#351 Mehr Angst vor rot als vor braun: "Nicht treiben lassen von der Kampagne gegen Links"

Shownotes

Während das Polit-Establishment wegen der Aussicht auf eine linksgeführte Regierung in Berlin in Hysterie ausbricht, greift die AfD in Sachsen-Anhalt nach der Macht – und das wohl mit Hilfe von Teilen der CDU. Alex Wischnewski und Barbara Fried sprechen im Dissens Podcast über die Steigbügelhalter von Magdeburg, die Rote-Socken-Kampagne gegen die Berliner Linkspartei und die feministische Erweiterung von antifaschistischer Wirtschaftspolitik. (Das Gespräch fand am 09.10. statt, auf aktuellere Entwicklungen konnten wir entsprechend nicht eingehen.)

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Alex Wischnewski ist freie Autorin und schreibt zu feministischer Vergesellschaftung, Sorgenden Städten und internationalen feministischen Bewegungen. Sie ist Teil der FLINTA-Redaktion der Zeitschrift LuXemburg und aktiv im RLS-Projekt Sorgende Städte und als solche Teil des Vorbereitungsteams der feminist futures Konferenz. Sie ist außerdem Mitglied der Partei Die Linke.

Barbara Fried ist Referentin für klassenpolitischen Feminismus und sozialistische Transformation bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie Redakteurin der Zeitschrift LuXemburg.

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Weiterführende Links:

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Musik

DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI

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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:04: Der Berliner haben diese Partei gewählt, weil sie sich ein Politikwechsel erhoffen in einer Situation, in der wirklich allen das Wasser zum Hals steht.

00:00:12: Und nicht in die Regierung zu gehen, weil wir die Vergesellschaftung nicht durchkriegen, fände ich einen essentiellen wichtigen Schritt.

00:00:21: Nicht zu versuchen, diese Sondierung in diese Richtung zu treiben, weil uns vorher an den Antisemitismusvorwerfen zerlegen, fändig fatal!

00:00:31: Deswegen die Partei muss unheimlich aufpassen, sich nicht treiben zu lassen von dieser Kampagne, die weitergeht.

00:00:37: Und wir haben jetzt Berlin aber auf Bundesebene führt die AfD gerade die Umfragen an.

00:00:43: Das heißt dass wir von dem Wahlsieg in Berlin hin zu einer Transformation auf Bundessebene kommen ist glaube ich ein sehr sehr weiter Weg und wir befinden uns in der Fragmentierung von einer gesellschaftlichen Linken der wir auch entgegentreten müssen und die sozusagen auf der anderen Seite eines Rechtsrugs steht.

00:01:01: Und das schließt vielleicht auch daran an, dass wir nicht uns spalten lassen wollen von rechten Kampagnen und es als gesellschaftliche Linke aber sozusagen auch... Wir sind es schon zum Teil!

00:01:10: Da müssen wir gegenarbeiten.

00:01:12: Ja Leute ich freue mich, dass ihr rein hört.

00:01:13: hier ist euer Distance Podcast.

00:01:16: Diese Woche sind meine Gäste Barbara Friede und Alex Wischnevski.

00:01:20: Die beiden sind engagiert in der feministischen Bewegung in Berlin und unter anderem beteiligt am Projekt Zorgende Städte, eine Initiative der Rosa-Luxenburg-Stiftung die versucht Ansätze für eine feministische Stadttransformation zu bündeln.

00:01:33: Mit Barbara und Alex spreche ich etwas allgemeiner über das Thema Vergesellschaftungen aus feministischer Perspektive aber auch über Aktuelles nämlich den Tabubruch von Sachsen-Anhalt wo die CDU die mittlerweile ziemlich kleine Brandmauer zur AfD noch weiter eingerissen hat.

00:01:48: Außerdem sprechen wir auch über Berlin, vor allem die Rote Sockenkampagne gegen die Linkspartei und das Zeichen, dass von einem linken Regierungsbündnis ausgehen könnte mitten im Rechtshuck.

00:01:57: Ja ich bin euer Host Lukas und Dräker!

00:01:59: Ich wünsche euch viel Spaß mit Dessenz.

00:02:16: Das Lust legen, Barbara und Alex.

00:02:19: erst mal schön, dass ihr dabei seid im Dessents-Podcast.

00:02:22: Herzlich willkommen hallo!

00:02:23: Hallo danke für der Einladung

00:02:25: ja von mir auch.

00:02:26: Schön, dass wir hier sind.

00:02:28: Ja sehr gerne, ich freue mich, dass es klappt hat jetzt eine Weile gedauert, weil uns immer mal ein paar Sachen dazwischen kamen für die Zuhörnern.

00:02:34: Vielleicht haben wir diese Gespräche schon seit ein paar Monaten auf dem Schirm gefühlt und entsprechend sollte es ursprünglich auch primär um feministisches Vergesellschaften und die Konferenz Feminist Futures gehen.

00:02:50: Eigentlich wollten wir im Vorfeld sprechen, die Konference ist mittlerweile gelaufen.

00:02:52: Ende September in Bochum hat sie stattgefunden, ihr werdet doch gleich oder im Verlauf des Gesprächs noch davon erzählen.

00:02:59: Aber worauf ich hinaus wollte und sind natürlich so ein bisschen die aktuellen Ereignisse, die sich überschlagen haben, sei es in Sachsen-Anhalt oder Berlin.

00:03:06: Die sind jetzt auch ein bisschen reingecrasht in unser Gespräch und im Verlauf.

00:03:11: Und entsprechend würde ich auch gerne erst mal mit aktuellem Kram starten.

00:03:16: Wir kriegen das dann hoffentlich gut hin, dass wir noch den Bogen schlagen zu feministischen Vergesellschaften und der Konferenz Feminist Futures.

00:03:26: Genau!

00:03:27: Ja, also ihr zwei.

00:03:28: Lass mal aus aktuellem Anlass vielleicht mal in Sachsen-Anhalt starten und auf die Zäsur und den Tabubruch von Sachsen anhaltschauen.

00:03:35: War jetzt so nachdem die Republik gefühlt wochenlang oder man mindestens eine Woche über eine Wahlpartie in Neukölln gequatscht hat ja?

00:03:43: Und die angebliche Gefahr der Berliner Linkspartei für die Demokratien Ganzen in Deutschland statt über eine mögliche Machtübernahme der AfD in Sachsens Anhalt zu sprechen ist das jetzt wieder auf dem Tisch?

00:03:55: Die AfD stellt dort den Landtagspräsidenten, ist der erste rechtsradikale Präsident eines deutschen Parlaments seit Fünfvierzig ja.

00:04:03: Seit Göring damals und gewählt wohl mit Stimmen der CDU.

00:04:09: Ich glaube die Arithmetik, die mathematische lässt es ziemlich klar zu sagen dass das CDU-Lawarner war.

00:04:17: Wer sagen hier natürlich mutmaßlich dazu weil's eine geheime Wahl war?

00:04:21: Ja und die Waldie könnte natürlich auch erster Schritt sein.

00:04:24: oder war eine Art Generalprobe für die mögliche AfD-Machtagreifung im Dezember, weil Ulrich Siegmund will sich dann zum Ministerpräsidenten wählen lassen.

00:04:32: Er hat ja schon im Vorfeld oder jetzt vor kurzem geraunt.

00:04:35: Er hätte da ne Mehrheit zusammen, hätte stimmen möglicherweise auch aus der CDU und das war jetzt wenn das so war ein bisschen der Testcase Genau jetzt, weil lass mal allgemein starten.

00:04:47: Natürlich ist das umrang von den Ereignissen in Berlin und der roten Sockenkampagne und der Gleichsetzung auf dem Linkspartei dort mit AfD und so aber vielleicht mal konkret auf Sachsen-Anhalt geschaut.

00:05:00: wie ihr lebt ja da jetzt so seit der Wahl die Wochen und jetzt auch ganz konkret diesen Moment was da passiert ist.

00:05:09: Alex?

00:05:10: Ja, der Moment ist natürlich sehr, sehr beängstigend und auch sehr bedrückend.

00:05:17: Und setzt so die Zeichen für wie wir gerade Politik machen.

00:05:22: Wenn die AfD wirklich dazu kommt, die Macht zu ergreifen dann hat sie die Möglichkeiten sehr schnell viel umzubauen im Land.

00:05:32: Das wird Signale und Störungen auch über jetzt Bundesrat, aber auch Gerichte und so weiter hervorrufen.

00:05:39: Aber auch jetzt schon ohne die faktische Machtergreifung hat das Wahlergebnis natürlich Folgen im Land.

00:05:45: also Hat dazu geführt dass sich Menschen noch stärker ermächtigt fühlen hat dazu gefühlt dass Menschen Angst haben und es eine sehr zugespitzte Lage ist in der dort gehandelt werden kann und man das heißt für uns auch eben Dass Es eine absolute Trinklichkeit gibt weiter an Alternativen zu arbeiten und alternativen für Alternatifen zu werben.

00:06:06: Und da müssen wir dann eben auch das als Anlass nehmen.

