:29: Als Aktivist wie Jens Zee und Millennials, das wir im Sundreis sind, versuchten wir die Frage, welchen Land wir wirklich leben wollen?
00:38:37: Was wollen wir in Polen bauen?
00:38:40: Wir haben das gesammelt und wir haben das gelöst.
00:38:44: Und seitdem wir die Kraft unserer Bewegung, neue Menschen zu rekrutieren, neue Leute trainiert... Wir bauen Allianz mit allen Bewegungen.
00:38:56: Und wir versuchen, dieses neue politische Ecosystem zu bauen.
00:39:00: Das wird über die Justice sein, das wird über eine gute Leben für alle sein und es wird über Mutuale Solidarität sein.
00:39:10: Wenn die Partei-Politiker wollen, dass sie ein Teil davon sind, ist das gut.
00:39:12: Aber wenn nicht, dann werden wir noch unser Job machen und diesen Struggle und dieser Arbeit in der Weise, wie wir es wollen.
00:39:21: Und so eine Probe und Strategie für die nächsten Jahres-Elektionen ist für mich in meinem Kopf noch ein bisschen unklar.
00:39:30: Aber ich denke, dass wir das lernen müssen, dass es sehr klar ist was es ist, was wir hier in Poland versuchen zu gewinnen.
00:39:40: Nicht, welcher Partei wir wollen, der Pusch zu gewinnen.
00:39:44: Es ist alles darum, was die Folgen der Folgen sind.
00:39:47: Was für eine konkrete Materialienwirkung wollen wir machen?
00:39:52: Wir wollen, dass die Menschen das sehen und erfahren können.
00:39:55: Das ist die Frage.
00:39:56: Ich bin nicht interessiert in den sozialen Polen jetzt und was Donald Tusk macht und was er nicht macht... Ja, das klingt sehr interessant und beruhigend.
00:40:07: In der East of Germany, vor allem auch in den Ländern, wo wir die Lokalelektionen kommen.
00:40:13: Wir sehen jetzt schon, wie verschiedene Parteien mehr und mehr incoherent Koalitionsformen formieren, um die AfD von der Aufmerksamkeit zu veröffentlichen.
00:40:24: Das ist ein bisschen worriell, glaube ich.
00:40:26: Man kann verstehen, dass sie die AfD-Geräusche verabschieden wollen.
00:40:32: Aber über diese konkrete Probleme und Materialien gewinnt sich das komplett aus der Seite, wenn man nur auf den Zusammenhang mit den Nummern geht.
00:40:41: Denn dann mit einer Koalition von Konservativen nach rechts, wird man nicht ein Programm finden, welches eigentlich die Probleme, die Leute für die AfD vorliegen, betrachten kann.
00:40:52: Sehen Sie, wie es in Poln ist?
00:40:53: Und ich bin nicht völlig sicher auf das.
00:40:58: Es ist nur mir, und da habe ich lose Gedanken über es.
00:41:01: Aber ich fühle mich, dass die Antwort zu den Augen der Farbe leistet in Bolzen, Couragies, Dynamik, Menschen- centrede progressive Bewegungen, politische Bewegungen.
00:41:15: Sie lehnt nicht in diese flachige... Koalitions, die sind dort, um uns zu save von dem größten Threat der Farbe.
00:41:25: Ich lege immer in diesem ... in diesem politischen System, der die großen Unternehmen, den Powerfulen und nicht ordentlichen Städten favoriert.
00:41:39: Wir brauchen Koalitionszahlen zu countertieren, aber Koalationszahlen werden in dieser kreativen Politik gegründet worden.
00:41:47: Keine solidaritätspolitische Politik und keine momentanen Union zu erneuern.
00:41:56: Was disrupting of this game?
00:41:58: No, I feel like the game needs to be disrupted.
00:42:01: Just not by fascist people but we have to disrupt it!
00:42:04: Yes absolutely maybe.
00:42:06: just as a last question if you were to flesh out one two three lessons learned that you could give advice to people trying counter-the far right in Germany.
00:42:17: now what would your advise Uff, well first of all you know the far right might win but the planet will not stop existing.
00:42:30: The world won't stop.
00:42:31: we're gonna wake up again and there is going to be plenty work that next day.
00:42:37: so I would just...I know it's scary.
00:42:42: in a way they want us to be scared.
00:42:47: our approach was to give them.
