#353 "Wenn die Gewerkschaftsspitzen nicht wollen, dann machen wir es selbst"
Shownotes
Die deutsche Autoindustrie steckt in der Krise: Für die Rendite der Konzerne sollen die Beschäftigen bluten und Standorte zu Rüstungsfabriken umgebaut werden. IG Metall und Betriebsratsspitzen reagieren auf den Großangriff des Managements mit Appeasement und Unterstützung für die militärische Konversion. Wie dagegen eine kämpferische Gewerkschaftspolitik im Bündnis mit Bewegungen aussehen könnte, darüber sprechen Klimaaktivist Tobi Rosswog und Thorsten Donnermeier, VW-Arbeiter und Mitglied der Initiative "Gewerkschaft von unten".
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Tobi Rosswog ist seit vielen Jahren als Klima- und Verkehrswende-Aktivist aktiv. Vor drei Jahren zog er mit anderen nach Wolfsburg, gründete dort das Projekthaus "Amsel 44". Zusammen mit Beschäftigten von VW streiten sie in der VW-Stadt für die Vergesellschaftung und Konversion des VW-Konzerns. Zusammen mit Thorsten Donnermeier und der Verkehrswende-Expertin Katja Diehl veröffentlichte er das Buch "Nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand".
Thorsten Donnermeier arbeitet seit fast 40 Jahren bei VW in Kassel-Baunatal. Dort fungiert er, wie sein Vater vor ihm, als IG Metall Vertrauensmann. Er setzt sich für einen klimagerechten Umbau des Autobauers ein und sieht in einer Umstellung der Produktion aus Busse und Bahnen ein Möglichkeitsfenster, zum Erhalt der Arbeitsplätze bei Volkswagen. Er ist Mitglied von "Gewerkschaft von unten", die sich für eine offensivere Gewerkschaftspolitik in den anstehenden Auseinandersetzungen bei VW einsetzen.
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Weiterführende Links:
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Musik
DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Dissens Creative Commons License CC BY-NC-SA
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:03: Wenn wir uns angucken, was in der IG Metall-Satzung steht.
00:00:05: Dass die IG Metall sich logischerweise einsetzt für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung.
00:00:10: Also ist das was die IG Metalführung da gerade macht Ganz vorne weg.
00:00:13: übrigens Jürgen Kerner Der als zweiter Vorsitzende der IG Metal auf Bundesebene ganz groß kuschelt mit der Rüstungsindustrie überall sich immer wieder ablichtend lässt Die begehen Satzungsbruch Ganz einfach Das ist ganz klar.
00:00:28: Und was es bei mich unbedingt braucht dass eben nicht Gen Z und Kolleginnen sozusagen getrennt ihre Demos machen, ihr Kämpfen sozusagen.
00:00:38: Weil wir ein ureignes gemeinsames Interesse haben.
00:00:41: Und zwar das gute Leben für alle!
00:00:43: Ohne Streik wird nichts verändern.
00:00:45: Wir wissen da wirklich auch ganz massiv an unseren Gewerkschaftsverständnissen arbeiten.
00:00:51: Da kämpfen wir drum.
00:00:52: Das sind so ein paar positive Gefühle auch, dass von unten eben im Moment passang entstehen ist dass man eben sich das nicht alles gefallen lassen will, was von oben her abgeschäknet wird und bei dem Thema Arbeitszeitverkürzung und bei den internationalen Widerstand zu organisieren.
00:01:12: Das sind die Dinge, die jetzt aktuell diskutiert werden müssen um in den Kampf auch erfolgreich bestehen zu können.
00:01:19: Jo Leute danke, dass ihr reinhört.
00:01:21: hier ist euer Dissens Podcast.
00:01:23: Diese Woche geht es hier um die sich Zuspitzenden auseinandersetzungen, um die Zukunft der deutschen Autoindustrie.
00:01:29: Zu Gast sind Malwieder Klimaaktivist Tobi Roswalk und Thorsten Donnermeier, VW-Mitarbeiter IG Metaller und Mitglied der Initiative Gewerkschaft von unten.
00:01:39: Mit ihnen schau ich darauf wie die Konzerne gerade die Beschäftigten attackieren und die Produktion mehr auf Rüstungsgüter umstellen.
00:01:46: Wir schauen auch darauf, wie die Gewerkschaftsführung der IG Metall statt auf Offensive jetzt zu gehen ganz auf Kooperation setzt.
00:01:53: Und wir sprechen darüber, ob es auch Chancen gibt für eine andere Politik von unten, die für gute Jobs und den ökologischen Umbau der Autokonzerne
00:02:00: streitet.".
00:02:01: Ich bin euer Horst Lukas und Rika.
00:02:03: Ihr hört den Dissens-Podcast!
00:02:25: Schön dass ihr mal wieder in Dissenz-Podcaster Gast seid.
00:02:28: Mein automobiles oder gegenautomobile Streamteam könnte man sagen?
00:02:32: Hallo erstmal.
00:02:33: Hallo.
00:02:33: Hallo, schönen Abend.
00:02:35: Ja ich freue mich.
00:02:37: Wir wollen über die Auseinandersetzung in der Autoindustrie sprechen, die gerade schon laufen etwa bei Mercedes und Audi, die sich auch bei VW jetzt dann gegen Ende des Jahres zuspitzen werden.
00:02:50: Das Management der Konzerne sei es bei Vw aber auch Mercedes Porsche und Audi ist ja gerade zum Großangriff könnte man sagen auf die Beschäftigten.
00:03:00: Und ob die Gewerkschaften und die Betriebsratsspitzen da jetzt gerade die richtige Antwort darauf finden, das wird sich erst zeigen.
00:03:06: Also ob es ein heißer oder lauwarmer Winter wird.
00:03:09: Eins ist auf jeden Fall klar ich denke es geht um viel nicht nur um die Zukunft der deutschen Autoindustrie und der Mobilität slash einer Verkehrswende sondern auch um die industrielle Zukunft des Landes allgemein und wem die letztendlich gehört.
00:03:27: Vielleicht fangen wir mal Tobi an.
00:03:29: mit einem Blick auf die Konzerne, ist ja schon interessant zu sehen dass sie nicht Arbeitsplätze als Reaktion auf dramatische Verluste vernichten sondern es gab zuletzt auch ich glaube im Juni oder Juli war's noch eine Rekordausschüttung bei VW an die Großaktionäre Und gleichzeitig oder im selben Atemzug sollen trotzdem Stellen gestrichen werden und die Beschäftigten, die bleiben dürfen, sollen Lohnsenkungen hinnehmen oder Arbeitszeitverlängerung.
00:04:00: Vielleicht kannst du uns zum Einstieg aus der Vogelperspektive so eine Einschätzung geben.
00:04:03: wie ist diese Situation allgemein?
00:04:05: Wie würdest Du die beschreiben und auch ganz konkret die Vorstöße des Managements ja sei es von Volkswagen oder auch den anderen Autokonzern?
00:04:15: Ja, erstmal herzlichen Dank und das Dream Team will natürlich noch ergänzt durch Katharina Keil die auch ja mal hier zu Gast war.
00:04:20: Stimmt!
00:04:21: Möchte ich nur kurz noch erwähnen in die Runde bringen?
00:04:23: Danke dir auf jeden Fall für die Einladung und mit kurzen und knappen Sätzen das auf den Punkt gebracht Können wir es natürlich angucken, als wir vor vier Jahren nach Rußburg gingen in die Verkehrswende statt wie wir es genannt haben.
00:04:34: Mit der Kampagne VW steht für Verkehrswände und eben nicht mehr für Volkswagen wo wir ganz klar sagten Wir wollen hier kein deutsches Detroit.
00:04:41: Wir wollen ja nicht Niedergang einer gesamten Wirtschaftsregion gewissermaßen war das jetzt nicht irgendwie nur in die Wahrsagerkugel geschaut mit so einem Hoffnung auf ökologische sozusagen Unterstützung durch Arbeitsplatz Massaka, das ganze Industrie Ruin sozusagen.
00:04:58: Das war nie unser Anliegen.
00:04:58: Wir haben immer gesagt wir brauchen die soziale mit der ökologischen Frage vereint.
00:05:02: also es darum geht ganz klar zu sagen hey wir brauchen euch Kolleginnen um Zukunft sich wirklich sinnvolle Dinge zu produzieren.
00:05:09: Das Auto ist aber nicht mehr der Motorisette.
00:05:10: Individualverkehr müssen wir ohnehin großes Fragzeichen dran machen.
00:05:14: aber konkurrenzfähig ist es sozusagen?
00:05:16: die deutsche Automieunistrie auf keinen Fall.
00:05:19: in China beispielsweise wird deutlich günstiger, deutlich besser.
00:05:22: Nicht nur von der Software sondern auch der Spaltmaß mittlerweile kein Problem mehr.
00:05:26: also da ganz klar zu sagen... ist der Zug einfach abgefahren und das können wir jetzt lange betrauern?
00:05:33: oder wir können sagen, lasst uns Dinge produzieren die wir wirklich als Gesellschaft brauchen.
00:05:36: Der Punkt ist allerdings dass wir es eben wenn wir nur auf vw gucken jetzt an dieser Stelle ganz konkret mit einer Eigentums Struktur.
00:05:45: Die Porsche Holding SE mit den beiden Familien Porsche Pierch an der Spitze durch Wolfgang Porsche als Aufsichtsratsvorsitzenden gewissermaßen dann haben wir mit zwanzig Prozent in zweitgrößten Aktionär Land Niedersachsen und den drittgrößten dann das Emirat Katar mit siebzehn Prozent.
00:06:02: Am Ende des Tages aber bestimmt Machtverhältnisse mäßig eigentlich eben Porsche-Pierch, Wolfgang Porsche gewissermaßen und der ist nur an Profiten interessiert an möglichst hohen Dividenden eben.
00:06:15: Und das ist ja das Absurdwurst in deinem einen Spann sozusagen schon angedeutet, wenn wir uns anschauen dass im Juni noch während der Hauptversammlungen Milliarden Dividende ausgezahlt werden und gleichzeitig aber eben eine Arbeitspassmessaker stattfindet.
00:06:30: Wir hatten es ja auch im Jahr auch im April oder September, wo das Weihnachtswunder verkauft wurde was aber nur einem blauen Wunder gleich kamen Tosten Hier sie und ich, also zwei Kollegen jeweils.
00:06:42: Und ich durfte da auch direkt meinen kleinen Brief zu schreiben der glücklicherweise rezitiert wurde um da reinzugehen zu sagen das kann keine Antwort auf die Probleme unserer Zeit sein wir brauchen ganz andere zukunftsperspektiven gewissermaßen für diese unterschiedlichsten Standorte und dass es natürlich einfach fatal was gerade passiert.
00:06:59: und letzter punkten um so ein bisschen einzuordnen wenn wir uns angucken dass grade die Hoffnung in der Rüstung ist gefunden zu sein, scheint gewissermaßen.
00:07:08: Also es ist wirklich katastrophal was da einfach passiert.
00:07:12: Da haben wir einfach reinzugehen.
00:07:14: ganz wichtig Druck von unten aufzubauen und ganz klar zu sagen also eine Aufrüstung ist auf keinen Fall A, Arbeitsplätze sichern B ökologisch sinnvoll und C wirklich sozial verträglich.
00:07:24: Also da braucht's echt einiges.
00:07:27: Da haben wir aber gerade noch einiges zu tun, weil die gesellschaftliche Stimmung natürlich eine ganz andere ist.
00:07:30: Was wir gerade feststellen also Anfang des Jahres waren Thorsten und ich auf einer Lesereise.
00:07:35: mit unserem neuen Buch das wir gemeinsam mit Katharie schreiben durften nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand und ich weiß noch genau wie wir da unterwegs waren.
00:07:43: Und dann Daniela Kavalle die Gesamtbetriebsratsvorsitzende von VW einfach mal so ganz klar im Handelsblatt damals groß tönte Ja Rüstung!
00:07:53: Das ist ne gute Option.
00:07:54: Fatal
00:07:57: Danke dir, ja.
00:07:58: Wollen wir gleich Thorsten mit an Bord holen?
00:08:00: Nur kurz die Nachfrage noch an dich, Tobi!
00:08:02: Ich habe ja so ein bisschen den Eindruck das es seitens von Management und Politik und auch IG Metallführung kann man da glaube ich auch mit reinzielen dass überhaupt kein Plan gibt wie man überhaupt wieder wettbewerbsfähig werden könnte mit krass fancy E-Autos zum Beispiel also nicht, dass jetzt aus meiner Sicht die Lösung ist... Vergesellschaftung oder sollte es gehen, um Vergestschaftung und Konversion hinzuschienen.
00:08:23: Und Bus und anderen Sachen.
00:08:25: Aber wenn man das jetzt mal ernst im Moment und sagt ja selbst wenn das so wäre dass wir jetzt gespart werden muss damit wieder wettbewerbsfähig wird dann bleibt halt am Ende
00:08:35: stehen
00:08:36: Das eben nicht im großen Stil investiert wird sondern das Geld schließt am ende in Renditen und noch nicht einmal vordergründlich ist davon die Rede.
00:08:43: okay Jetzt aber jetzt ist recht.
00:08:44: Wir sind zwar zehn oder zwanzig Jahre zu spät pumpen wir ganz viel Geld in neue Batterietechnologien, in digitales, in halt das fancy Auto der Zukunft wie auch immer so.
00:08:58: Nichts davon wird irgendwie davon gesprochen.
00:09:01: Wir brauchen das aus vom Verbrenner aus und wir brauchen Strafzölle gegen China.
00:09:06: also mir scheint sie haben selbst keinen Plan wenn man das ernst nimmt diese Wettbewerbsfähigkeit von der ständig die Rede ist wieder man das überhaupt hin bekommen könnte Auch wenn immer behauptet wird, dass es darum geht.
00:09:18: Sondern im Gegenteil!
00:09:19: Man muss ja den Eindruck kriegen... Es geht nur noch drum, den Laden und die Beschäftigten wie so eine Art Zitrone auszupressen bis der letzte Saft gegeben ist oder man sucht sich halt andere Geschäftsfelder.