00:06:09: noch mal zur Selbstkritik, wie ja jetzt manchmal große gesellschaftliche Linke uns überlegen welche Strategien haben eigentlich funktioniert und welche auch nicht?

00:06:20: Welche müssen wir vielleicht anwenden in Bezug auf kurzfristigen Schutz vor Ort und Defensive.

00:06:26: Und welche sind eben langfristige Aufbau- und Perspektive gegen Machtaufbauen?

00:06:33: Du hast jetzt gesagt, dass der Landtagspräsident und auch der Vize Landtagspräsident gewählt worden sind wahrscheinlich mit den Stimmen der CDU.

00:06:44: Aber wichtig ist ja auch zu sagen, dass er auch gewählt wurde mit dem Stimmen des BSW.

00:06:50: Und

00:06:50: gerade für die Partei Die Linke Es ist natürlich wichtig zu sehen, dass sie vor drei Jahren noch in internen Kämpfen waren um diese Leute überhaupt aus der Partei zu bekommen.

00:07:01: Also um diesen Bruch herzustellen und Klarheit in der politischen Position zu bringen.

00:07:06: Und ich glaube das ist bei dieser Frage von welcher Strategien haben eigentlich nicht funktioniert?

00:07:10: Und müssen ja nicht hoffnungslos sein!

00:07:12: Ich glaube da hat schon ein bestimmter Wandel sowohl in einer Partei der Linken als auch an der gesellschaftlichen linken Stadt gefunden auf den wir jetzt aufbauen können und weitermachen.

00:07:21: also es Und wir haben ja eben auch Berlin als Leuchtturm, der uns Hoffnung gibt.

00:07:31: Die Hoffnung muss aber halt hergestellt werden.

00:07:34: Ich glaube, wir treffen uns heute mit diesem bedrückten Gefühl und diesen... Weil dieses Hoffnung herstellen ist auch sehr oft anstrengend und bewegt sich in Widersprüchen.

00:07:45: Und es viel harte Arbeit, Schmerzen und gemeinsames Veranschreiten.

00:07:50: Ich glaube aber dass diese im Moment dann eben auch sehr entscheidend ist wie wir jetzt weiter machen.

00:08:00: Danke dir Alex.

00:08:01: Barbara vielleicht magst du ergänzen?

00:08:02: Ohnehin fürs ganze Gespräch würde ich sagen wenn ihr auf Punkte eingehen wollt etwas weiterführen wollt ergänzen wollt tut das gerne.

00:08:08: Super!

00:08:10: Ja klar, gerne sage ich dazu auch was.

00:08:12: Naja das ist bedrückend und schockierend ist.

00:08:17: dem schließe ich mich natürlich an.

00:08:20: Auch wenn wir ja eigentlich schon seit Monaten wussten dass es voraussichtlich so kommen wird ist dieser Moment vor zwei Wochen trotzdem noch mal wirklich dramatisch gewesen und dass jetzt BSW und CDU ohne Not der AfD zur Macht verhelfen ist, finde ich auch schwer zu ertragen.

00:08:38: Ich war an dem Abend nach der Wahl auf einer Veranstaltung in Berlin wo David Begrich von Miteinander e.V aus Magdeburg auch gesprochen hat und für mich war das also das war der Abend nach den Wahl und ich fand es schon nochmal sehr eindrücklich wie er halt auch über die Situation vor Ort gesprochen.

00:08:55: Und die Leute vor Ort jetzt, weil ich meine wir sitzen hier in Berlin und das ist wirklich nochmal eine völlig andere Situation.

00:09:02: Wir hatten auch auf der Konferenz Leute, die aus Halle da waren und dort irgendwie im Projekt arbeiten, dass Geflüchtete Menschen unterstützt und was das sozusagen mit dieser ganzen zivilgesellschaftlichen Szene der Linken sowieso aber auch die Ehrenamtsprojekten mit den ganzen Strukturen, die Menschen in Not unterschiedlicher Art unterstützen.

00:09:28: Das wird wahrscheinlich alles wegbrechen – die Leute verlieren auf jeden Fall ihre Jobs.

00:09:32: aber es gibt eben auch diese Angebote nicht mehr.

00:09:34: und das finde ich jetzt nochmal so dass wir halt auch in der Hinsicht uns überlegen müssen was gilt es zu tun?

00:09:41: also was können wir jetzt tun?

00:09:43: Ich meine das Sachsen-Anhalt ein Labor ist für die AfD.

00:09:47: Das ist ganz klar und ich finde, das müssen wir uns halt auch klar machen da geht es jetzt um alles Und insofern finde ich die Frage, was gilt es jetzt zu tun und was können wir alle gemeinsam tun?

00:09:59: Superzentral.

00:10:01: Und vielleicht jetzt nur noch so als einen Punkt... Die RLS hat jetzt gerade letzte Woche oder vor zwei Wochen eine neue Website gelongt.

00:10:09: Die heißt recht solidarisch.

00:10:11: Gemeinsam mit dem Republikanischen Anwaltsverein & Equal Rights Beyond Borders.

00:10:16: da geht's drum rechtliche Unterstützung zu bieten, also da geht's um.

00:10:21: Da sind Gutachten und einfach Tipps und rechtliche Kniffe versammelt, um zu gucken wie kann sich diese Zivilgesellschaft jetzt eigentlich wehren?

00:10:30: Also weil es geht ja einerseits um die politische Einschüchterung und um das was jetzt an faktischem Staatsumbau passieren wird und dass wir da auf jeden Fall uns glaube ich alle gemeinsam fit machen müssen, um gut gegenhalten zu können.

00:10:45: Kurze Nachfrage, wie war da dein Eindruck im Gespräch mit zum Beispiel jemandem wie David Bekrich oder Leuten aus Sachsen-Anhalt?

00:10:53: Geht ihr jetzt alle davon aus dass im Dezember ja die CDU da gespalten ist das Überläufer geben wird und dann tatsächlich wir den ersten Faschurministerpräsidenten eines Bundeslandes haben Ulrich Siegmund.

00:11:08: Genau, und mit allen Konsequenzen die das dann hat den autoritären Staatsanbau, den ihr beschrieben habt.

00:11:13: Die auch Mobgewalt, die das möglicherweise oder mit ziemlicher Sicherheit auch für Betroffene von rassistischer Diskriminierung, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus

00:11:22: etc.,

00:11:23: pp bedeuten wird.

00:11:25: Den Angriff auf die Bildung, Angriffe auf die Zivilgesellschaft usw.

00:11:29: und so fort ja wogegen jetzt richtigerweise sich schon darauf vorbereitet wird.

00:11:34: also Ist da quasi der Drops gelutscht?

00:11:37: Also muss man davon ausgehen, dass die CDU oder Einzelne wenn sie dann gespalten ist.

00:11:43: Dass die die Brandmauer einreißen werden.

00:11:46: also ich würde sagen Der Drops ist in der Hinsicht noch nicht gelutsch, weil die innerhalb der CDU jetzt krasse Auseinandersetzung haben die nächsten Wochen darum und wahrscheinlich keine morale Schochwertigen aber auf jeden Fall nach Interessens geleiteten Und Ich glaube Noch Nicht das Das gelutscht.

00:12:06: Das, was du eben sagst, das würde ich halt noch schon nochmal unterstreiten diese Gefahr von Mob-Gewalt in den Straßen.

00:12:12: die haben wir jetzt schon.

00:12:13: also dafür braucht es diese Wahl nicht.

00:12:16: und trotzdem werde ich es nicht kleinreden falls das wirklich passiert

00:12:20: Ja, wir werden dann vielleicht so was wie Eis haben.

00:12:22: Also also staatlich legitimierte private Gewalt und da ging WhatsApp wieder andere Kämpfe.

00:12:26: So bleibe Freiheitskämpfe und so.

00:12:28: Absolut

00:12:29: ja!

00:12:29: Ich meine ich glaube wir sollten auf keinen Fall davon ausgehen dass es auf jeden Fall so kommen wird.

00:12:34: aber ich sage mal wenn wir jetzt zurückblicken auf die letzten Jahre dann ist das auch nicht so dass ich zumindest viel Hoffnung habe dass es nicht so kommt weil bisher hat man einfach nicht das Gefühl Das politische Establishment, die Gefahr richtig einschätzt.

00:12:53: Also das ist so mein hauptsächliches Gefühl an dem Abend der Wahl auch gewesen.

00:12:58: So habe ich auch andere Diets aus Sachsen-Anhalt verstanden, dass eigentlich die Dramatik... An keiner Stelle sich angemessen reflektiert und eigentlich eher so dieses... Wir müssen jetzt einfach die Reformen alle weiter, also dieses Weiter-So scheint mir irgendwie die vorherrschende Marschrichtung zu sein.

00:13:20: Und insofern kein Optimismus.

00:13:24: Aber weil du das ja auch noch mal gesagt hast ob da jetzt die Brandmauer eingerissen wird?

00:13:29: Und weiterhin es wird einen krassen Einschnitt geben wenn es ein Ministerpräsident in der AfD gibt.