00:42:51: Unsere Übung war, was sie mit Führung, Kraft und Hoffnung betreffen.
00:42:58: Auch mit Freude!
00:42:59: Mit unserer Weile, wie das slavische Feuer.
00:43:02: Das war unsere Übung.
00:43:04: Also versucht ihr nicht zu den Feiern, die immer arbeiten werden.
00:43:12: Und ich würde sagen... Wir leben in Zeiten, die uns nur für uns nennen, um die Systeme, die wir leben zu schämen.
00:43:22: Für die Vorwanderer, die diese Systeme schägen und natürlich auch eine sehr toxische Weise.
00:43:29: Aber die Antwort ist, dass wir uns das Realität schämen.
00:43:33: In unserer Art und Weise.
00:43:35: Und in dieser wunderschönen Art.
00:43:37: Das wird für die Menschen gefeiert und für die Dinge, die wir glauben sind, der wichtigste.
00:43:44: Also nicht zu affären!
00:43:46: Sei spätig!
00:43:47: Sei glücklich!
00:43:48: Experimente!
00:43:49: Viel Spaß!
00:43:51: Weil es vielleicht sein könnte, dass die Welt... Du weißt, dass du es dir bestmeldest.
00:43:59: Und dass du dein hartes und unkonschüssiges Versuch hast, die Menschen zu zeigen, dass es eine bessere Realität gibt, für sie zu streifen.
00:44:08: Vielleicht ist das so.
00:44:08: Ich bin bereit für einen potenziellen Wichtung.
00:44:12: Wenn ihr nicht bereit seid, könntet ihr gewinnen, aber... Wenn du nicht gewinnst, dann wenn du gewinnt bist.
00:44:23: Also nicht krank, bitte!
00:44:25: Danke vielmals Dominika.
00:44:26: Vielen Dank für das Gespräch über die politische Erfahrung der Fahreite und was kommt nachher?
00:44:34: Vielen Dank!
00:44:34: Und wenn wir von jedem Support sein können, sind wir da.
00:44:39: Wir haben durch diesen Regierung geleistet.
00:44:41: Wir sind noch hier.
00:44:42: Wir gehen nicht mehr weg, also fühle dich frei zu erreichen.
00:44:45: So, da sind wir wieder.
00:45:03: Und wie vor der Podcastpause auch schon sitzen Inken und ich jetzt auch bei der Miniserie wieder zusammen und sammeln die losen Enden ein.
00:45:13: Ich würde jetzt Inken dich einfach mal fragen was fandest du denn besonders interessant jetzt bei dem Interview mit Dominika?
00:45:19: Was können wir auch für den Kampf gegen die AfD vielleicht aus ihrem Aktivismus und ja und den Kampagnen über die sie erzählt hat lernen?
00:45:29: Das erste was mir aufgefallen ist, war dass sie in der Kampagne die sie vor der Wahl gemacht haben auf so eine sehr spezifische Gruppe abgezählt haben.
00:45:36: Zu der Dominika auch selber gehört hat und das Sie halt nicht gesagt haben einfach für versuchen Nichtwählerin zu erreichen.
00:45:42: ich habe das Gefühl sonst oft oder auch in Deutschland oft dass man dann sagt es gibt diesen großen Block an Leuten die gehen gar nicht wählen Und die versuchen wir jetzt zu erreichen aber das sind natürlich sehr unterschiedliche Leute aus unterschiedlichen Altersgruppen unterschiedlichem Geschlecht also unterschiedlichen Gründen.
00:45:58: dass Dominika da entschieden hat, wir gehen wirklich auf Frauen zwischen achtzehn und zwanzig, denen nicht die Planen nicht wählen zu gehen.
00:46:05: Das ist eine Gruppe aus der kommt sie auch selbst, die versteht sich deswegen ganz gut Und auf die zielen Sie ab mit der Kampagne.
00:46:11: das hat ja offensichtlich auch ganz gut funktioniert und das fand ich den ersten Take, den ich mitnehmen würde.
00:46:17: sozusagen wenn man Vorwahlen Kampagnen macht dann wirklich sozusagen möglichst konkret Gruppe rauszugreifen, die man gut kennt und die man deswegen auch gut erreichen kann.
00:46:27: Könnte man vielleicht auch sagen, dass es ein Stück weit auch so einen Organizing ausnahbetroffenen Perspektive heraus war?