00:09:30: Wie zum Beispiel die Aufrüstung.
00:09:32: Ja, mir ist auch nochmal wichtig deutlich zu zerstreichen.
00:09:34: Neunvierzig Millionen Autos die heute auf deutschen Straßen ungefähr verfügbar sind angemeldet ganz klar sind aus meiner Perspektive einfach viel zu viele zu viel.
00:09:44: also ich würde überhaupt nicht nur die Hälfte müssten reduzieren sondern deutlich mehr uns ökologisch sinnvollzumachen.
00:09:49: Die Antwort dann in den letzten Jahren war darauf ja wir machen von Verbrenner auf E-Auto.
00:09:54: Also eine Scheinlösung gewissermaßen und jetzt mal wieder sozusagen der Absurde aus vom Verbrenner, aus vom Verbrenner.
00:10:04: Und dann ja interessanterweise von der Grünen Landesregierung in Baden-Württemberg eine CSU-Regierung aus Bayern und eben einer rotgrünen Regierung aus Nier-Sachsen die drei also den Brandbrief und immer wieder das ganz groß fossieren.
00:10:16: warum?
00:10:17: weil da eben VW Daimler und BMW ist.
00:10:19: Also es absurd sozusagen so ein totes Pferd noch zu reiten und zu versuchen eben wie du es gerade sagst Das letzte an Profiten da irgendwie raus zu quetschen.
00:10:27: und weil aber klar ist Das ist eigentlich ein totes Wert, was da geritten wird.
00:10:30: Wird jetzt eben in Rüstung investiert weil da gibt es gerade hohe Profikmargen abzuholen.
00:10:35: Weil März Anfang letzten Jahres ganz klar ich würde überhaupt den Kriegsimparativ verlauten dies Ganz klar mit whatever it takes Koste is wassensvolle.
00:10:46: also fünf Prozent der NATO sozusagen und vom BEP würde bedeuten, ein Drittel bis Hälfte des Haushaltes.
00:10:53: Das ist einfach der Wahnsinn zu sagen was da gerade in Aufrüstung passiert und dann natürlich alle zivilen Produktionsstätten überlegen.
00:11:00: Natürlich!
00:11:00: Dann gehen wir in Militär weil da es gerade heftig Kohle zu holen.
00:11:04: Letzter kleiner Satz aber das ist vorzwirtschaftlich ja eine Katastrophe.
00:11:08: im Uni Mannheim letztes Jahr gab's im Juli eine Studie die rauskam jeden Euro den wir heute in Rüstung stecken wird halbiert.
00:11:15: Also sieben Euro kommen fünfzig Cent am Ende des Tages für die Gesellschaft hinaus, ein Euro in Schieneninfrastruktur investiert.
00:11:22: Verdoppeln wir den Euro schon?
00:11:23: Ein Euro in Pflege und Bildung investiert verdreifachen wir ihn also wirklich.
00:11:27: die Investition aktuellen Rüstungen befriedigt einzig allein Eigentumsfamilien wie eben Porsche Peerich an der Stelle, die übrigens aus einer historischen Verantwortung auf keinen Fall mehr irgendwie die Hände in Rüstung aus meiner Perspektive nehmen dürften.
00:11:40: aber dazu kommen vielleicht später.
00:11:42: Ja gerne.
00:11:43: Tossen!
00:11:44: Ich würde dich gerne mit ins Boot holen.
00:11:46: Du arbeitest seit Jahrzehnten bei VW, bist bestimmt auch einigen die uns hier zu hören auch im Begriff, bist IG Metallvertrauensmann dort genau wir wollen ich hatte schon gesagt über die aktuellen Warnstreiks ja in der Metall-Intellektindustrie, was ja auch dann so für das Auto Bau im Mercedes und Audi zum Beispiel relevant ist.
00:12:09: Aber auch dann möglicherweise die Auseinandersetzung bei VW, die dann eher gegen Ende des Jahres anstehen und dann wo du denn auch involviert bist?
00:12:18: Wollen wir nachher noch ausführlicher sprechen aber trotzdem vielleicht mal zu Beginn gleich eine... Einschätzung, weil Tobi auch schon gesagt hat ja dass eine Gesamtbetriebsratsvorsitzende dann Jela Cavallo für Aufrüstung plädiert hat und so.
00:12:33: Und man nimmt sie jetzt nicht wahr als Person oder den Gesamt Betriebsrat als ein Kremium was sich für starke Kämpfe auseinandersetzung stark macht um Werke zu erhalten um Arbeitszeit zu verkürzen etwa, oder?
00:12:51: Um Arbeitswärtszeit zu erhalten.
00:12:52: Sondern da wurden Sparprogramme in der Vergangenheit mitgetragen und ähnlich ein bisschen mit der IG Metall.
00:12:58: Da wurden auch Sparprogramme mitgetragend und Stichwort Aufrüstung ist mir noch eingefallen.
00:13:05: Gab's glaube ich auch von Christiane Benner ein positives Signal im Handelsblatt in die Richtung also von der IG-Meteilchefin so ... Genau und du hast dich zusammen mit anderen Basis-Gewerkschaftern, mit der Initiative Gewerkschaft von unten in einem offenen Brief nicht nur an die Gewerksamtsspitzen gewandt sondern auch allgemein an die Belegschaft ja.
00:13:25: Und nicht nur in Deutschland, sondern auch international ne?
00:13:28: Also in Deutschland sind's ja zweihundertfünfzigtausend Beschäftigte bei VW International gesamt oder weltweit gesehen sechshunderttausende also einige auch in anderem Ländern eben.
00:13:38: Und da habt ihr der Gewerkenschaftspitze vorgeworfen nicht kämpferisch genug zu sein Und nicht das auf den Tisch zu bringen, was es eigentlich bräuchte um Arbeitsplätze und Werke und Industriestruktur zu erhalten.
00:13:50: Genau vielleicht mal für den Einstieg.
00:13:52: die Frage an dich wenn's den Gewerkschaften oder ja dem Belegschaften nicht gelingt ein klares Nein in den nächsten Wochen zu diesen Plänen des Managements zu formulieren sei es bei VW aber auch sei ist jetzt gerade in der aktuellen Auseinandersetzung.
00:14:09: Welche Konsequenzen hätte das aus deiner Sicht?
00:14:11: Nicht nur für die Belegschaften, sondern auch darüber hinaus.
00:14:13: Wir sprechen ja nicht nur von den Belegenschaften selbst, wir sprechen ja von der ganzen industriellen Basis, vom ganzen Gemeinschaften, die auch um diese Werke herum zum Beispiel abhängig sind.
00:14:25: Ja also die Angriffe, die im Moment stattfinden können nur als historisch bezeichnet werden.
00:14:32: Es vergeht auf fast keinen Tag wo keine Angrisse kommen.
00:14:37: Aufsichtsratsitzungen, Fünfzigtausend Stellen weltweit sollen abgebaut werden.
00:14:43: Zierwerke sollen geschlossen werden.
00:14:46: Davon von den Fünfzichttausenden sollen Fünfundzwanzigtausende Stellen in Deutschland abgebaut wird.
00:14:53: Zehn Tarifverträge wurden gekündigt.
00:14:57: Es gab die Ansage vom Oliver Blume, die Gehälter vier Jahre lang einzufrieren.
00:15:03: nicht nur null Runde für die jetzige... kommende Tarifrunde, sondern für vier Jahre eine Nullrunde.
00:15:11: bei einer Inflation von drei Prozent sind das alleine zwölf Prozent Lohnverlust.
00:15:16: Wenn man das wirklich in ganz positiv rechnet und was noch ein Bestandteil ist, von zwanzig vierundzwanzig, das nennt sich Modernisierung der Endgeldtabellen zusätzlich nochmal sechs Prozent sollen die Löhne gekürzt werden.
00:15:32: Da kommt man ganz schnell auf eine hohe Prozentzahl.
00:15:36: Wenn man die Regionen reinguckt, gerade hier Baunatal, Kassel um Enten rum und auch um Zwickau herum hat das natürlich sofort eine Bedeutung für alles was drumherum liegt weil da ist auch der Bäcker irgendwo VW und der Malerbetrieb ist VW.
00:15:53: Und wenn das Geld weg ist bei den VW Leuten dann merkt es praktisch der komplette Kreislauf.
00:16:00: Und noch schlimmere Auswirkungen hat es natürlich, wenn Personal ganz massiv abgebaut wird.
00:16:06: Wenn man jetzt auf die Gewerkschaftsführung und Betriebsratsführung guckt dann ist sofort auffällig.
00:16:13: Es fehlt eigentlich ein paar grundsätzliche gewerkschaftliche Prinzipien eben.
00:16:20: Das erste was mir einselt Arbeitszeitverkürzung.
00:16:23: diese Forderung fällt im Moment völlig raus.
00:16:26: das ist ja eine Möglichkeit um tatsächlich Beschäftigte zu halten in den Werken.
00:16:31: Das müsste natürlich bei vollen Lohnausgleich passieren.
00:16:35: oder das sind den Eingangsworden auch gesagt so, dass weltweit Belegschaften angegriffen werden.
00:16:42: und da denke ich muss die Gewerkschaftsführung oder wir alle innerhalb der Gewerkenschaft von diesen Bettbewerbsdenken bekommen.
00:16:51: Und wenn man guckt in Mexiko sollen Leute entlassen werden, sehr in Stanien, wird infrage gestellt, Ducati in Italien.
00:17:04: In der Slowakei die sind glaube ich von dem neuen Audi-Werk betroffen.
00:17:09: was jetzt eben passieren muss ist praktisch eine Vereinbarung.
00:17:13: wenn ein Berg angegriffen wird egal wo dann muss man irgendwie so reagieren als wie wenn jeder Einzöner von uns angegriffene Wert man muss auf alle Fälle solidarisch sein eben gegen dieses Auspielen vorgehen.
00:17:29: Wer produziert die billigeren Produkte?
00:17:32: Und bei den Dingen sehe ich eben, bei dem Thema Arbeitszeitverkürzung und bei den internationalen Widerstand zu organisieren da gibt es ganz große Luft nach oben noch und das sind die, die jetzt aktuell diskutiert werden müssen um in den Kampf auch erfolgreich bestehen zu können.
00:17:57: Ja, danke euch.
00:17:58: Genau das wollen wir gleich auch noch natürlich detaillierter drüber sprechen vielleicht auch so ein bisschen wie die Resonanz war auf den offenen Brief, den ihr verfasst habt genau.
00:18:10: Vielleicht können wir tatsächlich noch einmal ein bisschen auf die Krise der Autoindustrie zu sprechen kommen ist jetzt nicht irgendwie eine konjunkturelle Delle sondern es ist ja wirklich eine tiefergehende Krise.
00:18:25: Aber was eigentlich ursächlich für diese Krise ist, ich glaube da ist es gar nicht so einfach ja die Deutungshoheit darüber
00:18:34: zu erringen.
00:18:35: Und nehmen wir mal den Konzernchef von VW Oliver Blume.
00:18:39: wenn man dem Glauben schenkt so dann funktioniert das Geschäftsmodell teure Autos für den Weltmarkt nicht mehr weil jetzt sie sich chinesische Konkurrenz haben ne?
00:18:47: Die machen die besser an E-Autos und wegen US Strafzöllen So, ja.
00:18:52: Und das kommt alles irgendwie wie eine Naturgewalt über die Autobauer so.
00:18:57: und deshalb ist es dann nur logisch oder folglich ist es nur logische, dass jetzt Überkapazitäten... Ich glaube da sind zum Beispiel in Deutschland die Rede von fünfhunderttausend Autos, die eigentlich nicht gebraucht werden, sodass man die abbauen muss und dass man vor allem auch konkurrenzfähiger werden muss, so die Logik dahinter.
00:19:15: also Lohnverzicht Entlassung und Werkschließungen eben Also alles auf dem Rücken der Beschäftigten.
00:19:22: Vielleicht mal an euch beiden die Frage, was ist da dran?
00:19:25: Was nicht?
00:19:26: und wie würdet ihr die Geschichte der Krise der Autokonzerne erzählen demgegenüber?
00:19:31: Und was folgt der Anderes draus?
00:19:33: Fange ich einfach mal an.
00:19:35: Gerne.
00:19:36: Also es zeichnet sich ja ab.
00:19:39: Egal ob zur Brenner oder eben die Emobilität... Ich habe etwas mit Rohstoffen aus sehreren Ländern zu tun Und auch bei der E-Mobilität, wenn es um Schelteneerden geht.
00:19:53: Die lassen sich schwer abbauen weil die sind weit verstreut und besorgen natürlich auch sehr große Umweltschäden.
00:20:00: Und natürlich müssen da immer Handelsbeziehungen auch gut funktionieren.
00:20:05: Das ähnliche erleben wir gerade zum Thema Erdöl.
00:20:13: Volkswagen denke ich bei dieser Krise und diesen Druck, der im Moment auch aus China stattfindet.
00:20:20: Also Volkswagen wird bei dieser starken Konkurrenz als Automobilhersteller, als reiner Automobil Hersteller nicht überlegen können.
00:20:31: Ich denke Volkswagen kann überleben.
00:20:34: Volkswagen muss zum Mobilitätsherstellern werden und sich nicht nur alleine auf... auf Automobile konzentrieren, sondern Volkswagen muss neue Verkehrskonzepte entwickeln und wir müssen es natürlich auch ein Stück weit einfordern.
00:20:51: Also ich sehe nach wie vor in der heutigen Zeit übervöllige Schulbüsse.
00:20:56: Ich selber wohne auf dem Dorf, ich sehe Menschen die Probleme haben zum Facharzt zu kommen.
00:21:02: Katja Deel Mobilitätsexperten erzählt, es gibt acht Jahre Lieferzeit mittlerweile auf Schienenfahrzeuge.
00:21:12: Acht Jahre, sorry habe ich es richtig gehört?
00:21:15: Also ähnlich wie in der DDR, wo man das als reinen Misswirtschaft bezeichnet hat was Ähnliches passiert bei den Schienen Fahrzeugen.
00:21:25: jeder kennt auch die katastrophale Situation von der deutschen Bahn und Volksfaden sollte sich... Das müssen wir uns stückweit als Gesellschaft einfordern.