00:13:35: Aber diese Brandmauer, die existiert halt einfach prinzipiell nicht.

00:13:40: Also einerseits wurde sie auf Bundesebene schon letztes Jahr im Januar eingerissen aber sie wurde auch über Jahre hinweg auf U-Level eingerissene.

00:13:52: also gibt es jede Menge Politiken und Maßnahmen die in Kooperation gemacht wurden.

00:13:56: Sie wurde aber auch da gibt's eine Eine ziemlich gute Studie der Rosaluxemungsstiftung dazu, auch auf lokaler Ebene schon sehr oft eingerissen und existiert dort.

00:14:05: Auch nicht!

00:14:05: Das heißt sie ist eh schon sehr viel mehr rhetorik- und Symbolpolitik als faktische Abgrenzung.

00:14:13: Und ich glaube dem müssen wir uns bewusst werden und ich glaube das unterstützt auch noch mal was Barbara gesagt hat von es gibt da jetzt nicht viel Vertrauen dass die jetzt halten sollte wenn sie davor ordentlich gehalten hat.

00:14:26: Ja absolut Ja, lasst mal nach Berlin schauen.

00:14:30: Weil ich meine es wird ja tatsächlich selbst in Hufeisenmanier von jemandem wie Merz oder auch anderen Unionern miteinander verbunden.

00:14:42: und auch medial spiegelt sich das Wiege.

00:14:44: ein bürgerlicher Press in der Talkshow wenn es plötzlich heißt die Linke in Berlin Sei eben so gefährlich oder sei eben so extremistisch, oder wie auch immer die AfD.

00:14:56: Wo eine demokratisch-sozialistische Partei mit einer antidemokratischen, in Teilen faschistischen Partei gleichgesetzt wird und mehr selbst... hat davon gesprochen, dass SPD und die Grünen in Berlin nicht mit der Linken koalieren sollen.

00:15:11: Dass da unverhandelbare Grundsätze des Gemeinwesens zur Disposition gestellt würden so Sachen, die man selbst schon eingerissen hat in Sachsen-Hanhalt oder Leute aus den eigenen Reihen ja.

00:15:21: Und seit Wochen warnt er ja und waren auch andere Union dann allen voran auch die Stimmen aus Bayern um Söder vom... sozialistischen Himmelfahrtskommando in Berlin vor der Vergesellschaftung und so weiter.

00:15:34: Und wenig bis keine Worte zu dem, was ich im Dezember in Sachsen-Anhalt dann tatsächlich vollziehen könnte, nämlich ein erster Fascherministerpräsident.

00:15:45: Da ist ja wirklich eine rote Sockenkampagne losgetreten, die an psychose Hysterie irgendwie erinnert, aber die natürlich auch eiskalt kalkuliert und motiviert ist.

00:15:57: Hätte mich mal interessiert wie Wie habt ihr das aus Berlin?

00:16:00: Wie habt Ihr das in Berlin erlebt, wie habt ihr es im Linkspartei-Umfeld erlebt was sich da abgespielt hat von Antisemitismusvorwürfen die Parteien als Ganzes entgänzt als antisemitisch hingestellt haben.

00:16:12: dass es nicht Probleme gibt, die adressiert werden müssen berechtigterweise bis hin zu, dass jetzt Issa Remo ja bald ein Ledersofa im Roten Rathaus haben wird und da ein- und ausgehen wird so.

00:16:24: Ja was hat sich da abgespielt?

00:16:26: Und wie bewertet ihr das von dem Hintergrund der Entwicklung, die wir gerade insgesamt im Bund haben?

00:16:34: Naja ich fand schon... Ich meine es war krass!

00:16:36: Es war quasi nicht mal der eine Wahlabend ging zu Ende bevor das losging.

00:16:45: Also noch am gleichen Abend hat die Morgenpost irgendwie mit dieser, der Linke steckt mit der organisierten Kriminalität unter einer Deckelkampagne gestartet und dann fing alles an.

00:16:54: Und also ich hatte schon das Gefühl dass diese Wochen gezeigt haben wie groß die Angst vor einem linken Politikwechsel tatsächlich ist.

00:17:06: Das ist so finde ich würde sagen Das Fazit daraus und das, was die Linke da sozusagen verkörpert.

00:17:15: Und wenn wir es uns mal nüchtern anschauen mit dieser Vergesellschaftung, dann geht es darum dass etwa zwölf Prozent des Wohnungsbestandes in Berlin in öffentliche Hand gelangen.

00:17:27: Das ist etwas, was in anderen Städten wie Wien oder sonst was irgendwie über achtzig Prozent des wohnungsbestands in öffentlicher Hand.

00:17:36: also die Forderung an sich ist wirklich weit weg von Sozialismus.

00:17:41: Nichtsdestotrotz stellt sie eben diese zentrale Frage, das Privateigentums... Sie stellt Privateigentum infrage und vor allem die Tatsache, dass Obzöner Reichtum auf Kosten anderer angehäuft wird.

00:17:55: Noch unnöcher und trifft damit irgendwie ins Markt.

00:17:58: dieses Gesellschaftssystem oder alles was sozusagen diese Gesellschaft ausmacht und im Kern zusammenhält ist einfach das.

00:18:07: Und insofern ist obwohl es realpolitisch kein wahnsinniger Da ein Bruch wäre, ist es halt faktisch so dass es aus Sicht der besitzenden und auch der politischen Klasse ganz offensichtlich eine Frage ums Ganze ist.

00:18:26: So würde ich das deuten.

00:18:27: und weil die Vergesellschaftung eine Forderung ist bei der die Alltagsprobleme verbunden werden mit anderen sozusagen Transformationshorizont, wo wir eigentlich hinwollen wie eigentlich Gesellschaft anders sein könnte.

00:18:42: Wie es wäre wenn wir über unsere Ressourcen und Möglichkeiten selbst verfügen könnten?

00:18:47: Weil da drin eben beides steckt würde ich sagen hat sie diese Sprengkraft.

00:18:50: deswegen hat sich auch so viel Zustimmung gefunden im Volksentscheid.

00:18:53: aber das ist auch der Grund warum Sie jetzt offensichtlich mit ja auf diese Reaktion stößt.

00:19:00: und Ich würde schon sagen dass geht da um eine orchestrierte Kampagne.

00:19:05: Und gerade in dieser Kombination, du hast es gerade schon angesprochen aus der Infragestellung von Eigentum Rassismus.

00:19:12: Und Queerfeindlichkeit, also in diesem islamo-sozialistischen queeren Himmelfahrtskommando gerede.

00:19:20: Ich wollte euch doch fragen wie lebt sich jetzt eigentlich im queer kommunistischem Kalifat Berlin?

00:19:26: Wie ist das so?

00:19:26: nach Tag X alles lit?

00:19:29: Ja ich würde schon sagen man kann es gut und gern als Moral Panic als die Inszenierung einer moralischen Panik wie Stuart Hall das irgendwie für Großbritannien formuliert hat, bezeichnen.

00:19:44: Oder

00:19:44: auch Red Scare?

00:19:45: Ja genau es ist Red Scares eine massive von Medienpolitik aufgebautste Angst.

00:19:50: und vielleicht noch einen Satz außerhalb Berlins das merke ich immer wenn ich dann mit meiner Familie spreche usw.

00:19:57: Ist es natürlich so dass das viele Leute wahnsinnig verunsichert

00:20:00: Dass sie dann plötzlich

00:20:01: das Gefühl haben, um Gottes Willen womöglich wollen die jetzt auch mein Haus und so weiter.

00:20:07: Es ist einfach so dass diese Grenze zwischen dessen Eigentum wird eigentlich in Frage gestellt, dass die in der politischen Debatte halt überhaupt nicht klar formuliert wird sondern es wird eine Angst geschürt.

00:20:21: Genau den Punkt wollte ich auch noch unterstreichen weil wir haben jetzt So Witze gemacht, was jetzt alles noch rausgeholt wird.

00:20:32: Wer irgendwie die Sorgen falsch rum angezogen hat und so.

00:20:36: Und gleichzeitig das es einen realen Effekt hat auf die Menschen außerhalb Berlins.

00:20:41: Das hat aber auch ein Effekt auf Menschen in der Partei und an der Basis aktiv sind und die davon massiv angegriffen sind und unter Druck gesetzt werden.

00:20:51: Also das ist auch nochmal anschließend an dieses, was ich vorhin gesagt habe, in welchem Kontext gerade die Hoffnung... organisiert werden soll, die wir machen.

00:21:00: Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch Berlin ist es eine sehr angespannte, sehr gewaltförmige Debatte.

00:21:11: Und vielleicht wird doch noch einen Satz ergänzen und die Tatsache dass da jetzt alles durcheinander gerührt wird und vor allem dieser Antisemitismus so stark also diese Antisematismusvorwurf so stark gemacht wird das zielt natürlich darauf insgesamt das linke Spektrum zu spalten und Angst voreinanderzuschüren.

00:21:33: Und das ist wirklich, finde ich... Das ist einfach brutal!