00:46:34: Ja, auf eine Art und Weise ja schon.
00:46:35: Ich meine also sie ist ja als junge Frau selbst betroffen von der Regierung der PiS-Partei in Polen Und hat das auch erzählt dass sie einfach so sagen jeden Tag kam irgendwelche Meldungen vom Rechten die beschnitten wurden.
00:46:45: Es gab ja haben wir ja mal vor einer in Erfolge vor relativ langer Zeit Auch mit einer Aktivistin aus Polen gesprochen wo es um Schwangerschaftsabbruch ging Die dann angefangen haben Schwangerschafter Brüche selbst zu organisieren Weil das halt auch ein Recht war was von der PIS-Regierung eingeschränkt wurde.
00:47:03: Organizing aus einer eigenen betroffenen Perspektive, aber halt ein bisschen auf einer breit und mit einer größeren Vision.
00:47:08: Jetzt sozusagen nicht nur um die eigene Situation zu verbessern sondern dann ja wirklich auch um größeren politischen Wandel herbeizuführen.
00:47:15: Ich fand es zu dem Punkt Organisation von Betroffenen und eben vor allem dieser Fokus auf junge Frauen, die überproportional vor der Wahl geplant hatten ihre Stimme nicht abzugeben da fand ich nochmal interessant das Video von denen Dominika erzählt hat.
00:47:31: sie hatte schon ganz kurz ein bisschen darüber gesprochen, was da zu sehen ist.
00:47:35: Ich versuche noch mal so ein bisschen zusammenzufassen.
00:47:37: damit man sich das gut vorstellen kann würde ich euch aber auf jeden Fall auch empfehlen das Video über den Link in den Show Notes nochmal selber anzuschauen.
00:47:44: Man sieht im Video so unterschiedliche Alltagssituationen.
00:47:48: Leute die in der Küche stehen Die Bügel, die irgendwelchen Sachen machen wie wir sie halt jeden Tag alle tun und Im Hintergrund laufen schätzen auf Polnisch von Peace-Politikern, die irgendwie letztendlich gegen diese Gruppen hetzen und versuchen sie irgendwie weiter zu marginalisieren.
00:48:09: Und im weiteren Verlauf des Videos sieht man dann die Frauen wie sie alle ihren Finger an den Mund halten so als würde man jemandem bedeuten dass sie ruhig sein sollen.
00:48:19: also dieses klassische Pstzeichen zum Ende hin Dreh'n sie dann ihre Hand und man sieht eben, dass das gar nicht der Zeigefinger ist den Sie da vor dem Mund haben.
00:48:27: Sondern eben der Mittelfinger.
00:48:29: also, dass sie eigentlich kollektiv so eine große Gruppe an Frauen... Dass die Kollektive der Law & Justice-Partei eben den Mittelfingern zeigen und sagen So!
00:48:38: Nicht mehr wir wehlen jemand anders Und ich finde es irgendwie so.
00:48:42: ein ganz guter Ja, Video eben noch mal ein ganz gutes Beispiel dafür wie man so aus einer Position der Marginalisierung heraus ein Stück weit den Scheiter umlegt in eine Empowerment-Botschaft.
00:48:56: oder wie würdest du das sehen hängen?
00:48:58: Ja, das finde ich auch sozusagen zu zeigen dass man einfach abgefragt ist davon und da so ein deutliches Signal zu senden.
00:49:03: Das finde ich also fand ich sehr kraftvoll noch echt ein cooles Video.
00:49:07: was sich dabei noch interessant fand und es ist ja etwas was Dominika auch gesagt hat dass sie wirklich in dieser Kampagne auf die Leute fokussiert haben, die diese Politik betrifft und nicht so sehr auf die PiS-Partei als Schreck gespenst.
00:49:18: Und das fand ich irgendwie interessant, weil ich das geförbt habe, dass wir dazu oft neigen und auch hier dazuneignen zu sagen, die AfD ist rassistisch, der AfD ist hexistisch.
00:49:26: So zahlt Simon die Fresse von Maximilian Krah?
00:49:29: Genau.
00:49:29: oder von Björn Höcke.
00:49:30: Da wird ganz viel über diese Männer geredet, die gefährlich sind... Und das stimmt natürlich, dass es Männer sind die gefährlich sind.