00:21:38: Volkswagen muss Mobilitätshersteller werden.
00:21:42: Volkswagen muss dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft noch mobil sein können für einen geringen Preis oder am besten sogar keinen Preis.
00:21:53: Dafür sollte Volkswagen stehen.
00:21:56: da ist es eben auch wichtig das wir unsere Bedürfnisse auch im Rahmen anmelken die nicht nur die Beschäftigten sehen als Chance, dass der Betrieb überleben kann.
00:22:08: Sondern wir müssen unsere Bedürfnisse noch viel mehr anmelden.
00:22:12: Wir müssen sagen Schluss mit überfüllten Schulbüssen.
00:22:16: Schluss mit der schlechten Situation bei der Bahn.
00:22:19: Wir mussten auch für uns das gute Leben einfordern und so könnte da draußen eine Bewegung entstehen auch.
00:22:28: Und ja, Volkswagen könnte eine gute Zukunft haben wenn man eben drüber hinausdenken, weil das was jetzt auch China hier importiert wird ans Fahrzeugen und auch.
00:22:41: Das was hier gebaut wird an Verbrännerfahrt soll.
00:22:45: Ja Tobi gerne
00:22:47: also tatsächlich der Umstieg alleine schon auf E-Autos hat schon zu deutlich weniger Beschäftigungsnotwendigkeit geführt, weil einfach so einen Elektromotor deutlich weniger kompliziert ist als ein Verbrenner.
00:22:59: Das ist erstmal sozusagen die Situation in der wir uns befinden gewissermaßen.
00:23:03: Das heißt An der Stelle ist halt einfach das, was an Instrumenten Torsten schon angedacht hat wie Arbeitszeitverkürzung und so weiter.
00:23:11: Und sofort ganz wichtige Instrumente eben und Werkzeug und zu gucken okay, wie kriegen wir das denn hin?
00:23:16: Also dass in der aktuellen Situation wo durchaus vielleicht weniger Beschäftigungsmöglichkeit da wäre, die trotzdem gucken, dass wir alle noch logischerweise gut versorgt bekommen und uns organisieren gleichzeitig – und das ist jetzt der entscheidende Punkt ist aber das E-Auto auch eben Konkurrenzlos schlecht bei VW.
00:23:33: Jetzt können wir sagen, es war ein Managementfehler.
00:23:36: Aber da kann ich Thorsten immer mit größter Freude zitieren.
00:23:39: Der gute Oliver Blume ist eben auch kein Sozialarbeiter.
00:23:42: der hat sich nicht um die Beschäftigten irgendwie nett zu kümmern und dafür zu sorgen dass den gut geht sondern sein einziges originäre Aufgabe im Arbeitsvertrag stehend ist Die Profite der Eigentümer in Gut zu versorgen.
00:23:56: Und das macht er.
00:23:57: Das macht ja richtig richtig gut Auch durch die Taschenspieltricks und buchhalterische Zaubereien, wie er passiert.
00:24:04: Mitte des Jahres groß Geld da zum Ausschütten...
00:24:08: Und jetzt die Porsche-Abschreibung!
00:24:09: Jetzt kurz vor der Tarifverhandlung.
00:24:11: Oh Mr.
00:24:12: Porsche, da haben wir doch ein richtig heftiges Malus gemacht.
00:24:15: Sorry liebe Leute ihr müsst dahin daben.
00:24:18: Ihr kriegt erst erstmal nichts zu fressen denn der Wolfgang möchte sich wieder einen neuen Tunnel irgendwo bauen.
00:24:22: also ja?
00:24:23: Also es ist absurd an der Stelle.
00:24:24: Da dürfen wir reingehen und genau das müssen wir auch so benennen.
00:24:27: Der macht seinen Job gut, der Oliver Blume.
00:24:29: Das ist kein Management-Fehler!
00:24:31: Das ist einfach seine Aufgabe.
00:24:32: Cash like in der Politik schafft, führt zu durchaus auch Profitmaximierung.
00:24:36: Darum geht es am Ende des Tages und da müssen wir radikal das Ganze infrage stellen.
00:24:41: was soll eigentlich Ziel von Wirtschaften sein?
00:24:44: Die Profite einiger weniger auf Kosten aller zu befriedigen oder wirklich die Bedürfnisse aller eben dann doch... zum Leidtragen der bisherigen Verständnis sozusagen von Überreichen, die sagen ne aber eigentlich weil auch das der Torsten schon seit über vierzig Jahren für mich.
00:25:00: Das ist doch gut so und deren Hände Arbeit sozusagen möchte ich auch gut verwertet wissen und am Ende des Tages für mich profitabel ausbeuten.
00:25:08: Das is' doch der grundsätzliche systemische Feder sozusagen.
00:25:11: und dann auch noch ein Land Niedersachsen zu haben.
00:25:14: Und deswegen sind wir damals ja nach Wolfsburg- und Volkswagen gegangen, nicht Stuttgart Daimler oder BMW München.
00:25:19: weil eigentlich rein analytisch betrachtet ist ja genau durch dieses VW Gesetz, durch diese unglaublich große Organisierungsgrad der Gewerkschaften über neunzig Prozent das ist zwar auch in Stuttgard und den Münchens so aber eben vor allem durch das VW-Gesetz und eigentlich die Spermeniorität also innerhalb des Aufsichtsrats sogar die ArbeiterInnenseite der Kapitaseite überliegt.
00:25:42: Da dann aber der problematische Punkt ist, dass da Nilsachsen mit SPD und Grünen an der Spitze die beide auch jeweils einen Sitz im Aufsichtsrat haben.
00:25:50: Doch vergessen das sie eigentlich für die Arbeiter in Dasein sollten.
00:25:53: Eigentlich soziale Frage klären, eigentlich die ökologische Frage klärten Aber dann sagen sogar... Und jetzt kommt es ja wirklich perfide.
00:25:59: Das zeigt sozusagen nochmal das Krisenmomentum gemissermaßen.
00:26:02: Wenn wir nach Osnabrück gucken Wunderbar ungefähr zweitausend Kolleginnen, die innerhalb von elf Monaten es geschafft haben in Kooperation mit VW-Nutzfahrzeugen in Stöcken so Kleinbusse zu machen.
00:26:13: Und die Mahnverkehrre gewissermaßen.
00:26:15: Dafür wären die Nutzbasus sieben bis neun Sitzer die wir unbedingt brauchen.
00:26:19: Wenn wir der Deutschen Bahn glauben, sagt sie, wir haben ein Bedarf von achthundertfünfzig tausend solch einer Fahrzeuge also fast eidende Millionen Solchner kleinen Busse sind notwendig um die Verkehrswende, um eine Mobilitätsgerechtigkeit herzustellen vor allem natürlich im ländlichen Bereich und nicht so wie VW es gemacht hat über Moja also eigentlich einer plattform kapitalistischen Idee als Konkurrenz zum ÖPNV in der Stadt Hannover und Hamburg waren sozusagen die beiden Testbälle, da dann zusätzlich noch ein Luxusangebot für ein paar wenige zu schaffen.
00:26:47: Also das ist natürlich Quatsch!
00:26:48: Aber als On-demandverkehr im ländlichen Raum so wie Sprinty beispielsweise in der Region Hannover oder in vielen anderen Regionen ist das super sinnvoll, zusätzlich natürlich auch die Reaktivierung der Schiene logisch.
00:26:57: Das sind zwei ganz wichtige Parallelstadtfindende Situationen.
00:27:03: Jetzt aber der Punkt... In diesem VW Werk Osnabrück hat das Land Niedersachsen nicht gesagt Ja, wir investieren ja mal zwei Hundert Millionen rein.
00:27:10: Was wir übrigens noch nicht mehr gefordert haben, es wäre deutlich weniger gewesen was notwendig gewesen wäre.
00:27:14: jetzt aber wo's um Rüstung geht sagen die kein Problem.
00:27:17: Zwei Hundert Million geben wir rein.
00:27:19: Die Geschichte ist noch viel komplexer und perfider Aber das nur mal kurz in Erinnerung rufen.
00:27:23: sozusagen also dieser Punkt von da an der einen Seite Kapital und Staat wie sie gewissermaßen Hand in Hand wirklich nur Quatsch machen Also wirklich den ganzen Tag Absurden kam und da braucht es einfach.
00:27:35: Und das hat Thorsten auch gesagt, glaube ich in den Bewegungsmomentum ein Aufschrei in der Gesellschaft.
00:27:40: Ich glaube Generation Z großartigerweise sozusagen macht das jetzt klarer und sagt hey!
00:27:46: Da ist ja schon das Thema werflich.
00:27:47: Da ist das Thema ganz klar marode Schulen aber auch gewissermaßen der ÖPNV sozusagen, der die Menschen im ländlichen Raum kaum noch in die Schulen bringt.
00:27:55: also dass sind sozusagen Momente auf jeden Fall die mehr sie für Hoffnung geben
00:27:59: Also gar nicht so sehr aus den Belegschaften ist.
00:28:01: Hast du gesagt Bewegungsmomente oder hast du auch Hoffnung, dass gegen das Impeasement von den Gewerkschaftspitzen und Betriebsräten gegen die mangelnde Gewerktschaftspolitik oder offensive Gewerksamkeit und auch sozial-ökologische Gewerkeitspolitik, die Thorsten schon skizziert hat?
00:28:19: Dass sich da auch Unmut rührt?
00:28:21: also ich glaube der Frust nimmt ja zu seit zwanzig vierundzwanzig auf jeden Fall.
00:28:26: aber ob es sich Umschlägt dann in Organisierungen ist ja nochmal eine andere Frage.
00:28:31: Ja, danke dass du da noch mal eingehakt bist weil da möchte ich nicht falsch verstanden wissen.
00:28:34: Mir geht es ganz klar das eben Arbeiterinnen und Aktivistinnen Hand in Hand nur gemeinsam gewissermaßen das Momentum wirklich kraftvoll kreieren können.
00:28:42: wir gucken da nach Florenz Kampi Bisencio beispielsweise Also eine großartiges hoffnungsgebendes Beispiel europäischer Konversion gewissermaßen.
00:28:51: Und übrigens um nur Gen Z sozusagen anzusprechen, ich war in Hamburg und habe durchaus auch IG Metallfahren gesehen also... Und darum geht es ja, Kämpfe zu verbinden gemeinsam auf die Straße zu gehen.
00:29:03: Daraus nicht ein Generationskonflikt zu machen.
00:29:05: Die Alten sind dafür verantwortlich dass die Jungen keine Zukunft haben.
00:29:08: wir jungen zahlen keine Rente für die alten oder was auch immer noch für Konfliklinien da versucht werden aufzubauen.
00:29:13: das ist immer so nach rechts und nach links schlagen sozusagen.
00:29:17: Das meine ich jetzt nicht politisch sondern einfach sozusagen um klarzumachen Wir haben da einfach herrschaftliche Verhältnisse die wir anders also einen oben und unten sozusagen radikal infrage zu stellen und gemeinsam sich auf den Weg zu machen ist mir wirklich ganz wichtig nochmal klar zu machen, weil ja auch immer wieder es heißt die Aktivistinnen wollen mit ihrer ökologischen Hoffnung auf Zukunft dann den Arbeiter in ihre Arbeitsplätze wegnehmen.
00:29:40: In der Industrie was nicht zukunftsfähig ist oder so etwas und umgekehrt die ArbeiterInnen sozusagen seien dafür verantwortlich, dass die ökologische Krise da ist und dahin einzugehen und klar zu machen.
00:29:51: Nee das ist nicht gegenseitig auszuspielen.
00:29:53: also die öko- logische und die soziale Frage gehen nur Hand in Hand.
00:29:56: Das ist mir ein ganz wichtiger Punkt.
00:29:58: anders geht es nicht und das Bewirkungsmomentum durchaus sozusagen vom Hallenboden sozusagen auf die Barrikaden.
00:30:04: ich glaube da können wir Schritt für Schritt einige Wege geben.
00:30:07: Also Streik ist ja zum Beispiel eine ganz interessante Perspektive die gerade irgendwie ansatzweise diskutiert wird wofür ich sehr dankbar bin.
00:30:15: Ja, also was zu beobachten ist.
00:30:19: Es sind wirklich... Also das vorgeschlagen wird von der Gewerkschaftsstütze sind oft Zölle und auch niedrigere Energiepreise für die Unternehmen, niedrigare Strompreise.
00:30:32: Man merkt es kommen dort Vorschläge, die ganz weit weg davon sind vom Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit.
00:30:40: Es kommen zu Vorderungen, wo einem so vorgegaugelt wird.
00:30:44: Wir haben das gleiche Interesse mit unseren Unternehmen.
00:30:48: und gerade die Vorderung nach chinesischen Zöllen und auch nach niedrigeren Energiepreisen für die Unternehmen – das sind Vorderum, die können wir als Beschäftigte eigentlich nicht.
00:31:02: Die sollten wir nicht mittragen!
00:31:04: Wir sollten es für uns kämpfen.
00:31:07: zur Arbeitszeitverkürzung kämpfen, für ein gutes Auskommen und natürlich auch die sollten auch die Möglichkeit haben über andere Produkte nachzudenken.
00:31:20: Da gehört Egenrüstung nicht dazu.
00:31:24: Ja wenn man sich das Ganze so beobachtet mit Olaf Lies als Ministerpräsident von Christiane Benner als erste IG Metallvorsitz.
00:31:36: Es gibt auch Fotos, wie sie lächeln da in Osnabrück stehen und das Ganze als Rettung verkaufen mit den Beschäftigten jetzt die sichere Jobs in der Rüstung.
00:31:49: ich kann doch nur ganz massiv vorfahren.
00:31:52: Dann gehen wir jetzt mit dem Thema Rüstungen in die Massenproduktion reingehen.
00:31:57: es ist allgemein bekannt dass es keine Lagerhaltung gibt.
00:32:02: Wie schnell sind dann die Keller voll?
00:32:05: Was wollen wir dann fordern als nächsten Schritt um die Arbeitsplätze zu halten, wird es der Krieg sein was als nächstes gefordert wird.