00:21:40: Und währenddessen, was hast du ja eigentlich in der Anmoderation schon gesagt?

00:21:43: Währenddessen mehr oder weniger geräuschlos jedenfalls nicht mit ansatzweise so viel Mediencoverage kommen Rechtsradikale in eine Landesregierung.

00:21:53: also Die größere Bedrohung scheint ganz offensichtlich für das Establishment von links zu kommen und nicht vom einer offen faschistoiden Partei.

00:22:03: Definitiv, dass Privateigentum zu schützen wichtiger als Staatsbürgerschaften und Grundrechte

00:22:09: zu

00:22:09: schützen.

00:22:10: so also... Und ich bin auch ehrlich gesagt immer mal wieder ein bisschen baffig in Leitmedien.

00:22:15: wenn er sich nach dem März ist ja noch Beispiel habt aber Nach dem Wahlerfolg der Linken sich nochmal, nachdem das schon vor der Wahl ja, wo sie schon merkt okay, dass mit der Vergesellschaftung wird langsam realistisch.

00:22:27: Und dann angestoßen durch die Immolobby und die Bankenlobby hat er sich ja schon vor den Wahl hingestellt.

00:22:32: so jetzt wir verbieten das im Bund zusammen mit den Homies in der SPD und nach der Wahl aber noch mal bekräftig.

00:22:40: Und dass dann nicht immer mal wieder darauf hingewiesen wird, muss eigentlich in jedem Absatz musst runter.

00:22:45: Er war mal ehemaliger auf Sicherheitsvorsitzender bei BlackRock.

00:22:48: BlackRock hält acht Prozent der Anteile bei Bonovia.

00:22:52: Bonovian-Aktien wird natürlich in den Keller rauschen oder ganz schön Kurskorrektur wird es da geben bis ja auch nach dem Wahlerfolg der Linken das gegeben hat.

00:22:59: und wenn der Vergesellschafto realistischer wird, wird das die Aktie auch nochmal abschmieren lassen so... Und da schützt eine politische Klasse jeder eigenen Aktien, der wird sicher ein paar Aktien halten.

00:23:08: Sorry mich sicher mutmaßlich.

00:23:10: Mutmaßlichen ein paar Aktionen.

00:23:11: Aber auch eben ja die Aktien von den Großspendern und ich erschreck das ein bisschen dass es nicht immer wieder auch dazu geschrieben wird oder so muss man dann halt viel vielleicht immer wieder thematisieren.

00:23:27: Andererseits ist es ja irgendwie auch einen Ausweis in Bewegung ist und vielleicht auch erst der Anfang, oder?

00:23:34: Also was denkt ihr.

00:23:36: Man muss sich jetzt schon glaube ich... Oder die Linke muss sich ein dickes Feld zulegen wenn das nur ausgehend von Berlin annähernd im Bund auch eine Wirtschaftstransformation irgendwie mein Thema sein könnte angestoßen durch Berlin.

00:23:50: Vielleicht da auch sich mal irgendwie auf parlamentarischer Ebene aber vielleicht auch Bewegungen von unten, Gewerkschaften etc.

00:23:57: sich da irgendwie in eine progressive Wirtschaftswende die so dringend nötig ist auch im Kampf gegen den Faschismus gegen die AfD wenn sich da was bewegen sollte dann wird auch der Widerstand vom Kapital von Konservativen und Liberalen auch von Medien das wird noch massiv mehr werden.

00:24:12: also Empfehlung, sich ein dickes Feld zuzulegen oder?

00:24:17: Ja genau.

00:24:18: Empfehlungen sich ein Dickesfeld zuzulegen aber auch so eine andere Frage des Miteinanders in diese Spaltung versuchen nicht in dieser Hinsicht mitzugehen.

00:24:29: ich glaube wir haben aber in den aktuellen aktuellen Konjunkturen und wir haben ja gesagt es ist was viel im Bewegung und jetzt Berlin auch auf Bundesebene führt die AfD gerade um Fragen an.

00:24:45: Das heißt, dass wir von einer möglichen Regierung in Berlin oder von einem Wahlsieg in Berlin hin zu einer Transformation auf Bundesebene kommen ist glaube ich ein sehr weiter Weg.

00:24:57: Und deshalb ist ja zum Beispiel auch was wir mit feministisch vergesellschaften machen, da sprechen wir noch darüber, richtet sich ja stark an kommunale Ebenen und knüpft so an diese ganze Tradition von Municipalismus.

00:25:10: Ich glaube es ist kein... Zufall, dass solche Sachen wie Berlin aber auch wie New York oder Rosario in Argentinien oder Santiago in Chile oder Kolombo in Sri Lanka wo es irgendwie linke Vorstöße gibt und linke Gewinne das die in Städten stattfinden.

00:25:30: Und auf dieser Ebene, auch eben bei dieses was du jetzt gerade gesagt hast Aufbau von Gegenmacht dass die eben auch am einfachsten ist wenn man wirklich nah an den Leuten dran ist.

00:25:40: Was ein wichtiges Punkt ist und ich glaube da wäre es super wenn es in Berlin eine solche Vergesellschaftung Vergesellschaftungskoalition geben würde, die tatsächlich rebellisch regieren kann.

00:25:54: Also die auch dieses Kontra immer aufrecht hält und weiter trägt und sich nicht glatt bügeln lässt dass das erstmal Signale auf andere Städte und Kommunen haben könnte und von da aus von unten aufgebaut werden kann.

00:26:09: Ja weil du gerade gesagt hast wenn eine vergesellschaftung Koalition zustande kommt Da sind ja noch dicke Bretter zu bohren.

00:26:18: Genau, es gibt ja jetzt diese Berliner Vereinbarung zum Kampf gegen Antisemitismus angestoßen durch natürlich diese instrumentalisierte Antisemitismskampagne gegen die Linkspartei.

00:26:34: Aber auch tatsächlich wahrnehmbare Probleme mit Antisematismus in der Linken und Berlin, die adressiert werden müssen.

00:26:45: hat man den Weg freigemacht durch so eine Berliner Vereinbarung zum Kampf gegen Antisemitismus für Sondierungsgespräche.

00:26:54: Die Einigung selbst birgt enorm viel Sprengkraft, Gelinde gesagt ja.

00:26:59: also ihr habt schon gesagt dass die Teil dieser Kampagne gegen den Wahlerfolg der Linken gegen die Linksparteien Berlin war der Versuch über Antisematismus die Linke zu spalten.

00:27:15: Jetzt könnte so wie diese Vereinbarung ist, könnten Grabenkämpfe innerhalb der Linkspartei losgehen.

00:27:22: Ausgang offen und dann ist da noch das heiße Eisen Vergesellschaftung was für die Linkspartei eine rote Linie ist.

00:27:30: Was dieser Podcast hier wohlwollend begleitet hat Die vergesellschaftungsinitiative in den letzten Jahren dass auch halt das auch absolut essentiell persönlich dass die Vergesellschaftung kommt oder dass sie angestoßen wird durch eine Reformregierung, eine Linke.

00:27:47: Wo aber die SPD bremst ja?

00:27:50: Deswegen hätt mich mal euer Blick auf diese Chance, aber auch die möglichen Hindernisse.

00:27:58: Also ist jetzt für mich noch nicht ausgeschlossen, wenn zum Beispiel die grüne Jugend sagt, Sie kähen ja verhindern wollen oder so.

00:28:04: Aber das alles noch scheitert.

00:28:06: und wie Scheiße wäre das bitte!

00:28:09: Ausgestoßt ist das noch nicht so.

00:28:11: Also wie blickt ihr da jetzt auf diese mehr prekäre oder spannende Situation?

00:28:18: Ich würde sagen, nicht in die Regierung zu gehen weil wir die Vergesellschaftung nicht durchkriegen fände ich einen essentiellen wichtigen Schritt Nicht zu versuchen diese Sondierung in diese Richtung zu treiben Weil wir uns vorher an den Antisemitismusvorwerfen zerlegen fändig fatal.

00:28:42: Und auch ehrlich gesagt, twenty-fünf Prozent der Berlinerinnen haben diese Partei gewählt weil sie sich ein Politikwechsel erhoffen in einer Situation in der wirklich allen das Wasser zum Hals steht.

00:28:55: Deswegen ich finde die Parteien muss unheimlich aufpassen sich nicht treiben zu lassen von dieser Kampagne die weitergeht.

00:29:03: Ja Alex

00:29:05: Ja, ich kann das einhundertprozentig so unterschreiben was Barbara gesagt hat.

00:29:10: Ich glaube die Linke muss darauf achten dass sie sich nicht spalten lässt durch diese also dieser Hetzkampagne nicht auf den Leim geht.

00:29:18: und gleichzeitig ist es gut für eine linke Partei dass es innerparteiliche Debatten unten Ringen gibt.

00:29:24: Und Die Linke isst die einzige Partei in Deutschland die versucht hat in den letzten Jahren eine differenzierte Position zum Thema Israel und Krieg in Gaza.

00:29:38: Und Genozid in Gaza herzustellen, das heißt sozusagen dieses Ringen wird auch weitergehen und das ist auch gut und richtig aber es darf halt nicht zur Spaltung und zu.