00:49:37: Aber für die Leute, die man erreichen möchte ist es viel kraftvoller wenn man die zeigt und die auch zeigt in einer empowerten Situation und sozusagen vor allem einfach den Menschen mit denen man sprechen will und über die man spricht ins Zentrum der... Videobotschaften oder sozusagen auch das Bildmaterials und der Messages zu stellen.
00:49:55: Und das fand ich echt cool, voll kraftvoll.
00:49:57: Es hat ja offensichtlich auch gut funktioniert.
00:49:59: Ja vielleicht ist es jetzt der richtige Zeitpunkt in der Nachbesprechung um nochmal so ein bisschen weiterzugehen.
00:50:07: Dominika hat gesagt irgendwie waren sie mega erfolgreich mit ihrer Kampagne.
00:50:10: Das Video ist wie reingegangen die Law and Justice Partei wurde abgewählt
00:50:13: usw.,
00:50:14: aber irgendwie danach kam das Ganze so ein bißchen ins Stocken.
00:50:18: Und jetzt sind sie eben auch total unglücklich mit der Regierung, die jetzt danach kommt.
00:50:23: Mit dem Regierungsbündnis rund um Donald Tusk.
00:50:27: Was waren denn da so Sachen für dich wo du sagst daraus kann man vielleicht was mitnehmen.
00:50:33: das kann man Vielleicht übersetzen auf den deutschen Kontext Ja, also das was sie auch selbst gesagt hat nicht nur bis zur Wahl planen sondern auch damit rechnen dass man tatsächlich gewinnen könnte und sich überlegen was dann die Sachen sind die man wirklich umgesetzt haben will.
00:50:45: Also ich musste da auch so ein bisschen ganz anderes Szenario auf eine Art und Weise aber ich musste trotzdem ein bisschen dran denken wie es mir zumindest ging nachdem die Ampelregierung an die Regierung gekommen ist weil ich da auch den Eindruck hatte oder selbst auch so erlebt habe dass da ganz viel Campaigning Kraft vorher reingesteckt wurde, halt diese Wechselstimmung in Deutschland zu erzeugen.
00:51:03: Nicht mehr die CDU sozusagen sondern SPD geführte Regierungs muss nach den ganzen Merkeljahren endlich mal was losgehen total viele Projekte stoppen oder stoppen so diese Wexelstimmung herzustellen und dann kam die Ampel an die Macht und es gab irgendwie keinen organisierten Block mehr der da drin noch ein Gewicht sozusagen für progressive Politik darstellen konnte.
00:51:23: Und das hat es auf einer Art und Weise der FDP krass einfach gemacht, und der SPD auch sehr leicht gemacht in diese konservative Richtung umzufallen.
00:51:29: zu oft Ja sozusagen damit zu rechnen, dass man tatsächlich gewinnen könnte wenn man Kampagnen macht und wenn man auf eine Regierungswechsel setzt.
00:51:38: Und sich dann auch schon vorher zu überlegen was die Must-Haves sind, die man wirklich selber umsetzen will.
00:51:43: Das ist glaube ich aus Bewegungsperspektive halt ein Take away.
00:51:46: Jetzt für die Wahlen im Osten, die Wahl in Sachsen-Anhalt aber auch in Mecklenburg-Vorpommern.
00:51:52: Wenn man jetzt sehr optimistisch ist, dann könnte man da ja sagen okay vielleicht kommt es da ja zu einem ähnlichen Szenario also das irgendeine Riesenkoalition von Konservativen bis Linken irgendwie noch die AfD verhindert, vielleicht zumindest in einem Bundesland wenn nicht in beiden und das wäre ja dann eigentlich wahrscheinlich ein bisschen ähnliches Szenario wie dass über das Dominika gesprochen hat.
00:52:16: Da gibt es ja dann häufig eben dieses Dilemma, das gesagt wird Wenn ihr uns jetzt kritisiert, wenn ihr uns bessere Regierung Die The Better Guys sagt sie ist ja im Interview Jetzt für unsere Politik kritisiert, dann zahlt das am Ende auf das Konto der Rechten ein.
00:52:34: Also wenn ihr versucht irgendwie eure Frustrationen dann auf die Straße zu tragen, dann führt es vor allem dazu dass die Leute die vielleicht diese Riesenkoalition dann ins Amt gehieft haben so frustriert sind dass sie ja bei der nächsten Wahl vielleicht anders wählen würden und dann diese Mehrheiten nicht mehr so zustande kommen Die AfD dadurch noch leichter an die Macht käme.