00:32:15: Da merkt man in was für eine schwierige Situation wir kommen können wenn wir uns tatsächlich drauf einlassen jetzt mit dem Thema Rüstung die Massenproduktion reinzugehen.
00:32:28: also das verschärft ganz massiv die Kriegsgefahr.
00:32:31: Weil Panzer werden auch nicht dafür gebaut, dass sie kaputt verrosten oder irgendwie die, die das in Auftrag geben.
00:32:39: Die wollen natürlich damit mit den Panzern und mit den Thronen, die in Zukunft gebaut werden, eben zusätzliche Profite machen und zusätzlichen Märkte irgendwo da steckt dahinter.
00:32:53: Und ich denke wir als Beschäftigte müssen das auch sehen.
00:32:57: Bei dem Thema Rüstung Und auch bei den Seinseligkeiten gegenüber Russland, finde ich muss man immer wieder erwähnen.
00:33:06: Vor ein paar Jahren hatten wir noch einen Werk in Kaluga gehabt also mitten in Russland.
00:33:11: Das waren uns ist denn unsere Arbeitskollegen und jetzt sollen wir auf einmal Waffen bauen wie wir gegenseitig aus uns richten.
00:33:18: das schon Schlimmes Gefehl.
00:33:23: Rüstungsproduktion bringt von Anfang an keine Sicherheit.
00:33:26: Man merkt es jetzt auch ganz aktuell in Osnabrück.
00:33:29: Es findet eine Art Sicherheitscheck statt bei den, bei den Beschäftigten.
00:33:34: Und
00:33:36: das
00:33:36: kann man auch googeln nach was die gucken.
00:33:39: also die gucken aus was für ein Land kommst du?
00:33:43: Also wenn du aus Kazakhstan kommst oder Russland dann ist es ganz schwer dass du dort deinen Job behalten tust und... Das sind eben Geschichten, das wissen viele nicht.
00:33:53: da fallen ganz viele Beschäftigte raus als Bechätzung von Eintrittel Wenn aus Rüstung umgestellt wird, die eben aus diesen Gründen weil sie eben diesen Sicherheitscheck da nicht positiv bestehen können seien ganz viele von Anfang an raus.
00:34:13: Was Rüstungsproduktion an jeder überhaupt von Sicherheit zu reden das finde ich völlig schon völlig pervers.
00:34:21: Weil Kriegsfall ist man als Rüstungen Produzent auch Angriffsziel.
00:34:27: gerade Kassel es Ich glaube, einer der meist zerstörtesten Städte im Zweiten Weltkrieg gewesen.
00:34:34: Kassel ist schon im zweiten Weltkrig Rüstungsproduzent gewesen für die Erfahrungen, die kennen wir eigentlich.
00:34:42: Ja gut das Schwenk lasst tatsächlich das noch mal ein bisschen vertiefen nämlich die Krise der Autoindustrie fällt ja zusammen mit dem Projekt der Aufrüstung Und wir sehen da verschiedene Akteuren natürlich aus den Konzernen, aber auch aus den Gewerkschaften oder aus dem Betriebsräten.
00:34:58: Aber auch aus der Politik die da so eine militärische Konversion vorantreiben habe jetzt im Zuge der Recherchen zu dem Gespräch gelesen das in Wolfsburg wird diskutiert zwischen Konzernspitzen und Politik Die Produktion von Kriegswaffen oder den Schwenk auf Dual-Use Güter also Güter die in militärischen Anwendungen eingesetzt werden könnten aber auch im zivilen Bereich.
00:35:18: Und dann habt ihr hier schon darüber gesprochen über den konkretesten Fall.
00:35:23: Das VW-Werk in Osnabrück, was ab dem Jahr zu einer Rüstungsfabrik umgebaut werden soll, wo der Investor Aurelius eingestiegen ist und der Rüstungskonzern Raphael – glaube ich spricht man es auch aus, ne?
00:35:39: Also ein israelischer Rüstungenkonzern.
00:35:42: Genau alles mit dem Segen der Politik Ja, von IG Metall und Betriebsräten.
00:35:50: Und ihr zwei war zusammen mit anderen in der Kampagne aktiv Zukunftswerk hieß die... ...die sich dagegen gestemmt hat und versucht hat ja eine Momentum zu kreieren für tatsächlich ne sozial-ökologische Konversion.
00:36:06: Und am Ende ist es glaube ich gescheitert.
00:36:09: also die Kampagne ist jetzt auch beendet.
00:36:13: Zugrabe getragen!
00:36:14: Zugrabe getragen, wir haben keine Fabrikbesetzung gesehen.
00:36:18: Keine wilden Streiks wenn schon die Führung der Gewerkschaften und der Betriebsräte nicht dahinter standen.
00:36:25: Ja nehmt uns mal ein bisschen mit rein weil ihr nah dran wart ihr beide.
00:36:29: Allgemein in das Thema wie es beobachtet aber ganz konkret natürlich auch diesen gescheiterten Versuch da zu intervenieren Und eine Gegenmacht herzustellen Aktivistisches Milieu, sage ich mal.
00:36:45: Klimaaktivistis, Friedensaktivistes, antimilitaristische Aktivismus zusammenzubringen mit irgendwie Belegschaften die natürlich auch Interesse daran haben irgendwie ja weiterhin einen Job zu haben so und wo es irgendwie nicht geschafft hat dann Bündnis oder eine Allianz aufzubauen die schlagkräftig genug ist.
00:37:06: Anfang letzten Jahres gab's ne große Deaktion von Robin Wood Jobs nicht auf Krieg aufbauen, ÖPNV statt Panzer gewissermaßen dort vor dem Werk von Osnabrück von VW eben dort einen Banner aufhängen und damit sozusagen die Debatte und Diskussion so ein bisschen anstupste.
00:37:25: Hey wie kann das eigentlich sein?
00:37:28: Und jetzt kommen wir zu einem wirklich interessanten Punkt dass nämlich wenn wir uns angucken was in der EG Metall Satzung steht ich finde es ist nochmal wichtig kurz in Änderung zu hoffen.
00:37:37: also nicht nur dass da steht ganz prominent ganz am Anfang in der aktuellsten Fassung, im Paragraph II Absatz IV Überführung von Schüsselindustrien und anderen Markt- und Wirtschaftsbeherrschungsunternehmungen in Gemeineigentum also der gewissermaßen Vergesellschaftungsparagraf.
00:37:50: Auch aus Lehren des Zweiten Weltkriegs der Klarheit das kann so nicht sinnvoll sein wir brauchen eine ganz andere Art der Organisation steht übrigens auch noch davor sogar dass die Ege Metall sich logischerweise einsetzt für Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung.
00:38:07: Also ist was die IG Metallführung da gerade macht Und ich möchte es nochmal ganz kurz unterstreichen.
00:38:11: Ich kritisiere hier gerade Herrschaft, Führung, Vertretung gewissermaßen aber nicht gewerkschaftliche Organisationen.
00:38:17: Das ist mir ein ganz entscheidender Punkt was die IG Metallführung da gerade macht.
00:38:21: Ganz vorne weg übrigens Jürgen Kerner der als zweiter Vorsitzende der IG Metall auf Bundesebene ganz groß kuschelt mit der Rüstungsindustrie überall sich immer wieder ablichtend lässt.
00:38:33: Die begehen Satzungsbruch!
00:38:35: Ganz einfach das ist ganz klar.
00:38:38: Aber wir kommen dazu auch in Osnabrück, dann in der Friedenstadt.
00:38:42: Das teilt sie sich mit Münster.
00:38:44: nur kurzer geschichtlicher, sozusagen Abriss.
00:38:47: von sechszehn- achten bis achtundvierzig hat er der dreißigjährige Krieg stattgefunden im Deutschland und dort eben das fählische Frieden abgeschlossen.
00:38:56: Und Osnabyrk ist sehr stolz darauf auf diese Friedenstattsituation und selbst die amtierende weiter nach den Wahlen jetzt September in Nier-Sachsen.
00:39:05: Amtierende Bürgermeisterin ist bei Majors for Peace, also BürgermeisterInnen für Frieden und kann das auch ganz gut so argumentieren?
00:39:12: Ja!
00:39:12: Also Kriegsgerät zu fabrizzieren ist die Bewahrung des Friedens.
00:39:16: Es ist einfach der Wahnsinn sozusagen was für Orwellsche man hier gerade stattfindet.
00:39:21: Krieg ist Frieden, und Frieden bedeutet Krieg.
00:39:23: Also es ist wirklich perfidist und absurd.
00:39:26: Und dann kommen wir dazu, dass so ein Jürgen Kerne um das mal kurz mal einzureihen, ne.
00:39:29: Also viel länger natürlich noch aber zum paar Punkte gemacht Wirklich der Wahnsinn, dass er letztes Jahr am ersten neunten, also eigentlich der Antikriegstag auf Einladung des Handelsblatt nach Düsseldorf geht zu einer Konferenz die sich noch nennt Rüstung Motor für den Industriestandort Deutschland Fragezeichen.
00:39:51: In den ganzen Panels, wo er auch dabei war, war das eigentlich ein Ausrufezeichen schon.
00:39:55: Was heißt das für die regionale Wirtschaftsschöpfung sozusagen?
00:39:57: Wenn Rüstungsgerät fabriziert wird vor Ort da hat der mit drauf gesessen neben ihm noch ganz viele andere unter anderem Die Lenigempen.
00:40:06: Das ist gewissermaßen die Chef-Einkäuferin der Bundeswehr, die interessanterweise mal wirklich sich geäußert hat dazu Ja also vorwiegend könnt ihr auch Panzer bauen.
00:40:14: Als ich sie daraufhin mal anschrieb und sagte, wir sollten öffentlich darüber diskutieren, ob das VW wirklich kann.
00:40:18: Und sinnvoll wäre, sagt sie, nee, ich darf mich politisch nicht
00:40:21: äußern.".
00:40:22: Also es ist komplett absurd an der Stelle!
00:40:24: Unsobald dann sofort die alle sind da.
00:40:26: ein Jahr später macht das Handelsblatt wieder so eine Konferenz.
00:40:28: dieses Mal gibt's kein Fragezeichen.
00:40:30: Also nicht nur irgendwie zwischen den Zeilen ist eigentlich schon klar, das ist ein Ausrufezeichen.
00:40:34: Sondern eben jetzt ganz klar und auch dieses Mal wieder die Gewerkschaftsführung mit dabei.
00:40:39: Das ist einfach der Wahnsinn!
00:40:40: Und dann letzter Punkt denn noch dazu gehört Küste – das sind ja so Empten auch – da sagt die Gewerkschaftsführungen wir sind für eine Übergewinnsteuer der Rüstungskonzerne.
00:40:50: Wenn ich für einen Übergewinnssteuer bin, dann bin ich schon dabei und sage, ich möchte eigentlich einen Teil vom Kuchen abhaben des Rüstunggeschäftes.
00:40:58: Also, das ist einfach der Wahnsinn.
00:40:59: Das darf nicht sein.
00:41:00: und dagegen unter anderem sind wir eben dann in Osnabrück unterwegs gewesen.
00:41:09: Busse, die ich gerade schon erzählte sieben bis neun Sitzer sollten doch lieber gebaut werden als Kriegsgerät.
00:41:13: Das wäre deutlich sinnvoller für alle Beteiligten würde auch übrigens alle Arbeitsplätze retten und eben nicht wie Torsten gerade schon angekündigt hat wahrscheinlich ein Drittel weil am Ende nur die Produktion gebraucht wird oder oder oder eben da sozusagen kaputt machen.
00:41:28: Es ist schon ziemlich gelungen, in der Öffentlichkeit herzustellen durch kreative Interventionen.
00:41:32: Das kann man schon sagen.
00:41:33: also auch die wirklich sehr konservative eher rechte Notz, also die neue aus einer Brücker Zeitung aber auch bundesweiter hat das immer wieder ein Thema gemacht und immer wieder durchaus als so ein Beispiel gewissermaßen dieser katastrophalen Konversion gegeben dass wir es aber am Ende nicht gewinnen konnten bisher und auch davon gerade nicht ganz ausgehen können aufgrund der Mächteverhältnisse.
00:41:58: Klammer auf und nochmal ganz kurz eine Heftigkeit, die da gerade stattfindet.
00:42:02: Komischerweise das Emirat Katar mit siebzehn Prozent drittgrößter Aktionär- und Eigentümer also von VW.
00:42:08: ja kein Interesse daran dass ein israelisches Rüstungsunternehmen Raphael also dort logischer Weise dann Waffen produziert und dementsprechend gibt es eben diesen Trick.
00:42:19: Du hast grad schon erzählt über dieses Aurelius Dass da dann das Land Niedersachsen einsteigt mit zwei Hundert Millionen.
00:42:25: Das musst du dir mal vorstellen Das ist einfach der Wahnsinn, wenn wir uns das mal wirklich vergegenwärtigen.
00:42:31: Was da gerade passiert?
00:42:32: Wir haben keine Zweihundert Millionen für ÖPNV, für Busse, kleinen Busse die wirklich alle brauchen.
00:42:37: Ich will nochmal die Zeit wiederholen.
00:42:38: Achtundfünfzigtausend sagt alleine, die Deutsche Bahn brauchen wir heute dringendst notwendig.
00:42:43: Ist einfach der wahnsinn an dieser Stelle.
00:42:45: und ja es ist nicht gelungen an der Stelle Beschäftigte öffentlich!
00:42:49: sich äußern zu lassen.
00:42:50: Das war ein Wolfsburg-Anders mit Thorsten, mit Lars Hirsikorn, mit Misha Wernern und vielen anderen auch Heike Zacharis usw.
00:42:58: Die großartigerweise wirklich öffentlich Position bezogen haben.
00:43:02: das war in Osnabrück nicht der Moment weil tatsächlich die Menschen eben logischerweise erstmal in dieser nervigen No-Narbeitslogik im Dilemma sind.
00:43:11: wenn ich mich jetzt äußere dann wird er von Thorsten gerade angedeutete Sicherheitscheck komischerweise negativ für mich ausfallen, weil es geht nicht nur darum ob ich aus Kasachstan Russland oder irgendwelchen anderen angeblich problematischen Ländern komme.