00:29:49: wir verhindern damit weitergehende Politik Ansätze.

00:29:55: Ja, ich hoffe natürlich auch dass es zu dieser Koalition kommt.

00:29:58: Die Wählerinnen die Berliner innen wollen das und ist ja auch super wichtig als Zeichen, als Signal mitten im Rechtsruck.

00:30:06: Aber da ist die Linke diese Vereinbarung von den Wahlverlierern SPD und Grünen sich hart diktieren lassen.

00:30:13: Das trägt ja ganz eindeutig ihre Handschrift.

00:30:15: so Ich werde das auch verlinken.

00:30:17: kann man sich das anschauen das auf jeden Fall ein starkes Stück also nicht falsch verstehen.

00:30:21: da steht auch viel Gutes drin vor allem zum schutzjüdischer Berlin erinnern, aber auch so was Selbstverständliches wie ja dass man nicht gemeinsame Sache macht mit Leuten die den siebten Oktober.

00:30:29: Ja das haben Asmasaka als legitimen Widerstand verharmlosen antisemitisch.

00:30:35: Das ist so.

00:30:36: das wo ich auch Probleme sehe bei gewissen Leuten in der Linkspartei oder im Umfeld.

00:30:40: und ja die adressiert werden müssen definitiv.

00:30:44: Aber ansonsten steht da ziemlich viel Dummes und auch ziemlich viel Gefährliches drin.

00:30:48: Vor allem die Differenziertheit, Alex von der du sprachst zum Thema Antisemitismus.

00:30:53: Wie sie sich in der Linkspartei als Einzigerpartei gegenwärtig widerspiegelt ja also gerade das Thema legitime Kritik am Stadt Israel und der rechtsextremen Regierung und wo dann Antisemitism anfängt.

00:31:03: Das spiegelt sich dort überhaupt nicht wieder.

00:31:06: Also stattdessen zB Kontaktverbrote zu BDS und die pauschale Ablehnung von Sanktionsprotesten so Polkottaufruf um oder kann man zustehen, wie man will.

00:31:18: Aber das ist nicht pauschal als antisemitisch zu frame'n so ne?

00:31:22: Das einfaches halt nicht!

00:31:23: Oder auch die Forderung nach einem Bekenntnis zu Israels Existenzrecht oder zur Zweistaatendösung was offizielle Position der Linkspartei es ja aber was als Bekenntnes halt Minderheiten Meinungen ausschließlich in der Linkspartei auch gibt Das ist halt auch echt schwierig so.

00:31:39: Und ja, wird man sehen ob das zum Beispiel eine Vanessa Emde die diese Position explizit nicht vertritt und ob die das unterzeichnen wird um zur Fraktion zu gehören.

00:31:50: Also sie ist eine direkt gewählte Kandidatin aus Neukölln.

00:31:53: Genau, ich meine die Linkspartei-Spitze gibt sich jetzt Mühe irgendwie zu sagen dass die mit Koalitionäre keinen Einfluss auf innerparteiliche Debatten haben werden und da irgendwie nicht Disziplinärrecht als Koalitionäre durchsetzen können sondern es allein bei der Linkspartei liegt.

00:32:07: Aber selbst wenn das nicht der Fall ist hat man glaube ich meiner Meinung nach diesen Streit ja nur vertagt und den vielen politischen Gegnern auch Fettspringsstoff in die Hand gegeben.

00:32:16: Also also ich glaub einfach das hätte man besser verhandeln müssen.

00:32:20: definitiv so.

00:32:21: Mal sehen was da noch passiert.

00:32:22: Es ist auf jeden Fall nicht der einzige Sprengstoff.

00:32:25: Das, weswegen es sich lohnt in die Koalition zu gehen, eine bessere Wohnungspolitik vor allem für Gesellschaft und das birgt auch Spreengstoff.

00:32:32: Hätte mich interessiert seid ihr da eigentlich zuversichtlich?

00:32:34: Dass die Linkspartei, die das ja zur roten Linie erklärt hat, die Vergesellschaftung, dass sie das den Grünen und vor allem der SPD, die sich dann noch mehr quergestellt hat, dass dieses Sehen wird abbringen können.

00:32:44: Also bei der SPD ist es ja vor allem der Krach, der aber auch schon gesagt hat er geht nicht in Regierungsverantwortung und es gibt ein Parteibeschluss von der SPD der Zugewandte der Vergesellschaftung ist.

00:33:03: Die Voraussetzungen sind dafür eigentlich gut.

00:33:06: Und ich glaube, es wird sehr schwere Verhandlungen geben und ich glaube das ist vor allem auch ein sehr langer juristischer Weg weil wenn die Verbote auf Bundesebene kommen dann muss das natürlich erst mal verhandelt werden wer da sozusagen die Kompetenz hat.

00:33:22: Es gibt ja verschiedene Einschätzungen die auch eine ein Verbotsgesetz jetzt nenn ich's Verbotsgesetz was eben eine Gesetzkompetenz Frage ist auf Bundesebene als Verfassungswidrig halten, aber das muss eben das Verfassungsgericht entscheiden.

00:33:37: Das heißt ich glaube die Zeichen stehen gut, aber nicht demnächst!

00:33:44: Also selbst wenn wir es schaffen umzusetzen wird das eine ganze Weile dauern.

00:33:48: Ja, aber seit ihr da im Bilde was diese dieses angekündigte Verbot aus dem Bund angeht also mein Kenntnisstand ist ja dass Sie selbst die Vergesellschaftung umsetzen müssten.

00:34:03: Also sie können es einfach nicht dem Land verbieten, sondern sie müssten selbst ähnlich wie beim Mietendeckel glaube ich, ne?

00:34:11: Sie müssten das selbst umsetzten und das wollen sie natürlich nicht aber...

00:34:15: Also mein Wissensstand ist dass sie in dieses vergesellschaftungsgesetz sogenannte reinschreiben müssen Dinge machen, die diesem Ziel entsprechen.

00:34:27: Und das ist ja auch sozusagen also die Gesetzeskompetenz in der Frage von Vergesellschaftung haben und es dadurch unmöglich machen wenn sie es nicht tun.

00:34:37: Das ist ja so ein bisschen wie beim Mietendeckel.

00:34:40: Wenn Sie dann sagen ja sie haben aber die Mietpreisbremse und das ist die weitergehende Politik und dadurch kann das Land nicht mehr die eigene Regelungen treffen, was den Mietendeckel angeht.

00:34:54: Das heißt sie haben sozusagen nicht selber einen Mietendeckl eingerichtet, haben denen aber auf Landesebene verunmöglicht.

00:34:59: und deshalb habe ich vorhin eben auch so ein Anführungszeichen gesprochen, wenn ich Verbotsgesetz sage, weil Sie ja sagen, Sie machen Politik?

00:35:07: Aber es ist faktisch ein Verbot, weil jetzt nicht die Politiker möglich sind für die, die Berlinerinnen und Berliner gestimmt

00:35:13: haben.".

00:35:14: Das heißt, neben der Tatsache des Bundesverfassungsgerichts über Entschädigungshöhe zum Beispiel am Ende urteilen wird werden wir auch noch mal da wahrscheinlich dann einen langwierigen Prozess haben.

00:35:26: Und am Ende brauchst du vielleicht auf andere Mehrheiten im Bund oder?

00:35:30: Also damit das überhaupt in Berlin passiert.

00:35:33: Naja ich mein... Andere Mehrheiten im Bund, davon sind wir ja wirklich Lichtjahre weit entfernt und insofern würde ich darauf jetzt keine große Hoffnung geben.

00:35:43: Ich denke es ist total wichtig auf der Berliner Ebene darum zu kämpfen einfach aus Prinzip dass wir darum jetzt kämpfen einen grundsätzlichen Move zu machen die Lebensbedingungen aller größten Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner zu verbessern.

00:36:06: Also darum geht es.

00:36:07: Und wenn das sich auf den Ebenen, auf sozusagen höher gelegenen Ebenenden seien sie juristisch oder politisch nicht durchsetzen lässt dann ist es halt ein politischer Kampf dem wir nicht gewonnen haben.

00:36:18: aber ich glaube zentral ist ja dass es einen Moment ist in dem jetzt versucht wird Schritt in diese Richtung zu gehen.

00:36:25: weil Ich würde sagen

00:36:27: Wenn mir jetzt schon

00:36:28: auf Berlin kommen die Wahl hat gezeigt Forderungen, die weitgehend sind und den Leuten suggerieren.

00:36:38: Es ist uns nicht egal wie es euch geht Lebenssituationen konstant schlechter geht, dass damit eben dann auch ein Viertel der Bevölkerung zu gewinnen ist.

00:36:51: Und bei die Berlin-Wahlen hat ja auch gezeigt das ganze Haufen von Nichtwählerinnen diesmal gewonnen werden kann.