00:52:57: Ja, wie gehst du denn raus in Bezug auf dieses Dilemma?
00:53:00: Also hat das dich überzeugt was sie da sagt.
00:53:03: Wie würdest du damit umgehen?
00:53:04: jetzt auch konkret im deutschen Kontext ein Stück weit würde ich sagen ist ja Dominikas Ansatz auch einfach zu sagen vielleicht sogar ein bisschen Scheuklappen auszusetzen und zu sagen wir als Bewegung für unsere Themen Wir denken nicht immer von den Konsequenzen aus und übernehmen praktisch Verantwortung auf Ebene der Parteien irgendwie passieren könnte, welche Koalition und so weiter.
00:53:26: Aber ja, ich habe auch einen Anteil in mir, der sagt macht man sich damit nicht einerseits zu einfach und es ist andererseits vielleicht auch dran gefährlich das vor Auszug klammern wie schaust du da draufinken?
00:53:37: Ja, ich meine es ist ein Nummer Kennzeichen von dem Dilemma dass man keinen guten Weg rausfindet und das gilt halt einfach auch in diesem Fall.
00:53:43: also man hat bei vielen fall einfach diese Gefahren auf beiden Seiten wenn man sozusagen nur eine große Koalition geht dann keine eigenen Politik mehr umsetzen kann.
00:53:51: Da fragen sich die Leute, warum sie ein gewählt haben?
00:53:54: Zu Recht ja irgendwie auch.
00:53:55: und wenn man gleichzeitig in so einer großen Koalition ist nur die eigenen Interessen verfolgt, dann bricht halt die Koalition auseinander und die extremen Kräfte auf der rechten Seite können im Teil für zwei daraus gewinnt schlagen.
00:54:07: Ich glaube was ich mitnehmen würde ist konkrete Themenpolitik trotzdem weiter zu verfolgen.
00:54:12: Also weder sozusagen immer dieses Narrativ zu fahren Die große Koalition muss halten oder die ganz große Koalition muss halten, weil das ist einfach im Zweifel zwei den Leuten irgendwie egal.
00:54:23: Die wollen wissen ob sie gerade gut oder schlecht geht und ob ihre Inhalte irgendwie vorkommen.
00:54:27: Und da würde ich glaube ich einfach gucken was dann die Politiken, die die Menschen vor Ort in Sachsen-Anhalt oder in Mecklenburg-Vorpommern konkret bewegen und sich dafür halt einzusetzen Und jetzt halt natürlich auch nicht random irgendwas, sondern die Sachen, die einen noch selber wirklich interessieren.
00:54:41: Es gibt ja jetzt aber immer wieder diese taktisch wählen Ansätze vor der Wahl ist es ja noch.
00:54:47: Da mischt man sich ja auch ein ganz schön doll ein in diesem Terrain der Parteipolitik.
00:54:53: Ist das was wo du sagst?
00:54:54: Ja, aber das ist trotzdem wichtig!
00:54:55: Das sollte man gerade als Bewegung vielleicht mit unterstützen.
00:54:58: oder würdest du sagen... Das überlässt man den Parteien, das müssen die selber unter sich auskungeln oder so.
00:55:03: Wo dies hinkriegen und wo sie es nicht hinkregen?
00:55:05: Aber das ist nicht was für uns als AktivistInnen, wo wir jetzt irgendwie uns da groß einmischen weil am Ende hört davon sonst dann auch am Ende niemand mehr und dann wollen wir uns da auch nicht... Ja in einem Sinne, die Hände schmutzig machen!
00:55:18: Also wir haben ja schon mal länger auch eine andere Folge drüber gesprochen.
00:55:21: Meine Haltung ist dazu immer noch dass man natürlich eine Position haben kann und sollte.
00:55:24: Weil im Zweifel zwei also wenn man sich nicht einmischt, dann überlässt man's halt.
00:55:28: Parteien haben wir jetzt auch schon oft Glück gesehen, dass sie es einfach nicht auf die Reihe kriegen sich da zu einigen und sozusagen sinnvolle Wahlempfehlungen auszusprechen.
00:55:35: Von daher würde ich schon sagen das man sich da auch als Bewegung einmischen kann.