00:43:23: Sondern es geht auch darum zu gucken mit welcher Partnerin bin ich zusammen?
00:43:27: Welcher meiner Freundinnen hat bei Facebook vielleicht mal irgendein Pro-Palestiner Beitrag geleigt oder, oder.
00:43:35: Das ist alles Teil dieser Sicherheitsarchitektur.
00:43:38: also das noch einmal kurz in Erinnerung gerufen sozusagen und sich dann zu solidarisieren oder gar mit öffentlich aufzutreten wie jetzt in Wolfsburg ja wunderbar gelungen ist und dass auch nochmal einen anderen Druckmomentum aufbaute als eben in Osnabrück war schon ein großes Problem.
00:43:53: Aber ich bin natürlich auch gespannt, nochmal Thorsten gerne dazu zu hören.
00:43:56: Wir waren hier das eine oder andere Mal vor Ort gemeinsam.
00:43:59: Gerne, Thorsten!
00:44:00: Ja,
00:44:02: ich möchte noch mal ganz am Anfang dieses Begriff Dual Use nochmal kurz erklären was das so bedeutet.
00:44:10: Also es bedeutet praktisch ein Navigationssystem kann dich ganz toll an einen Ziel irgendwo mitten in der Stadt nach Berlin trennen.
00:44:19: Navigationssystem kann aber genauso genutzt werden, dass irgendwo eine Bombeziele genau runterfällt und die Elektromotoren, die wir für Autos bauen können genauso gut genutzed werden um einen Thron eingebaut zu werden.
00:44:37: Also da merkt man es gibt halt Produkte, die im zivilen Bereich genutze werden können und genauso schnell in militärischen Bereichen.
00:44:46: Ein paar Worte zu Ostenabguck, natürlich ist es so.
00:44:49: Erst mal gerade wenn ein Betrieb geschlossen wird sind die Ängste groß.
00:44:53: das geht ganz bis in die Familie rein bis dahin dass man sich fragt wie soll ich in Zukunft die Miede oder meine Kredite weiterhin abbezahlen?
00:45:05: da ist schon mal ein unheimlich hoher Druck Und es wurde hinterher erzählt auch in Osnabrück, dass die Kolleginnen und Kollegen eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben mussten.
00:45:17: Weil dort schon pro Behalber da was gerastet war der Anrüstung.
00:45:24: Das sind unbestätigte Informationen.
00:45:27: aber wir standen auch vom Tor und ein Kollege meinte tatsächlich er würde lieber auf der anderen Seite stehen bei uns.
00:45:34: Er kann das eben nicht umatgenerkt.
00:45:37: Die Beschäftigten sind sehr wortkark gewesen, aber bei dem Druck unter den Druck denen die stehen ist das absolut zu verstehen.
00:45:46: Also es wird ja von Bertolp recht so dieses Zitat.
00:45:50: erst kommt das Fressen und dann kommt die Moral.
00:45:54: wenn man jetzt tatsächlich möchte dass die Beschäftigte ihre Moral verlieren da tut man ihnen ganz viel.
00:46:01: wegnehmen was sie eigentlich zum Leben brauchen
00:46:05: um
00:46:05: überlegen zu können, lässt man sich natürlich auf solche Geschichten ein mit Rüstungsproduktion.
00:46:13: Aber ich finde, wenn es so gesagt wird die Kampagne ist jetzt vorbei das ist gescheitert.
00:46:21: Ich finde es nicht gescheidert oder dass eine Kampagner hier jetzt vorbei ist aus dem einfachen Grund Die Leute, die dort arbeiten machen das tatsächlich erst mal dass sie weiterhin in die Runden kommen und ihre Ausgaben bezahlen können.
00:46:37: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jetzt zu begeisterte Rüstungsproduzenten werden wollen die schon immer davon geträumt haben Waffen für Israel und für Rüstungskonzerne zu bauen.
00:46:49: Das kann ich mir einfach nicht vorstellen Dass das jetzt so Kriegsgeile Menschen sind.
00:46:56: Und ich finde genau an dem Punkt muss die Diskussion auch weitergehen in der Belegschaft.
00:47:01: Diese Diskussion muss natürlich unterstützt werden weiterhin von außen.
00:47:06: Nicht so, ach die Belegschaft will ja Rüstung produzieren und okay Haken dran und das Ding ist gescheitert.
00:47:13: Nein, es wird ein längerer Prozess sein.
00:47:17: Es wird einige Beschäftigten geben, die werden die Erfahrung machen.
00:47:21: ok jetzt haben sie einen Job in der Rüstungsproduktion aber das eigene Kind muss dann eben auch in den Zusammenhang wird zur Bundeswehr eingezogen.
00:47:28: also die ganze Geschichte lebt Auch mit den ganzen sozialen Angriffen, die in direkten Zusammenhang stehen.
00:47:35: Mit Aufrüstung.
00:47:36: Da stehen wir als Delegschaft auch im großen Lernprozess, was da die Zusammenhänge angeht.
00:47:46: und um nochmal die Brücke zurückzuschlagen zu den Tarifverhandlungen zu kommen also in der Fläche jetzt wo aktuell eben Die Auseinandersetzung stattfindet außerhalb von VW, da gehören so Betriebe wie Porsche, Audi dazu aber auch Reihenmetall.
00:48:05: Und wenn man sich jetzt genau die Forderung der IG-Metalle anguckt dann wird immer wieder so gesagt es gibt ja Betrieber, da läuft es gut und bei den aktuellen Tarifverhandlungen, bei dem Betrieben wo es gut läuft sollen etwas mehr von den Kuren ihrer Kapitalisten abbekommen das sind die Rüstungsbedürfnisse.
00:48:27: Das finde ich auch eine ganz geserlige Forderung, da wird so nach dem Motto in der Rüstung verdienste irgendwann richtig gut, da können wir die besten Tarifabschlüsse machen.
00:48:38: und ich find' ich auch absolut gefährlich diese Entwicklung auch in dieser Richtung auch was diese Tarifforderungen in den Zusammenhang angeht also wenn dann alle in so einer Branche So gleichmäßig die Löhne steigen, so wie es in der Vergangenheit in der Metall- und Elektroindustrie gewesen ist.
00:49:00: Aber jetzt wird zu dieser Bereichrüstung in dieser Frage bei den Beschäftigten nochmal hervorgehoben – das finde ich sehr gefährlich!
00:49:26: Ja ihr Lieben, kurze Pause für einen kurzen Dissenswerbeblock.
00:49:30: Wenn ihr noch nicht förder mit wieder seid dann bitte jetzt nicht wegskippen sondern kurz dran bleiben.
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00:50:23: Dieses Mal gibt's das Buch von Thorsten Tobio und Katja Diehl abzustauben.
00:50:28: Das heißt, nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand.
00:50:30: Eine Einladung zum Kampf für das gute Leben für alle!
00:50:34: Ja also geh jetzt kurz in die Show Notes oder auf DistancePodcast.de.
00:50:38: klickt dich durch auf die Förderplattform Steady und schließt dort eine Fördermitgliedschaft ab – oder mach es nach dieser Folge hier?
00:50:45: Ich sage Ihnen jedenfalls schon mal
00:50:47: Danke!
00:51:03: So nun geht's weiter mit dem zweiten Teil meines Gespräches mit dem Klimaaktivisten Tobi Roswalk Und mit Thorsten Donnermayer, VW-Mitarbeiter, IG Metallvertrauensmann und Mitglied der Initiative Gewerkschaft von unten.
00:51:17: Vielleicht noch kurz die Anmerkungen?
00:51:18: Die Gewerktionsführung sind da auch so widersprüchig.
00:51:21: Einerseits machen sie Aufrüstung mit andererseits stellen sich zu den Sozialprotesten in was ich natürlich grundsätzlich gut finde.
00:51:26: ja aber die Aufrüstellung wird da gar nicht erwähnt.
00:51:29: Sie ist aber der Elefant im Raum denn alles Geld was da jetzt reinfließt das wird an anderer Stelle gespart werden.
00:51:34: so Ja und darüber hinaus habe ich bei den Sozialportesten nicht den Eindruck dass da irgendeine eine Idee von der Eskalationsstrategie gibt, weil die Regierung ist ja offensichtlich nicht gewillt einzuknicken.
00:51:46: Aber vielleicht geht's da auch gar nicht drum.
00:51:48: Man erwartet sich vielleicht doch nur die leichte Abschöchigung vor einer oder anderen Reform so als aber nicht bereit grundsätzlich daran zu gehen.
00:51:56: Genau, aber vielleicht können wir tatsächlich nochmal auf die militärische Konversion der Industrie schauen, die auch von den Gewerkschaftshöhungen mitgetragen wird wenn man da mal nach vorne schaut.
00:52:04: jetzt haben wir Könnte das an anderer Stelle auch noch passieren?
00:52:08: Ich meine, es stehen ja vier VW-Werke allein in Deutschland potenziell vor dem Aus.
00:52:14: Also das ist noch nicht spruchreif.
00:52:16: aber wenn tatsächlich Belegschaften massenhaft auch entlassen werden so dann könnte da auch Werken die Schließung drohen.
00:52:26: perspektivisch also seht ihr was sage ich mal diesen ganzen Dual News Bereich angeht, aber auch tatsächlich den Komplettumbau von Werken in der Automobilindustrie oder auch anderen Bereichen der Industrie.
00:52:40: Also wir sehen ja pro Monat irgendwie wie Zehntausend Arbeitsplätze in die Industrie zuletzt wegfallen.
00:52:48: also das ist ja nicht nur die Autoindustrie.
00:52:52: also seht ihr da auch weitere Militärkonversionen am Horizont.
00:52:58: Und mit Blick auf die Chance von Friedenspolitischer, klimapolitischer Intervention, Verkehrswendeinterventionen seht ihr da auch noch.
00:53:08: Die Chancen sei es in Osnabrück selbst oder ist da der Drops vielleicht glutscher aber vielleicht doch an anderer Stelle.
00:53:14: ja für nochmal die Kampagne zwei Punkt Null, Zukunftswerk zwei Punkt null quasi.
00:53:20: Ich kann vielleicht kurz darauf eingehen und finde es auch einen ganz wichtigen Punkt da strategisch drauf zu schauen.
00:53:24: und deswegen nochmal kurz deine Äußerung zu den kleinen Sozialprotestchen sozusagen, der Gewerkschaftsführungen die dazu aufrufen mit wirklich doch echt traurigen Forderungen.
00:53:37: Also nicht so weit genug gehen an der Stelle das ist auch ganz wichtig.
00:53:42: also das finde ich aber auch ein strategisches Versagen einer Gewerbschafts-Führung, die glaubt indem sie so ein bisschen eben was sozusagen an Kosmetikveränderungen schafft am Ende des Tages nichts gewinnen wird.
00:53:56: Das ist ganz wichtig.
00:53:57: Also das ist immer so, dass es einfach ganz klar wir müssen das Maximale fordern.
00:54:01: Wir müssen wirklich also ein bisschen mit vielleicht Erich Mühsam gesprochen warum das Dach flicken wenn das Fundament Morsches?
00:54:07: Wir brauchen den Komplettumbau und wir sollten uns eben dann in einer Egemittalsatzung erinnern die Vergesellschaftung ihrer Satzung ganz früh ganz prominent hat beispielsweise Abrüstung Frieden und das all Alles.
00:54:19: Das ist schon, wie ich finde, ganz entscheidend und bin dankbar über jede kämpferische Kollegin – wie Thorsten und Kohe vom GewerkschafterInnen von unten -, die da eben Druck aufbauen und klar sagen naja also es geht nicht darum jetzt die Gehmetall aufzulösen das ist Quatsch!
00:54:33: Aber es geht darum eben eine Diskussion anzuregen, eine Debatte anzurenken und das machen wir eben auch von außen gewissermaßen.
00:54:39: und deswegen so ein Zukunftswerk hat ne Debatte angestoßen und auch wenn Material der Kampf jetzt wirklich verloren aussieht Ist die Carpentier vielleicht am Ende des Tages aber trotzdem nicht gescheitert, weil es erst mal einen Möglichkeitenfenster aufgemacht hat.
00:54:51: Einen Denkraubengeschaffen hat noch einmal klar gemacht, so einfach ist das nicht und das finden wir gerade übrigens an vielen Orten.
00:54:56: also wenn wir uns angucken Berlin Wedding beispielsweise mit der Rheinmetallfabrik ja?
00:55:01: Also da gibt es auch grade so eine Momentum wo einfach weil natürlich der Kiez als euch ja schon sehr sehr widerständig ist Wo klar ist da öffnet sich grad ein Möglichkeit Fenster
00:55:12: Die Auflösung des Kooperationsvertrages auch mit der Bundeswehr in Berlin.
00:55:17: Also was potenziell mit der linken an der Spitze in der Koalition umgesetzt werden könnte, ist auch ein Signal Gutes.
00:55:24: Ganz genau, es gibt da glaube ich schon ganz verschiedene spannende Punkte die da gerade sind.
00:55:27: also ums eine kurze Knöpfe zu machen für alle Hörerinnen die Lust haben dann ein bisschen tiefer einzusteigen wir haben tatsächlich mal mit orte-der-aufrüstung.de also wirklich mit ü. auch geschrieben so ein bisschen versucht das ganze zur karatieren also die militarisierung zum mapen gewissermaßen.
00:55:43: da geht's jetzt nicht immer nur darum industriepolitische standorte die erst zivil produzierten dann militärisch über Bau bekommen, sondern alles was sozusagen gerade in diesen wirklichen Zeiten der Verwirrung überall nur Aufrüstungsstadt findet.
00:55:58: Wo achtzehnt Milliarden zusätzlich und wo einfach ein gigantischer Umbau gewissermaßen der Wirtschaft.
00:56:03: also das dürfen wir nochmal klar machen, ne?
00:56:05: Wodurch wirklich ja Zivide-Sektoren wie beispielsweise die Verkehrswende, Pflegebildung und all dass verloren gehen.
00:56:11: denn jeder Euro den wir da rein investieren ist einer der logischerweise fehlen wird.
00:56:15: Das ist ein ganz entscheidender Punkt und das noch aus unserer Erfahrung auch aus Wolfsburg.