00:36:57: Also dass das darüber die ganze Zeit gesprochen wird, dass eigentlich immer mehr Leute sich irgendwie aus dem politischen Betrieb zurückziehen nichts mehr zu erwarten also einfach von der Politik nichts mehr erwarten und DIE LINKE und das haben wir dann auch im Fall gleich zur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gesehen wird in diese Altparteien, sage ich jetzt einfach mal.

00:37:17: In dem AfD-Sprech aber dass dort tendenziell diese Unterscheidung nicht so groß gemacht wird und das halt in Berlin anders war und dann auch.

00:37:29: also was ich eigentlich sagen will ist Ich glaube es wird nicht nur um die Vergesellschaftung als Vergesellschrung schon gekämpft sondern Es wird auch um die Bedingungen gekämpft unter denen wir überhaupt kämpfen können Und das scheint mir zentral.

00:37:43: Genau, ich würde dem nur noch anschließen dass die Frage ob wie das Verfassungsgericht dazu am Ende entscheiden wird.

00:37:52: Ja nicht nur von den Kräfteverhältnissen im Bund jetzt verstanden als im Bundestag im Parlament gemacht wird sondern die Frage ist ja auch wie gut es die juristische Strategie und Argumentation der Vergesellschaftung Befürworter erinnern?

00:38:08: Und wie gut was sind.

00:38:11: Was ist die soziale gesellschaftliche Debatte dazu?

00:38:14: Weil Gerichte sind nicht unabhängig davon, wo die gesellschaftlichen Debatte liegt.

00:38:19: Weil eben sich gerade so was wie Gesetze aber noch mehr Grundgesetz sehr stark Interpretationsraum öffnet also natürlich um sozusagen angepasst werden können an aktuelle Verhältnisse.

00:38:34: und deshalb glaube ich es dieser Aufbau von der Debatte von unten sehr wichtig dafür und noch gar nicht unbedingt, ob wir jetzt die Bundesregierung stellen.

00:38:44: Ja absolut ich wollte auch nicht sagen dass es sich nicht lohnt weil eine konservative oder marktfundamentale Regierung im bund das abräumen könnte indem sie da gesetzgebungskompetenz claimed und am ende nix tut.

00:38:55: so realistisches scenario Ja, die Vergesellschaftung muss da rein und die Linkes gut beraten das zu roten Linien zu machen.

00:39:02: Aber ist halt auch nicht das einzige Thema wie man die Wohnungsfrage adressieren kann so.

00:39:06: Da gibt es auch schnellere Instrumente, die an den Start gebracht werden müssen und das Leben der Menschen schnell besser machen können oder schneller besser machen könnten für die sich auch lohnt des Wagnis einer solchen Koalition einzugehen.

00:39:17: jetzt nicht gleich zu sagen wir gehen in die Opposition.

00:39:19: Deswegen hätte mich mal interessiert von euch beiden eine Einschätzung was für ein Signal vom Berlin ausgehen könnte für dem Bundsohn also wenn jetzt unter Führung der Linkspartei eine Linkeregierung zustande kommt und die vielleicht sogar rebellisch riechig hierzu.

00:39:32: Und jetzt hat man natürlich recht, wenn man sagt Berlin ist Berlin in der Fläche.

00:39:35: es ist noch mal was anderes so aber ähnlich wie New York mit Mamdani könnte Berlin da ne Bresche in den Rechtsruckier zu Lande schlagen und zeigen hey das geht auch anders und das Leben der Menschen lässt sich verbessern und wir können Spaltung überwinden und wir könnten den Verschisten im Aufstieg der Verschichten etwas entgegenhalten.

00:39:51: genau also hätte mich interessiert Barbara und Alex wenn zum Prokessiv oder sozialistische Gegenstrategien, antifaschistische gegen Strategien in diesen Zeiten geht.

00:40:00: Was lässt sich davon Erfolg in Berlin lernen?

00:40:02: Wie blickt ihr da drauf her?

00:40:04: Also ich habe ja vorhin schon ganz kurz gesagt dass ich schon hoffe das so ein Signal ist für andere Städte im Kommunen.

00:40:10: und jetzt aber noch mal stärker.

00:40:12: inhaltlich gesprochen glaube ich dass es sehr wichtig ist dass wir zentrale

00:40:19: Aspekte,

00:40:20: wir wissen ja auch in Berlin hat ein riesengroßen Schuldenberg hinterlassen die letzte Stadtregierung.

00:40:27: Das heißt es wird auch in der Hinsicht und der schwierigen Voraussetzungen sein aber ich glaube ist das sehr wichtig neben der Vergesellschaftung auch andere sehr zentrale Forderungen oder Projekte umzusetzen die den Weg bereiten um darauf weitere Mobilisierung zu machen.

00:40:46: also zum Beispiel die Kiezküchen, dass wir reden immer wieder darüber.

00:40:53: Dass Faschisierungen auch sehr stark zusammenhängen mit Vereinzelung und nicht zusammenkommen mit Runtertreten auf Leute, die kein Geld haben usw.

00:41:01: Und diese Frage von Kiezköchen das heißt einerseits umzusetzen von Wir haben Bezahlbarkeit und andererseits aber Leute kommen auch wieder zusammen lernen sich kennen, lernen sich schätzen und bauen vielleicht Résentiments ab zusammen in einer Politik umzusetzen.

00:41:17: Das hört sich jetzt alles so harmonisch an, wir haben vorhin schon gesagt, jeder Schritt den wir machen ist sehr anstrengend und auch das wird kein nicht einfach Haltiteil sein.

00:41:28: Nicht nur etwas Gegenpart sondern Menschen zusammenzubringen ist auch nicht Haltitai.

00:41:33: aber ich glaube solche zentralen Aspekte sind wahnsinnig wichtig und Barbara hat ja gerade schon ganz kurz angedeutet Ich glaube was in Berlin geklappt hat In der Frage von erfolgreiche Kampagne ist eben diese Frage von ökonomischer Ausgrenzung, Vereinzelung und in der Form linken Kulturkampf oder diese Fragen zusammenzubringen.

00:41:59: Und das muss ich jetzt in taktische Politik umsetzen?

00:42:04: Ja, ich würde es vielleicht einfach nur auch noch mal unterstreichen.

00:42:07: also ist es gelungen eine Gegenerzählung rüber zu bringen und ich würde sagen was halt Berliner Kampagne total wichtig war ist, dass da sozusagen diese sozialen Themen mit den Kämpfen um eine Gesellschaft der vielen, um Teilhabe und Demokratisierung, um ein Leben irgendwie für Menschen die von den Faschistinnen als die inneren Feinde markiert werden.

00:42:34: vor allen Dingen in der Figur LFR-Ralp, aber eben auch teilweise in der Kampagne schon ganz gut zusammengekommen ist.

00:42:40: Zumindest besser als bisher an anderen Stellen und dass diese ja also sozusagen eine positive Erzählung dazu das die Tochter geflüchteter Menschen aus der Türkei in einer Hauptstadt in Europa Bürgermeisterin werden kann und wie das erzählt werden konnte.

00:42:59: Das ist einfach ein Gegenentwurf zu anderen Gesellschaft, die nicht auf nach unten treten ethnischer Homogenität Rassismus und Ausgrenzung beruht.

00:43:09: Und das da... Also ich würde sagen in der Hinsicht hat die Kampagne da was erreicht.

00:43:17: aber natürlich reicht es jetzt auch noch nicht und vielleicht müsste auch irgendwie an bestimmten sogenannten Triggerpunkten weitergegangen werden.

00:43:29: denn wenn wir uns klar machen Die Rechte hat jetzt jahrelang das politische Feld nach rechts verschoben und das fällt auch, wie man immer sagt.

00:43:40: Das fällt des sagbaren.

00:43:42: Was ist eigentlich so?

00:43:43: Was gilt eigentlich als ein gesellschaftlicher Konsens in diesen Fragen von rechten marginalisierter Gruppen Und wenn wir in dem Sinne den Kampf gegen die Faschisierung auch als einen Kulturkampf begreifen dann müssen wir ihn wahrscheinlich perspektivisch auch noch offensiver führen, um diese Schelde sagbaren wieder in die andere Richtung zu verschieben.

00:44:06: Also es ist wenn wir das als ein Kampf-Umhegemonie auch im politischen und kulturellen Feld begreifen, dann müssten wir an den Stellen eigentlich noch offenser reingehen.

00:44:16: Und ich würde gerne noch einen letzten Punkt mit aufnehmen bei der Frage wann also... Es geht ja nicht nur darum, dass diese Regierung sich jetzt bildet oder bestimmte Sachen umgesetzt werden.

00:44:30: Sondern das es ein ständiger offener weiterführender, weitertreibender Prozess ist.

00:44:36: und in der Hinsicht finde ich schon auch wichtig nochmal zu sehen, dass du hast vorhin gesagt mehr selber war bei BlackRock.

00:44:44: Wir haben so direkten Zugriff von Kapitalinteressen auf unser Leben und auf unsere Politik.

00:44:54: Und ich glaube, das ist also auch ein sehr wichtiger Moment sich von so Politik im Sinne verstanden jetzt als auf der gesellschaftlichen parlamentarischen Ebene, sich davon abzuwenden wenn man eben das Gefühl hat meine Interessen, meine soziale Sicherheit usw.