00:55:38: und die Frage ist ja auch als Bewegung was man halt für Forderung vorabstellen kann bevor man Kandidatin unterstützt.
00:55:44: also da gibt's ja sozusagen auch dieses alt bewährte Mittel der Kandidat in Checks, dass man halt ihr einfach mal fragt so bestehen Sie denn zu den eigenen Themen und davon dann auch eine Unterstützungzahl für zwei abhängig macht aber jetzt mal umgedreht weint ihn?
00:55:55: Was hast du denn noch mitgenommen.
00:55:56: Also ich kann dem, was du jetzt gesagt hast größtenteils auf jeden Fall total zustimmen.
00:56:00: Für mich war irgendwie ganz am Ende noch mal dieser Schlusspunkt im Gespräch wichtig wo Dominika sagt die Welt endet nicht mit einer rechten Regierung.
00:56:09: also auch am nächsten Morgen wachst du auf.
00:56:11: auch am nächsten morgen musst du irgendwie weiter Sachen machen.
00:56:15: und wenn du aktiv bleiben willst dann kannst du auch aktiv bleiben unter nach rechtem Regierung, zum Teil musst du eben nochmal ein bisschen Strategien anpassen.
00:56:24: Die Ebenen ändern auf die Du Dich fokussierst.
00:56:27: jetzt mal angenommen die AfD würde nach den Landtagsweilen in einem dieser Bundesländer eben die Regierung stellen hat man natürlich immer noch einzelne Städte die vielleicht trotzdem noch Hochburgen sind wo noch mehr geht wo die Leute noch progressiver sind.
00:56:38: dann ist die Frage Fokusiert man sich da mehr drauf oder diese ganzen Sachen also einfach so auch da wieder nicht nur bis zur Wahl denken und gewinnt man entweder und muss darauf vorbereitet sein oder die Welt ist zu Ende.
00:56:49: Und man fällt über die Klippe, sondern dann sitzt es weiterhin viel zu tun.
00:56:53: Das war für mich irgendwie voll.
00:56:54: nochmal so ein großes Learning.
00:56:56: Ja vielleicht noch einen letzten Punkt den ich glaube ich noch unterbringen würde, dass ich interessant fand das was sie für eine Art von Campaigning schon vorher aber auch nach der Wahl irgendwie vorgestiegen hat.
00:57:06: Dass sie so stark gemacht hat, dass Rechte halt mit Angst gewinnen und dass progressive aber eher mit Hoffnung und Freude gewinnen und dass sie auch sozusagen ja starke Faktionsformate gesetzt hat.
00:57:18: Das hat sie auch Gen Z-Politik genannt, starke Formate gesetzt haben die irgendwie auch Spaß gemacht haben und cool waren da.
00:57:23: Sie ist ein Rafe von diesem Raif erzählt.
00:57:25: ich muss aber auch nochmal unsere Folge vor sehr langer Zeit mit Sirja Popovic aus Serbien denken der davon erzählt hat wie sie damals in Serbian sozusagen als Demokratiebewegung gegen den Diktator gewonnen haben und da auch sehr stark gemacht hat das die sehr viel auf so prankster Politik gesetzt haben also auf Politiken die nicht sozusagen mit Aggression und wut so sehr eine Konfrontation gehen, sondern mit Humor.
00:57:47: Und damit auch zum Teil diese autoritären Figuren lächerlich zu machen in der Aktionsform.
00:57:52: Und da muss ich irgendwie nochmal dran denken, dass sozusagen da eigentlich gegen halt diese Angst mache und auch Aggressivität der Rechten auf unserer Seite doch dann eigentlich Humor und Freude und Lebensfreude.
00:58:03: Vielleicht das sind was eher die Markenkerne linker Politik sein sollten?
00:58:07: Und sie sich auch davon abheben können mit dem man natürlich auch Leute wieder zurückgewinnen kann.
00:58:11: Cool!
00:58:11: Dann belassen wir es vielleicht erst mal dabei.
00:58:13: Das war Folge eins in unseren Miniserie Was tun wenn die Rechten regieren.
00:58:18: Freut euch schonmal auf Folge zwei Bis dahin Wenn es wieder heißt Was tun?
00:58:39: Das war der Was Tun Podcast.
00:58:40: Konzept und Redaktion Valentin Iessen und Inken Bärmann, Schnitt Anna Neu und Lujan Schlumberger Und die Musik kommt von Richard Waterman.