00:56:19: Wir hatten immer zwei Gegenargumente.
00:56:22: Dass er materiell nicht umsetzbar, dass wir statt Autos Straßenbahnen, Busse oder wie auch immer bauen und es sei nicht finanzierbar.
00:56:30: auf perfideste Art und Weise wird genau Diese beiden Punkte gerade sowas von absurdem geführt und klar gemacht, doch wenn es gewollt ist geht das.
00:56:38: Wir haben ja auch immer wieder Gegenargumente genannt und immer auf Gegenbeispiele die schon da waren.
00:56:42: Seherth hat das Ducat angesprochen, Thorsten Spahn ins größte Automobilkonzern der innerhalb der Corona-Pandemie innerhalb von drei Nächten gewissermaßen ihre Montagelinie von Scheidenbüschermotoren auf Beatmungsgeräte umgebaut hat.
00:56:54: also das ist durchaus möglich Konversionen zu betreiben gewissermassen.
00:56:57: Ich würde nur einladen, dass wir diese nicht marktgetrieben machen in der Logik von Profit getrieben und was es gerade maximal auf dem Markt konkurrenzhaft gegen andere durchzusetzen.
00:57:06: Sondern was ist wirklich sinnvoll?
00:57:07: Was brauchen wir eigentlich an dieser Stelle?
00:57:09: Und natürlich waren es damals und sind es heute noch aber das war kein auch da wieder der Sozialarbeiter im Management der gesagt hat ach ja wäre er toll sondern nee die hatten damals einfach deutlich mehr Profit Marge sozusagen als irgendwie Scheibenbischermotoren.
00:57:24: kurz und knapp Gibt es da also einiges von, und ich finde es interessant wenn wir uns angucken auch die Porsche Holding SE ja als Hauptaktionär geht wieder in Rüstung rein.
00:57:32: Also Back to the Roots an der Stelle ne?
00:57:34: Und dabei muss ich sagen ganz klar einen Wolfgang Porsche an dessen Spitze, dessen Großvater Ferdinand Porsche einfach ein Kriegsverbrecher war mit zwanzigtausend Zwangsarbeiter im gestohlenen Gewerkschaftsklältern auf Einladung von Adolf Hitler Die Vorzeige statt der Nazis für Auto- und Arbeit.
00:57:47: also hat das heutige Wolfsburg damals dieses noch statt des KDF-Wagens bei Fallers Lebenaufbaute.
00:57:53: Das geht einfach nicht.
00:57:54: Also da verbittet sich auch etwas, also da können wir noch lange über Sicherheit reden, Verteidigung und was auch immer noch.
00:57:59: Aber ein Konzern mit solch einer Geschichte darf das auf keinen Fall jemals irgendwann wieder tun?
00:58:05: Interessanterweise eben, du hattest danach gefragt ja, VW-Werk in Stöcken, also Nutzfahrzeuge Hannover ist auch gerade mit einem Tschechien Rüstungskonzern am debattieren.
00:58:15: Also das passiert gerade überall.
00:58:17: Und der letzten Punkt nochmal um so zu sehen wie Werte ganz schnell umgekehrt werden können.
00:58:22: In Baden-Württemberg gibt es Trumpf.
00:58:24: auch Maschinenbauer, der interessanterweise eigentlich so eine christliche Werte-Logik tatsächlich innerhalb ihrer Unternehmenslogik haben und Struktur.
00:58:36: Und das haben wir jetzt mal ein bisschen überdacht und gemerkt – ach nee!
00:58:39: Das mit dem Frieden und sowas ist heutzutage nicht mehr ausreichthältbar.
00:58:43: da haben wir mal aufzusagen.
00:58:44: Da interpretieren wir das Christentum erneu.
00:58:46: Das finde ich einfach interessant.
00:58:47: sozusagen also selbst aus einem konservativen christlichen wird dann auf einmal was umgekehrt weil Geld zu machen, deswegen machen wir das.
00:58:55: Das passiert überall, es ist der
00:58:56: Wahnsinn.".
00:58:58: Also ich finde auch noch mal die Satz um die Tobi jetzt mehrmals erwähnt hat möchte ich auch nochmal ein paar Sätze sagen.
00:59:04: also die Metallsatzung ist praktisch die den Frieden und Abrüstung, dass ist natürlich die Währung der Arbeiterbewegungen aus zweifelsalorenen Weltkriegen.
00:59:15: und in dem Paragraf II steht eben auch meine Eigentum drin also die Schlüssel Industrie umwandeln in Gemeindeigentum.
00:59:25: Und das ist auch ein Stück weit, es ist auch die Lehre der Arbeiterbewegung gewesen aus den beiden Weltkriegen.
00:59:33: und weil klar hat die Erfahrung schon gemacht gehabt.
00:59:39: Wer entscheidet was produziert wird?
00:59:41: Wer entscheidet letztendlich was wir mit unseren Händen machen?
00:59:47: und nach dem zweiten Welt Krieg wenn man nochmal genau drauf guckt tut, da hat sogar die CDU-Fahrgesellschaft ungefähr oder das hat man gemerkt gehabt wie weit dieses Thema reingegangen ist bei den aktuellen Konfliktlinien.
01:00:03: Wie wir als Beschäftigte angegriffen werden was da im Moment Trüstung passiert wird merken doch ganz deutlich dass wir den Herr Plume nicht abwählen können und dass wir dem Herr Broscher auch nicht abwehlen können.
01:00:18: Und an dem Punkt wird doch deutlich, dass dieser Kapitalismus sich mit Demokratie absolut auch nicht verdrahten tut.
01:00:27: Wir müssen wieder da hinkommen und darüber nachzudenken über andere Eigentumsformen, das wir letztendlich darüber entscheiden können was passiert mit den Produktionsmitteln?
01:00:43: Das ist die Debatte, die muss jetzt noch massiver angestoßen werden!
01:00:49: Ich habe eben schon gesagt, VW könnte auch zu einer Mobilitätshersteller-Dienstleister umgebaut werden.
01:00:58: Wie viel Beschäftigungspotenzial hätte das eigentlich?
01:01:01: Also gesetzt im Fall Arbeitszeitverkürzung dann könnte man die Jobs, die jetzt auf dem Spiel stehen bewahren.
01:01:11: denn ich nehme an für eine Straßenbahn ähnlich wie für ein Elektroauto Broster am Ende auch weniger Leute oder Die zusammenzuzimmern als jetzt für die hochpreisigen SUVs oder halt die individuellen Autos, die irgendwie anders aussehen.
01:01:25: Also wie wir in Wolfsburg in der Amtszeit hierhin viertzig um mit der Verkehrswende aktiv gewesen sind gab es einen weiteren Punkt den man uns immer gesagt hat warum die Leute nichts anderes produzieren wollen.
01:01:37: Man würde dieses Lebenswerk der Automobilarbeiter zerstören.
01:01:43: Dieses Argument steht bei Rüstung jetzt im Moment keine Rolle und dieses Lebenswerk mit dem, mit den Automobil zu produzieren ist praktisch auch eine Verschwörungstheorie.
01:01:58: Wäre das uns unter die Nase gehalten?
01:02:00: Ich bin tatsächlich rumgegangen und habe mal Beschäftigte gefragt würde dir das was ausmachen wenn man dieses Teil jetzt anstelle in ein Auto einer Straßenbahn einbaut.
01:02:09: Das sagt jeder um Gottes Willen Du kannst die Welle, du kannst sie einbauen in der Straße fahren.
01:02:15: Ich will hier meinen Shop bei VW behalten.
01:02:18: Du kannst dir die Wellen von mir aus sonst wo hin schieben?
01:02:21: Das ist mir ganz egal und man merkt auch an diesem Beispiel und auch bei den Kolleginnen und Kollegen in Osnabrück Und auch bei denen, die in der Rüstung oder Automobilindustrie arbeiten Wir VW-Beschäftigten verdienen nicht unser Geld mit den VW Autos und die in der Rüstung verdienen ihr Geld ordentlich.
01:02:46: Mit den Panschern oder mit Drohnen oder irgendwas, wir müssen unser Geld verdienen weil wir unsere Arbeitskraft verkaufen lassen.
01:02:54: Ich bin auch der festen Überzeug und würde man bei Reinmetall selbstreinigende Klos bauen und jetzt eine dreißigjährige Beschäftigungssicherung und gute Löhne Ich würde niemals was die Idee kommen, Panzer zu bauen.
01:03:08: Da merkt man so dran, wir leben davon dass wir unsere Arbeitskraft verkaufen und merkt mal auch dieses Problem das dahinter steckt, dass wir eben nicht entscheiden können, was und unter welchen Bedingungen produziert wird.
01:03:25: Das ist glaube ich der Knackstunkt um die Frage der Zukunft.
01:03:30: Wie kommen wir da hin?
01:03:33: Gesellschaft entscheiden können und diese Entscheidung nicht nur paar weniger profit interessierten Menschen überlassen.
01:03:42: Und klar, man müsse die Arbeitszeiten dann eben soweit verkürzen dass der jeden Job da ist.
01:03:49: Man muss natürlich auch den Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit geben sich selbst Gedanken zu machen und auch darauf zu kommen mitzuwirken an neuen Mobilitätssystemen.
01:04:02: Ich glaube, da kann ganz viel Beschäftigung entstehen.
01:04:06: Und es ist natürlich auch nicht gesund wenn jeder... ...verzeigstunden in der Woche arbeitet.
01:04:13: Man merkt die Krankenstände im Deutschland gehen ganz massiv durch den Deckel.
01:04:18: Es gab schon mal eine Zeit, da wurde intensiver über die Vier-Tagewoche diskutiert und auffällig war ein Mensch bei der Vier Tagewoche sind die Krankenstände viel niedriger!
01:04:27: Das ist auch ein Beweis.
01:04:29: Wir brauchen Arbeitszeitverkürzung und tatsächlich gesund zum Bleib.
01:04:34: Ja gut, wir haben in der Industrie thirty-fünf und dann so Richtung zwanzig.
01:04:38: Jetzt sehen wir gerade das Gegenteil.
01:04:40: Auch noch mal eine interessante Fußnote, dass die IG Metallvorsitzende Christiane Benna diese jetzt glaube ich auch bei einem Automobilzulieferer hier bei mir im Lentle, auMovio.
01:04:53: Wo ist das?
01:04:53: Im Aufsichtsrat Genau.
01:04:55: Und dort hat sie mitgetragen, dass da die thirty-fünf Stunden Woche auf die achtunddreißig Stunden Woche angehoben wird.
01:05:02: Ja genau und der Konzernchef, der möchte jetzt schon die vierzigstunden Woche ohne Lohnungskrieg also gibt's ihm den Finger nimmt er die Hand so
01:05:11: unbedingt?
01:05:11: ich möchte mal vielleicht an der Stelle ergänzen klar zu machen wir brauchen auf jeden Fall eine radikale Arbeitszeit für Kürzung.
01:05:17: Also das ist ein ganz entscheidender Hebel an der stelle.
01:05:19: Und aber auch also nur Hinweisen auf eine wunderbare Studie, die ist jetzt schon dabei drei, vier Jahre alt.
01:05:25: Aber immer noch ich finde sehr zu empfehlen wie wir uns angucken Spurwechsel von Mario Kanderes und Stefan Krül.
01:05:31: Stefan Krul der durchaus auch seit Jahrzehnten da eben im VW-Werk unterwegs war dann auch im Betriebsrat mag schon fünf Jahre alt sein die Studie, aber die zeigt noch mal die Beschäftigungspotenziale.
01:05:42: Also was heißt es eigentlich und in welchen sozusagen Optionen gewissermaßen wenn wir die verkennst?
01:05:47: Wenn wir wirklich ernst nehmen, wenn wir so ein bisschen konservativ machen und sowas für Beschäftigungspotentiale alle da inne liegen und da ist ganz klar also das würde sogar zu einem Wachstum kommen der Arbeitsplatzzahlen an der Stelle.
01:05:59: Von daher bin ich da ganz hoffnungsvoll und wenn wir das wirklich wollen dann kriegen wir das auch hin.
01:06:06: Wenn ihr da jetzt auf die aktuellen Tarif auseinandersetzungen schaut jetzt in der Metall- und Elektroindustrie.
01:06:13: Da ist jetzt gerade die Friedenspflicht abgelaufen, ich glaube weil das Angebot der Arbeitgeberseite so krass oder so hart ist dass selbst diese Gewerkschaftsführung nicht ja dazu sagen kann.
01:06:26: Und wenn wir uns aber die Forderung anschauen es klang schon durch dann ist davon fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten die Rede natürlich von Jobssicherungen Gewinnbeteiligung wird jetzt eben auch schon von angesprochen.
01:06:40: Genau und bei VW könnte es ja dann, da endet die Friedenspflicht glaube ich zum Jahreswechsel.
01:06:46: Könnt mir vorstellen das ist dort auch auf Warnstreik hinausläuft.
01:06:50: aber da ist natürlich auch die Frage mit was gehen?
01:06:52: Die Arbeitnehmer in den Vertreter rein in die Sache.
01:06:57: Es ist jetzt natürlich ein leichtes festzustellen dass das nicht die kämpferische Gewerkschaftspolitik ist, die euch vorstellt.
01:07:05: Also mit Arbeitszeitverkürzung als zentraler Forderung bis hin zur Vergesellschaftung für das Klima eigentlich ganz günstig.
01:07:13: Wenn man jemand hat wie Dobrindt, der da drauf rum hackt... sich als Feind der freiheitlich-demokratischen Grundordnung auch noch outet.
01:07:22: Dabei könnte man ja eigentlich voll drauf einsteigen auf das Thema und es auf die Industrie ausweiten, genau natürlich auch soziale ökologische Konversionen als Forderung machen mit Blick auf Jobs, die wirklich zukunftsfest sind und auch Zukunftssicher im Sinne von echter Sicherheit ne?
01:07:38: Und die Waffen, die jetzt mit unterproduziert werden in den ehemaligen Autofabriken schaffen natürlich nicht die Sicherheit.
01:07:45: Also eigentlich auch ein günstiger Moment für eine konfrontativere Gewerkschaftspolitik, wo das Kapital die Sozialpartnerschaft aufkündigt.