00:45:14: wird im Zweifelsfall den Kapitalinteressen untergeordnet, dem Standort Deutschlands, wie sagt man, den Standortattraktivität sozusagen untergeordnete.

00:45:27: Und ich glaube deshalb schon dass ein Teil eines rebellischen Regierens das ein positives Signal ist eine Frage ist wie man einen ständigen weiteren Austausch zwischen Stadtgesellschaft und Regierung schaffen kann.

00:45:40: Also ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Punkt, den wir für positive Signale in der Zukunft haben werden.

00:45:48: Brauchen?

00:45:49: Ja, brauchen genau!

00:45:56: Wenn es für euch in Ordnung ist würde ich tatsächlich das was ihr jetzt schon mit Blick irgendwie auf Berlin und was davon Positives ausgehen könnte Ja, ein linken Aufbruch auch für einen linken Antifaschismus, sozialen intersektionalen Antifascismus.

00:46:11: Wenn es für euch in Ordnung werden können wir das noch mal so ein bisschen ... In die Debatten im Umfeld der gesellschaftspolitischen Linken aber auch der Linkspartei, die da stattfanden zu und stattfinden zu erfolgsversprechenden antifascistischen Gegenstrategien ja?

00:46:25: Vielleicht kommen wir uns doch nochmal ein bisschen allgemeiner einordnen weil Alex du hast Eingangs ja auch schon so schön gesagt Sachsen-Anhalt was dort passiert ist oder was Allgemeinen passiert über die letzten Jahre und wie wenig erfolgreich der Kampf gegen die AfD bisher war.

00:46:41: Das ist natürlich nicht nur die radikale Linke oder die Linkspartei für verantwortlich so, wir können auch gleich nochmal dann liberalen Antifaschismus reden, der immer nur irgendwie die Empörung über die AfD und den Hochhalt von Zusammenhalt und Demokratie uns erzählt aber nichts tut gegen die Krisen, die Leute betreffen, die Bezahlbarkeitskrise die Militarisierung der Gesellschaft, der das alles im Gegenteil noch verschärft und so.

00:47:04: Und somit auch Treiber ist eine Verschließierung.

00:47:07: Aber wenn wir mal jetzt auf die radikale Link- und auf die Linkspartei schauen und die Debatten, die dort stattfinden zum Thema was sind vielversprechende antifaschistische Gegenstrategien?

00:47:22: Ihr seid ja Teil dieser Debatten und nähert dem Ganzen vielleicht euch aus einer sozialistisch feministischen Perspektive... Genau!

00:47:30: Und in einem schönen Artikel, den ihr in der Luxemburg geschrieben habt.

00:47:33: Etwa auch mit anderen noch Aufstand der Töchter, plädiert er für einen intersektionalen Antifaschismus, der eben das schafft was Barbara eben auch schon erwähnt hat so diese Verbindung von Klassenkampf und einem linken Kulturkampf.

00:47:47: ja also zum Beispiel auch die klaren Kante für eine Stadt der vielen, eine Gesellschaft der vielen für Menschenrechte, für Bleibefreiheit usw.

00:47:56: Vielleicht könnte es einfach nochmal ein bisschen allgemeiner in der Linken, sei es Linkspartei oder Radikale Linke irgendwie Debatten ein bisschen verorten.

00:48:05: Selbstkritische Debatten über was ist eigentlich vielversprechend und was sind die Sachen, die geschafft werden müssen?

00:48:11: Wo ihr euch da verortet so aus sozialistisch-feministischer Perspektive genau weil.

00:48:15: das schlägt dann vielleicht ja auch den Bogen noch mal so ein bisschen.

00:48:18: Ihr habt schon mit Kiezkantine gesellschaftlicher Fürsorge und Raushaus der Vereinzelung hast du ja schon Aspekt angesprochen.

00:48:25: aber das was er jetzt vielleicht sagt zu antifaschistischen Gegenstrategien Queer feministischer, sozialistischer Perspektiv schlägt ja vielleicht auch den Bogen dann zu feministischen Vergesellschaften so.

00:48:36: Ja total!

00:48:38: Also in dem Text der Aufstand der Töchter arbeiten wir insbesondere innerhalb der Debatte die jetzt häufig geführt wird zum Thema antifaschistische Wirtschaftspolitik, die wir absolut unterstützen.

00:48:51: also diese Forderungen die da drin gemacht werden angefangen von Mietendeckel bis hin zu Preiskontrollen sind natürlich zu befürworten aus unserer Perspektive.

00:49:01: Und was wir gemeinsam mit den anderen Autorinnen, also Lola Fischer-Immla und Elisa Orzelberger und Birgit Sauer und Elia Becker genannt haben wollen da drin noch... Was wir sagen wollen, ist aber den Punkt dem Barbara Folien auch schon auf Berlin bezogen hat.

00:49:18: Eben dass es darum geht auch das mit einem Kulturkampf zu verbinden also einerseits Forderungen zu haben die das schon verbinden und auf der anderen Seite aber auch diesen Kulturkamp selber zu führen indem wir eben queer feministische Fragen aber auch antirassistisch kämpfe zum Kernpunkt und zum Kerngeschäft von sozialistischer Praxis machen.

00:49:42: Und um was es uns da eben auch drin geht in diesen Frage, von was sind sinnvolle oder effiziente, effektive antifaschistische Strategien ist das wir eine Praxis brauchen die eben diese diesen Unterschied macht diesen wirklichen Bruch mit dem immer gleichen Verhältnissen Und dafür auch breitere Gesellschaftsschriften gewinnt.

00:50:09: Also ich glaube schon sehr stark, dass das möglich ist.

00:50:14: wenn wir nachher über feministische Gesellschaften reden dann auch noch mal einzelne Forderungen wie aufzeichnen

00:50:22: wird vielleicht noch ein Gedanken da ergänzen.

00:50:26: Also ich meine, es ist ja weil du jetzt auch doch mal über dieses Feld gesprochen hast.

00:50:31: Ich mein das ist glaube weitgehend einig sind sich in der Linken alle darüber dass im Grunde diese neoliberale Politik der letzten dreißigvierzig inzwischen fast fünfzig Jahre die Grundlage dafür gelegt hat dass diese Faschisierung jetzt so eine Dynamik kriegt.

00:50:56: Ja, sozusagen marktradikale Politikern die sozusagen Profite immer über Bedürfnisse von Menschen setzen, die eine ganz starke Konkurrenz irgendwie auch in alle anderen Institutionen hinein verlagert haben.

00:51:08: Irgendwie auch in unser eigenes sozusagen unsere Beziehungen hineinverlagert haben, die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, um vermeintlich verknappte Ressourcen irgendwie als die schwachen Kämpfen gegen die noch Schwächeren immer zu denken.

00:51:28: Also dass diese ganze Art der Politik, die unser Eva von Redeker nennt das irgendwie... von der Härte, die dieser Faschismus sich zu eigen macht und für diese erst steht.

00:51:39: Aber die ja natürlich auch politisiert.

00:51:42: also diese Härte haben wir halt schon in dem neoliberalen Kapitalismus Und der Faschwismus greift das auch und treibt es weiter.

00:51:49: und insofern was Alex gerade gesagt hat Natürlich brauchen wir auch linkskensianistische Wirtschaftspolitiken Die preisdeckel machen und so weiter.

00:51:59: Aber gleichzeitig ist es so, und das ist ja was Wasserbienenuss beispielsweise immer wieder betont.

00:52:05: Die Eigentums- und Profitlogik

00:52:08: die

00:52:08: ist halt in dem System drin auch wenn wir einen Preisdeckel haben.

00:52:12: Und deswegen und vorhin haben wir schon über warum hat eigentlich diese Vergesellschaftung so viele Leute auch erreicht?

00:52:18: Weil sie eben nicht nur sozusagen diese Krise bisschen hier ein bisschen dort patcht sondern weil es auch darum geht zu sagen Der Anspruch, dass wir nicht dauernd sozusagen von der Kapitallogik getrieben werden und zwar in der Art wie wir leben lieben unser... Also in jeder Hinsicht.

00:52:42: Das ist ein Anspruch.

00:52:43: Der ist legitim den wollen wir auch offensiv artikulieren und wir brauchen eine Gegenerzählung die das vorstellbar macht was ja das hatte Alex jetzt eben schon auch gesagt was für die allermeisten Leute überhaupt gar keine also gar keinen Wunsch ist den wir uns zugestehen können oder dem, den man sich zugesteht.

00:53:02: Also genau insofern würde ich sagen... Wir brauchen dringend einen Umsteuern in Wirtschaftspolitik.

00:53:08: aber aus so einer feministisch-sozialistischen antirassisten Perspektive braucht es eben mehr als das und das hatte ja Alex jetzt gerade schon gesagt und ich glaube dass ist so unser Einsatz in der Debatte.

00:53:19: Der ist weniger ein Gegen als ein Weitertreiben.

00:53:42: Ja Leute, Zeit für einen klitzekleinen Dissenswerbeblock.