01:07:55: Dann halt ja auch in die Offensive geht und das sehen wir aber nicht.
01:08:00: Und trotzdem die Frage seht ihr auch irgendwie was Positives jetzt gerade oder wovon vielleicht noch mehr Positivos ausgehen kann?
01:08:09: Ja vielleicht kann ich da ein paar Worte zu sagen.
01:08:11: also ich finde es erst mal Total positiv, was beim Mercedes unter Türkeim passiert.
01:08:17: Holt uns gerne ab oder unser Zuhörenden?
01:08:18: Ja bei Mercedes Unter Türkei haben die sehr fortschrittliche Forderungen auch ein Vertrauenskörper entwickelt und sie sagen zum Beispiel ohne Streit wird sich nichts verändern.
01:08:31: Und hier haben auch in einem Flyer habe ich von denen auch gelesen, die haben so den Satz aufgeprägt gehabt wenn sich die Gewerkschaftsspitzen sich zieren dann machen wir es eben selbst.
01:08:45: Und auch bei, am, am sechsten zwanzigste neun, bei den großen Demonstrationen – ich war in Frankfurt bei einer dabei gewesen von der DGB-Demonstration – dass selbst die DGB Jugend mit einem riesengroßen Transparenz rumgelaufen ohne, ohne streikwärtig nichts verändern.
01:09:04: Das sind so ein paar positive Gefühle auch oder so eine positive Entwicklung.
01:09:09: das von unten irgendwie im Moment passt an haben entstehen ist, dass man eben sich das nicht alles gefallen lassen will.
01:09:18: Was von oben her abgesegnet wird.
01:09:21: Wir selber haben eine Initiative ins Leben gerufen Gewerkschafters von unten und so das erste was uns dazu erstmal eingefallen ist
01:09:32: es fehlt
01:09:33: in den oberen Gewerkchaftseckagen auch dieser Blick durch die Prille von unten.
01:09:39: Also man merkt es immer ganz deutlich, wenn über Produktivitätssteigerung gesprochen wird.
01:09:44: Dann steigern wir eben die Produktivität als wie wenn so eine Produktivätsteigerungen von Himmel regnet wird praktisch mehr oder weniger beschlossen.
01:09:55: aber was das an Arbeitsverdichtung bedeutet?
01:09:59: ich glaube dass wissen ganz viele Nichte in den Hochhäusern und den hohen Gewerkschaftsetagen in Frankfurt beschäftigt sind.
01:10:10: Und ich glaube, es gibt noch einen weiteren Punkt, was wir nicht wissen und das ist eben bei uns ein VW-Beschäftigter Entgeldstufer acht der bringt circa netto.
01:10:19: man kann das wenn man den Protolon beim netto-lohn.de eingeht.
01:10:24: dann kommt mal auf den Netto-Lohn ca.
01:10:27: das sind zwei tausend sechshundert Euro für eine mittlere Entgeltstufe.
01:10:34: Ja, dann weiß man natürlich was es von Butter kostet wie man auf die Preise zu gucken hat.
01:10:39: Wie man je Niede zum Bezahlen hat und das ist ein ganz anderes Leben als das was jetzt Christiane Benner fühlt.
01:10:46: Und auch Daniela Cavallo.
01:10:48: Sie sind wirklich anderes Leben wie die meisten in der Verhandlungskommission führen.
01:10:55: Das sind sehr gut bezahlte Leute.
01:10:58: bei denen wird sich im Tarifabschluss nicht so aus dass die Produktivität gesteigert werden muss und dass sie dann eben schneller arbeiten müssen, sich schneller dücken müssen um mehr Teile heben müssen.
01:11:11: Das ist so.
01:11:14: was hat bei denen überhaupt keine Auswirkung.
01:11:17: Und auf der Grundlage haben wir uns eben Gewerkschafter von unten gegründet gehabt.
01:11:24: Wir wollen keine zweite Gewerktschaft gründen, wir wollen uns organisieren in der Art der Gewerksamkeit Die Leute, die eben kritisch sind, dass es nicht immer nur heißt, das ist ein Einzelkämpfer.
01:11:36: Das ist ja nur einer und wir sind da im Moment auf einem ganz guten Weg.
01:11:43: Es kristallisiert sich in Braunschweig eine ganz tolle Gruppe raus und auch hier bei VW Kassel sind einige Vertrauensleute dort aktiv und versuchen eben auch die Medien zu nutzen Unsere Themen zu setzen.
01:11:59: heute Abend ist Vertrauensjurte, Vollverstandung.
01:12:01: Da werden wir natürlich auch unsere Punkte einbringen angesungen von Arbeitszeitverkürzung bis dorthin.
01:12:10: wenn wir kämpfen dann müssen alle Berge weltweit zusammenhalten.
01:12:13: das sind unserer grundsätzlichen Sorderungen.
01:12:16: und ja ich gegen den ganzen sozialpartnerschaftlichen Verhalten Bei diesen ganzen Einknicken denke ich, ist jetzt im Moment von unten her was am entstehen.
01:12:32: und ja wir Gewerkschafters von unten oder auch die Vertrauensleute vom Mercedes Untertürkeim sind eigentlich die, die die Gewerksamst wirklich stabil halten wollen.
01:12:45: Wir spalten nicht Spaltentunenkunde genommen, die sich weiterhin auf Sozialpartnerschaft und auf Früstungsproduktion einlassen auf massiven Stellen erbaut.
01:12:56: Das spaltet die Belegschaften und ganz massiv.
01:12:59: dieses weltweite Wettbewerbsdenken, dieses gegenseitige Unterbläden auch.
01:13:04: Wir machen hier das Produkt billiger bei uns in Baunatal und freuen uns dann wenn unsere Arbeitskollegen in Polen oder Tschechien arbeitslos werden.
01:13:15: also kein Mensch freut sich wenn beim Nachbar die Hütte brennt.
01:13:19: Also wir wissen da wirklich auch ganz mal schief an unseren unseren Gewerkschaftsverständnissen auch arbeiten und das irgendwie thematisch dort reintragen.
01:13:31: Da arbeite ich ja dran, da kennen wir Trump.
01:13:35: Man merkt so in der Belegschaft bekommen wir ziemlich viel Zuspruch auch.
01:13:39: Es sind viele Leute die sagen genau so muss man das machen.
01:13:43: Und es ist immer so das Schwere bei Kolleginnen und Kollegen, die Menschen mit in die Aktion reinzuholen dass sie Stück weit mit in die Bewegung reinkommen, weil nach wie vor dieses Denken vorher wir können nichts machen.
01:13:58: Es lässt sich nichts verändern.
01:14:01: es ist wie ein Naturgesetz, das der Regen von oben auf unten fällt.
01:14:06: da können wir nicht dran ändern und dieses gilt praktisch zu durchbrechen wird natürlich nur zu dieser ganzen... ich nenn's mal Kapitalistischen Saga und wie es ein ganzen kapitalistischer Prozess gehört, genau diese Denkweise dazu.
01:14:24: Das gilt jetzt ganz massiv zu durchbrechen.
01:14:28: Da arbeiten wir dran und da organisieren wir uns ein Stück weit für.
01:14:32: Und da bin ich auch sehr froh darüber dass wir das so große Fortschritte gemacht haben.
01:14:39: Seit wann gibt's euch wenn ich fragen darf?
01:14:41: Also mit dem Namen GVU gibt's uns noch nicht so lange.
01:14:45: Das Ganze hat sich wirklich aus der Verkehrswende Geschichte mit den Micha Werner, mit mir und dem Lars Heersekorn.
01:14:54: Hat das so ein Stück weit angefangen?
01:14:56: Wir haben so eine WhatsApp-Gruppe gegründet mit regelmäßigen Online-Interessern.
01:15:01: Und wir sind dann immer mehr Interessierte geworden.
01:15:04: Und es gibt eben schon seitdem's die Verkehrswendegeschichte in Wolfsburg gibt... Wenn man genau hinguckt, das ist praktisch die Wurzel oder der kleine Samen auch gewesen.
01:15:19: Wer daraus auch entstanden ist dort in der Amtschüsschenviert sich tatsächlich dass wir Die ersten Kollegen und Kollegen auch über die eigenen Werke hinaus.
01:15:30: ich habe dort hier so auf einmal aus Braunschweig getroffen den Micha aus Wolfsburg.
01:15:36: Ich bin dort aus Kassel hingekommen also das war so das erster wo wir zusammengekommen sind und es ist ein Stück weit was auch aus diesen Aktivitäten herausgefachsen ist.
01:15:48: Werkt man auch nochmal, wenn man da jetzt weggeht so von der Verkehrsstände und Wolfsdruck, das eigentlich so diese Aktionen und Aktivität wirklich fruchtbar sind lassen können?
01:16:02: Ihr habt jetzt diesen offenen Brief auch formuliert.
01:16:07: Nicht nur an den Vorstand der IG Metall und die Verwaltungsstellen der IG Metal, sondern auch an alle Betriebsratsgremien, Vertrauenskörpern und auch die Belegschaften aller VW-Standorte.
01:16:20: Kannst du uns vielleicht mal sagen Thorsten?
01:16:23: Wie war da die Resonanz drauf also?
01:16:25: Ja ich glaube wir haben da absolut ein Nährs getroffen.
01:16:31: Viele stimmen uns erst mal an dieser Frage zu, weil zwanzig vierundzwanzig dieser Tarifabschluss.
01:16:36: es gab keine Abstimmung bei den Belegschaften.
01:16:40: Es gab auch keine Diskussionen im Vorfeld dieses sogenannte Weihnachtsbunder.
01:16:44: Dieser Abschluss hat stattgefunden und die Kolleginnen und Kollegen hatten alle frei.
01:16:49: Man konnte betrieblich nichts organisieren.
01:16:51: Es gibt keine Abstimmung bei dem Beschäftigten.
01:16:54: Ob der Tarifabschluss für uns so okay ist oder ob wir streiken wollen.
01:16:59: Die meisten waren, waren es auf großen Transparenten gesehen.
01:17:03: Streik bereit gewesen, zwanzig vierundzwanzig.
01:17:07: Dieses wollten wir uns jetzt nicht gefallen lassen und mittlerweile ist es tatsächlich so wo man natürlich auch aufpassen muss die IG Metallführungssicherheit praktisch zu dieses mal wenn's einen Tarifabschluss gibt wollen sie die Belegschaft fragen das man natürlich reicht, reicht uns auch noch nicht so richtig aus weil wir wollen letztendlich auch mitentscheiden bei einem gewissen Verhandlungsstand, wenn Verhandlungen stattgefunden haben.
01:17:35: Dass wir alle informiert werden und dass wir gemeinsam dann entscheiden, welche Schritte sind die Nächsten?
01:17:43: Muss jetzt in einen unbefristeten Streit zur Urabstimmung aufgerufen werden.
01:17:49: Soll es erst mal nur ein vierundzwanzig Stundenstreik geben und auch diese roten Linien halten.
01:17:56: Rote Linien finde ich auch schon blöder Begriff, also dass wir unsere Forderungen davon trauen.
01:18:04: Nicht nur sagen Wir wollen da Transvest halten was wir haben sondern wir müssen positive Forderung stellen.
01:18:10: Forderungs die auch wirklich die Offensive für uns gehen.
01:18:14: Wir haben in unserem Papieren sehr oft die dreißig Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich mit drinnen.
01:18:20: VW hat zehn Tarifverträge gekündigt und Ja, das sind die Ansage von der IG mit teilweise wieso an die Zehntarifverträge wieder in Kraft reden lassen.
01:18:32: Also zum Stadtusquot zurückkehren?
01:18:35: Das ist ein Tarifvertrag, da wird die Übernahme geregelt, Kündigungsschutz wird gereglt, Arbeitszeiten und Grunde genommen, müssen wir jetzt weil sie gekündigt sind dort positive Forderungen, Offensive-Forderung stellen, Arbeitszeitverkürzung Noch einen besseren Kündigungsschutz für alle.
01:18:56: Die Übernahme vielleicht noch besser regeln und auch mehr Ausbildungsplätze regeln, Leute die keine Schichtarbeit mehr machen können dass es da bessere Übergangsregelungen gibt.
01:19:09: also im Grunde genommen um unsere Situation verbessern zu wollen müssen wir eigentlich diese Tarifverträge kündigen dort eben Verbesserung zu verlangen.
01:19:22: Und da sind wir im Moment auch am gucken, was ist das konkret?
01:19:26: Was können wir dort einsfordern an den Punkten und dass wir ein Stück weit wieder die Offensive erhalten.
01:19:38: Ja ich denke wir sind auf jeden Fall alle gespannt ob euch und anderen das gelingt von unten der Druck aus zu üben vielleicht für weitergehende Forderungen oder mit Mitteln des unbefristeten Streiks da, um die Ecke zu kommen.
01:19:51: Drücken dann natürlich die Daumen Thorsten!
01:19:53: Genau Tobi.
01:19:54: ich würde dir gern auch noch die Gelegenheit geben wie blickst du auf die aktuelle Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie?
01:20:01: Und dann auch die anstehenden Auseinandersetzungen bei VW?
01:20:05: Wie blickest du da auf die Gewerkschaftsführung und die Basis?
01:20:07: Ja genau.
01:20:08: und ein Aspekt der vielleicht von Dir noch interessant wäre.
01:20:12: Du hast ja vorhin schon angedeutet Du wünschst dir Beschäftigte und Bewegungen Hand in Hand.
01:20:16: Und da stehst du ja als Klimaaktivist selbst auch für, jetzt ist die Klimabewegung ja am Boden oder mindestens in der Defensive, wovon mehr Bewegungen gerade auszugehen scheint sind die Jugendproteste so also etwa die Schulstreiks gegen die Werbpflicht oder auch die Gen Zee-Regelt-Proteste gerade wo sich der Frust über Sparpolitik an Bildung aber auch zum Beispiel im ÖPNV hat es schon gesagt und auch allgemein die Zukunftlosigkeit in diesem Kapitalismus gerade entleht.
01:20:42: Also ja, Konvergenz der Bewegung ist der Wunsch da.
01:20:45: Aber es ist auch realistisch, Tobi?
01:20:48: Ja, vielleicht so drei abschließende Gedanken und kommentare Impulse an der Stelle.
01:20:52: Also erst mal begonnen mit dem herzlichen Dank an allen kämpferischen Kolleginnen Arbeiterenden, Gewerkschafterinnen die klar sagen hey, da braucht das mehr wir müssen Druck von unten aufbauen um einfach nochmal ein ganz anderes Potenzial zu entfalten.
01:21:05: Ein ganz anderes Möglichkeit Fenster aufzustoßen und klar zu machen.
01:21:08: Das lassen wir nicht einfach mit uns gefallen also mit uns machen.
01:21:12: Also das ist glaube ich ein ganz entscheidender Punkt.
01:21:15: Der zweite ist fast schon demütiger, wo ich klar machen möchte... Ich glaube an der Stelle von Wolfgang Porsche oder Barbara Blume Daniela Cavallo Christiane Benner wäre ich genauso destruktiv handelnd und unsolidarisch Und das meine ich ganz ernst aus.
01:21:30: wenn wir Bakonin vielleicht kurz zitieren an der stelle der mal großartigerweise heißt Du kannst den Frommsten revolutionär auf einen Drohne setzen er wird umgehen zum blutigsten Türrand.
01:21:39: Ich glaube da ist viel dran strukturellen Problematik gewissermaßen.
01:21:43: Denn wenn ich dann irgendwann die Karriere leider hochgeklettert bin, viele Annehmlichkeiten, Bequemlichkeiten des Kapitalismus merke, ja, dann verliere ich doch meine Ideale!
01:21:51: Wenn überhaupt nichts mit den Idealen dahin schaffen konnte oder nicht schon auf dem Weg dahin kompiert da eigentlich?
01:21:56: Das ist nur kurz und knapp wenigstens mal deutlich gemacht.
01:21:59: Deswegen habe ich bewusst karriereverweige bewusst mich ganz anders organisiert.
01:22:02: um klar zu machen Ich lass mir nicht im Mund verbieten Und ich werde versuchen eben immer zu sagen was isst.
01:22:07: Ich glaube so ungefähr Rosa Luxemburg ja auch, die meinte dass das die revolutionärste Tat wäre.
01:22:11: Also da hineinzugehen ist glaube ich ganz wichtig und an der Stelle tatsächlich auch dieses Hoffnungsbild eigentlich, dass es jetzt gar keine Fantasterei sondern wirklich ein Bild was mir ganz klar vorschriebt und was es glaube ich unbedingt braucht, dass eben nicht Gen Z und Kolleginnen sozusagen getrennt ihre Demos machen ihr Kämpfen sozusagen weil wir ein ureignes gemeinsames Interesse haben Und zwar das gute Leben für alle.
01:22:38: Da mag's in der Auseinandersetzung sozusagen um die Detailerklärungen und Erläuterungen und so etwas bestimmte Möglichkeiten, der Widersprüche und der Streitensgebung großartig.
01:22:47: Aber am Ende des Tages, um recht vielleicht noch einen Raum zu holen, Thorsten hat ihn gerade zitiert, möchte ich nochmal mit dem Vierzeiter auf den Punkt bringen.
01:22:53: Armermann und reicher Mann standen da und sahen sich an, sagte der arme Kreidebleich, wär' ich nicht arm, wärst du nicht reich?
01:23:00: Das ist der strukturelle... zusammen im Kapitalismus.
01:23:02: Und genau das gilt es aufzubrechen.
01:23:04: gemeinsam, indem wir Arme und Arbeiter in gewissermaßen uns zusammenschließen, gemeinsam auf die Barrikaden gehen, gemeinsam kreativ intervenieren ein Bewegungsmomentum erzeugen.
01:23:15: Das ist mein großes Hoffnungsbild und ja auch die Perspektive des Streiks, des übrigens gar nicht groß höchst problematisch rechtlichen sondern einfach der ganz klaren Perspektiven von einer dauerhaften Betriebsversammlung einer nicht, die einfach geht an eine Arbeiterin mal drei Minuten.
01:23:31: Da müssen wir wieder zurück ans Band um die Profite der Wenigen zu ermöglichen sondern ausgedehnt!
01:23:36: Gucken, was wollen wir eigentlich?
01:23:38: Wie schaffen wir es denn vielleicht, dass wir im Ideal für uns nicht mehr verwerten müssen.
01:23:42: All das Schritt-für-Schritt zu erkämpfen gilt es unbedingt heute und hier und jetzt!
01:23:45: Und ich glaube, das ist keine bessere Zeit mit einer Reiche im Wirtschaftsministerium ein Black Rock Kanzler der in Privatjet über unsere Köpfe hinweg fliegt – und all dem, was dann noch so passiert.
01:23:57: Also die Zeiten verdichten sich und ich glaube es ist die Möglichkeit da wirklich gemeinsam
01:24:00: aufzubegehren.".
01:24:03: Das waren jetzt schon schöne Worte zum Schluss.
01:24:08: Ich hätte natürlich noch mal interessiert, ne?
01:24:10: Ihr beide habt euch ja kennengelernt ihr seid beide auch irgendwie Brückenbauer die Milieus und so zusammenbringen, die oft als Feinde dargestellt werden also Autobauer- und Klimaaktivist.
01:24:26: Und wir haben jetzt schon seit ein paar Jahren auch punktuell die Versuche gesehen Klimabewegung Industriearbeit und Arbeiter in Bewegung zusammenzubringen.
01:24:36: Und gleichzeitig nehme ich jetzt nicht irgendwie die Klimabewegungen, als irgendwie wahrnehmbar war.
01:24:42: ja in diesen Auseinandersetzungen um die Autokonzerne was natürlich auch mediales Problem auf eine Art ist so aber es ist definitiv nicht die große Allianz in den Jahren in denen das versucht wird entstanden die glaube ich wir uns alle irgendwo gewünscht haben oder wünschen weiterhin.
01:25:04: Sonst weiß ich nicht, hätten wir jetzt vielleicht diesen Bewegungsmoment ja würden vielleicht die Gewerkschafterinnen und Belegschaften zusammen mit den SchülerInnen gegen die Werbpflicht streiken.
01:25:16: Die SchülerInn- oder Gen Zee zusammen mit dem Belegenschaften für zukunftsfeste Jobs und Nichtkriegsgerät sondern ÖPNV und dazu noch die Klimaaktivistis.
01:25:26: genau also zieht mal vielleicht Bilanz.
01:25:30: Und was euch vielleicht trotz alledem Hoffnung macht, weil es sind glaube ich eine Zeit in der vielen mehr bewusst wird.
01:25:37: So kann's nicht weitergehen so.
01:25:41: Vielleicht ist das dann mein zweites Schlusswort für heute?
01:25:46: Da
01:25:46: sehe ich, weil ihr auch gleich in den nächsten Korschen passt darf.
01:25:49: Wo wir um ein wunderbares Filmprojekt zum nächsten Schabernack der kreativen Intervention rum den Salzburger Porsche und Festspiele, wo Wolfgang Porsche ganz klar auch mal sein bisher Selbstverständnis von er tut was er möchte doch mit einem großen Fragezeichen und gewissermaßen am Ende sogar gewinnen durften.
01:26:06: Kurz und knapp also!
01:26:08: Ich möchte es ganz selbstkritisch deutlich einordnen und sagen ja als Klimagerechtigkeitsbewegung sind wir nicht gerade auf dem Höhepunkt Wir haben kein bisschen den Rückenwind, sondern ganz viel Gegenwind.
01:26:17: Und jetzt können wir warten auf das nächste Bewegungsmoment und hoffen dass eventuell mal irgendwann was passiert.
01:26:23: Oder wir versuchen, mit ein paar wenigen Leuten kreativ zu interminieren und den Unterschied zum machen an den Ausnahmsetzungsorten wie unter anderem eben in Salzburg wo mein guter Freund Wolfgang Wolfgang Porsche eben nicht weiß was er mit seinen fünf Millionen Dividenden am Tag soll.
01:26:35: Und dann für zehn Millionen Euro einen Fünfhundert Meter privaten exklusiven Tunnel bauen wollte mitten in Salzbrück durch den Kapuziner Berg um nicht mehr am Pöbel vorbei zusammen wiederzumüssen sondern ganz exklusive.
01:26:46: Das durften wir gewinnen.
01:26:47: nach einem Jahr Mit ganz wenig Aufwand haben wir es geschafft.
01:26:50: wirklicherweise Er selber begründet das sogar so wegen Überreichtum-Bashing, weil klar ist dass selbst wenn die Baustelle beginnt das Ganze nicht irgendwie vielleicht dann doch an Kritik verstummten könnte.
01:27:02: Das sind tatsächlich offizielle... Slogans und Zitate von Wolfgang höchstpersönlich und seinem Umfeld.
01:27:09: Und das gibt mir schon auch Hoffnung.
01:27:10: tatsächlich, gleichzeitig nach einem wir fahren zusammen also Freys for Future mit Werde gemeinsam wo es ja so ansatzweise versucht wurde und doch großartige Momente hatte hoffte ich immer auf ein Wir kämpfen zusammen.
01:27:23: Also tatsächlich ein bisschen größer, weil es geht auch am Ende des Tages nicht darum dass die Klimagerechtigkeitsbewegung jetzt nur bei den Industriearbeiterinnen gemeinsame Sache macht sondern mit der Pflege und so weiter und sofort.
01:27:34: Es braucht das viel viel größeres.
01:27:36: also deswegen die Genset gemeinsam in den vielleicht aktuellen Tarifverhandlungen.
01:27:39: Das wäre meine Hoffnung.
01:27:40: und weil du trotz alledem gesagt hast bleibt mir immer wieder auch Osa Luxemburg im Kopf Die in einem wirklich sehr berührenden Brief Mitte Dezember, in einer auswechslosen Situation und zwar im Knast sitzen ein Briefschritt an Sonne der Liebknecht.
01:27:54: Und dort endet mit dem PS.
01:27:56: so ist das Leben und so muss man es nehmen.
01:27:59: Tapfer unverzagt und lächelnd trotz alledem.
01:28:03: Dieses revolutionäre Lächeln im roserschen Sinne wünsche ich uns allen!
01:28:06: Und dann könnt Thorsten Tobi Lukas und wer auch immer noch hier zuhört gemeinsam auf die Barrikaden gehen.
01:28:14: Danke dir Tobi.
01:28:17: Thorsten, ich möchte dir trotzdem noch die Gelegenheit geben.
01:28:20: Ja also was im Moment deutlich zu spüren ist... Also je die Widersprüche verschärfen sich ganz massiv.
01:28:28: und wenn man so gerade nochmal am Blick auf VW werfen tut mit dem Olaf Lies Richtung Rüstung.
01:28:35: Christiane Benner ist nach China geflogen es wird über Zölle gesprochen.
01:28:42: Es ist doch offensichtlich, der Markt geregelt es nicht.
01:28:45: an den Beispielen schon alleine wie die da versuchen einzugreifen.
01:28:49: Der Markt regelt im Grunde genommen ein Scheißdreck in Deutschland.
01:28:54: Das wäre deutlich dass der Kapitalismus das Problem letztendlich ist.
01:29:00: und ja Oliver Blumer Porsche Friedrich Merz man merkt sie haben eben im Moment die Herrschaft halt.
01:29:13: Ich denke, wir müssen uns wieder darauf konzentrieren wer die Machtegen hat und es sind eben die Beschäftigten.
01:29:21: ich glaube ihr stehen wieder ganz am Anfang.
01:29:24: also mir fällt da immer zu dieses Bundeslied ein das ist ein Lied aus der Arbeiterbewegung auch meisten kennen das das Zitat zum Abschluss bringen weil das unheimlich wichtig ist dass wir unsere Macht widerfinden.
01:29:40: Mann und Frau der Arbeit, ausgebracht.
01:29:43: Erkenne deine Macht!
01:29:45: Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm ist still.
01:29:49: Ich denke das ist das was wir jetzt einfordern müssen.
01:29:53: So müssen wir in die Konstrukte rein
01:29:54: tun.
01:29:55: Sehr schön habt ihr beide schon eine Zitate zum Schluss gebracht.
01:29:57: ich möchte euch vielmals danken dass ihr mich hier besucht habt.
01:30:00: danke für eure Einschätzung und viel Erfolg in den Auseinandersetzungen.
01:30:04: Danke Dank euch.
01:30:21: Ja Leute, das war's auch schon wieder.
01:30:22: Das war der Distance-Podcast für diese Woche!
01:30:25: Ich möchte Danke sagen dass ihr mit dabei wart.
01:30:28: Wenn ihr euch für die Arbeit von Klimaaktivist Tobi Roswalk oder für die Arbeit von Thorsten Donnermayer oder auch ja der Gewerkschaft von unten der Basisgruppe innerhalb der IG Metall wenn ihr euch führt das alles interessiert dann schaut gerne mal in die Show Notes.
01:30:42: da habe ich entsprechende Sachen verlinkt und noch ein zwei andere Sachen die hier in dieser Folge zur Sprache kamen.
01:30:49: Ja und zum Schluss soll mir nochmal der Hinweis erlaubt, dieser Podcast hier ist auf den Support von ganz ganz vielen Fördermitgliedern angewiesen.
01:30:56: Und wir brauchen auch immer wieder neue Leute die Distance-Supporten und damit die Zukunft dieses Podcasts absichern!
01:31:02: Genau wenn du noch nicht dabei bist dann mach doch jetzt gerne mit.
01:31:06: gehen die Shownodes oder auf distanspodcast.de.
01:31:08: klickt dich durch auf die Förderplattform Steady und schließt dort eine Fördermanmitgliedschaft ab geht schon ab drei Euro im Monat.
01:31:15: Außerdem kannst du natürlich Distance auch supporten, indem du diese Folge hier teilst in dem du möglichst vielen Leuten von diesem Podcast erzählst oder auch positive Bewertungen auf dem Plattform hinterlässt.
01:31:26: Alles klar das war's da noch von mir.
01:31:28: ich wünsche euch jetzt noch einen schönen Morgen Mittag oder Abend und würde mich freuen wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet zu einer neuen Folge Distance bis dann.