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00:55:09: So jetzt geht es weiter mit dem zweiten Teil meines Gespräches mit Barbara Friedt und Alex Wischnevsky.

00:55:15: Ich weiß nicht ob ihr es noch ein bisschen konkret machen könnt... Also ich nehme zum Beispiel die Linkspartei so wahr dass es da den klaren strategischen Fokus gibt auf ja Bezahlbarkeit gerade auf ne antifaschistische Wirtschaftspolitik mit natürlich all dem, was du gesagt hast und was für Linke klar sein sollte.

00:55:32: Was hoffentlich langsam auch mal Leuten in der SPD und bei den Grünen mehr klar wird, dass es eine andere Wirtschaftspolitik braucht um den Aufstieg der AfD und dem Aufstiege der Rechtsextremen zu begrenzen oder zu verhindern.

00:55:45: Und gleichzeitig macht man natürlich ... Heidi Reichenick ist das beste Beispiel dafür.

00:55:51: gut klare Kante gegen Ausgrenzung, gegen Rassismus, gegen Glierfeindlichkeit und was weiß ich so?

00:55:59: Und trotzdem ist mein Eindruck, das was ihr euch vorstellt unter der Verbindung von antifaschistischer Wirtschaftspolitik und linken Kulturkampf passiert dort noch nicht so.

00:56:08: Wie ihr es euch vorstellt und wie ihr's anregt.

00:56:11: Es wird auch um bestimmte Triggathemen eher herumgeschifft.

00:56:15: So lasst uns alle auf die gemeinsamen materiellen Interessen beziehen, was ja auch Gründer hat sowas zu sagen.

00:56:24: Aber... Mir scheint ihr meint ein bisschen was anderes und so.

00:56:27: Und regt da noch mal etwas anderes an, deswegen könntest du vielleicht nochmal ganz konkret machen wie lässt sich da Klassenkampf, Identitätspolitik sagt man ja immer aber irgendwie Klassenkampf unter Kampf gegen Rassismus, Misokonie, Queer und Transfaltigkeit, wie lässt dich das alles irgendwie noch besser verbinden?

00:56:41: Und weiß nicht, vielleicht kommt das ja am Ende in der Kids-Kantine zusammen oder so... I don't

00:56:47: know!

00:56:47: Naja, also im Wahlprogramm der Linken in Berlin zumindest steht ja auch nicht nur die Kitzkantine sondern auch zum Beispiel das Sorgezentrum.

00:56:58: Jetzt wenn wir schon auf der Ebene von ganz konkreten Forderungen sind weil diese Bezahlbarkeitsdebatte in Berlin macht es ja schon stärker.

00:57:10: Also ich finde es total wichtig, wenn man jetzt zum Beispiel sagt wir wollen bessere Mieten das ist nicht nur darum geht dass es bezahlbar damit Leute mehr Geld am Ende in der Tasche haben am ende des Monats oder sich mehr Essen davon kaufen können.

00:57:23: das ist super wichtig.

00:57:24: aber es hat halt auch eine Frage von kann ich selbst bestimmt sagen wo ich leben will?

00:57:29: Wo sind meine sozialen Netzwerke?

00:57:31: werde ich verdrängt und wer wird verdrinkt und in welche Viertel?

00:57:35: Aufklasterung der Bevölkerung nach sozialem Status gibt es dann eigentlich noch.

00:57:41: Also das findet da drin ja alles statt und genauso wie immer mal wieder wurde es auch belächelt, aber beim Thema Müll ist auch immer wieder von anterrassistischen Aktivisten gesagt Es geht darum auch um welche Viertel werden vernachlässigt und vergessen?

00:57:56: Und welche Menschen die da leben werden vernachtlässig und vergessen und einfach sozusagen sich selber überlassen, wenn nicht sogar... Sie erleben den Staat dann eben nicht als der da aufräumt sondern der repressiv ist um sie festnimmt und racial profiling machen oder ähnliche fragen.

00:58:12: Das heißt ich glaube darin ist es schon angelegt in verschiedenen Fragen und eben auch zum Beispiel in so einer Forderung von Sorgezentrums als öffentlicher Infrastruktur die allen anspricht, die eine Isolation zu Hause die sozusagen vor allem Frauen historisch mit besonders großer Sorgeverantwortung entlastet und so weiter.

00:58:31: Wir können das auch nochmal, aber da drin ist schon angelegt.

00:58:34: Und gleichzeitig würde ich sagen du hast vollkommen recht bestimmte Themen könnten auf einer diskursiven Ebene sehr viel stärker noch nach vorne getrieben werden und angegangen werden zum Beispiel was die Frage von Migration angeht?

00:58:50: Das wird kaum noch angesprochen, vor allem auf Bundesebene.

00:58:53: Weil es eben so ein Triggerpunkt ist für viele und gleichzeitig überlässt man damit aber auch in einem Diskursraum eine links-außenposition.

00:59:01: Und wenn's keine links außen Position gibt dann verschiebt sich die Mitte dieses Diskursgaums immer weiter nach rechts.

00:59:07: Das ist ja wie beim Seilziehen.

00:59:09: Man muss immer an der einen Seite ziehen, damit die Mitte irgendwo weiter links ist.

00:59:17: Ja, also von mir eigentlich nur hundertprozentige Zustimmung dafür.

00:59:21: Ich würde sagen die Politiken geben das her aber wir würden uns eine offensivere Thematisierung dieser Fragen wünschen und das ist ja im Grunde der Einsatz den wir auch nicht dann in dem Text um den es jetzt gerade geht.

00:59:38: Der Aufstand der Töchter da kommen wir am Ende raus bei dieser Frage was heißt?

00:59:46: ist feministisches Vergesellschaften, kann das sozusagen eine strategische Richtung sein um die Verbindung sozialer mit lebensweltlichen Demokratie Teilhabe verfügungsfragen stärker zu verbinden.

01:00:01: Und da machen wir ja auch nochmal so ne... oder rekapitulieren noch mal irgendwie so ne maximistisch-feministische Analyse darüber wie eigentlich zum Beispiel Geschlecht und Kapitalismus zusammenhängen oder auch Rassifizierung im Kapitalismus?

01:00:15: Barbara, danke dir.

01:00:16: Perfekte Überleitung zum Themenblock feministisches Vergesellschaften und vielleicht könnt ihr auch gleich nochmal dann über die Konferenz in dem Zuge schnacken.

01:00:26: Genau das war hoffentlich spannend und schön.

01:00:29: Ich hatte mir mal vorgenommen hinzufahren, hab's leider nicht geschafft aus persönlichen Gründen.

01:00:36: Aber ja es wird ja gerade, hat er dir gesagt viel über antifaschistische Wirtschaftspolitik gesprochen ist ja auch so ein bisschen Ausgangspunkt eure Analysen, das dann zu verbinden mit einem linken Kulturkampf.

01:00:50: Mit auch der Veränderung von Sorgebeziehungen und der geschlechtlichen Arbeitsteilung usw.

01:00:57: Genau!

01:00:58: Und wenn wir jetzt mal bei diesem Begriff feministisches Vergesellschaften anschauen... Genau, und wir denken bei Vergesellschaftung natürlich dran.

01:01:07: Wir vergesellschaften jetzt in Berlin hoffentlich demnächst mal ein paar Wohnungskonzerne dann wechselt der Eigentumstitel im Gemeinwirtschaft so und dann gehören uns die Wohnhäuser oder den BerlinerInnen.

01:01:20: und ihr sagt halt okay man muss die sozialistische Strategie der Vergestschaftung auch noch einmal feministisch erweitern.

01:01:29: Das dürfte jetzt mal unsere Zuhörenden ein bisschen erläutern.

01:01:33: Du hast es schon gesagt, Barbara?

01:01:33: Ihr habt auch einen schönen sehr ausführlichen Artikel zum Thema feministisches Vergesellschaften...

01:01:40: Ganz leichte Kritik

01:01:41: hören wir daraus!

01:01:42: Nein überhaupt nicht.

01:01:44: Ich habe mich durchgearbeitet und wollte eigentlich nur sagen ich werde den verlinken.

01:01:49: wer's ausführlicher nachlesen will kann das machen.

01:01:51: aber ihr habt trotzdem jetzt hier mal die Gelegenheit unseren Zuhörenden kurz und prägnant mal zu sagen was heißt es denn Vergesellschaftung als sozialistische Strategie auch noch mal feministisch weiterzudenken.

01:02:04: Und ihr habt natürlich schon Dinge angerissen, aber vielleicht können wir es nochmal umreißen und dann vielleicht auch noch einmal auf konkrete Hebel zu sprechen kommen.

01:02:13: Sei es sowas wie Sorge ins Parkcenter in Berlin oder auch so krass spannende Projekte wie die Utopias in Amerika etwa, die auch versuchen Sorge... Ja, zu vergesellschaften zum Beispiel.

01:02:29: Aber ja erst mal zur Frage was heißt eigentlich feministisches Vergesellschaft oder vergestschaftenfeministisch weiterzudenken?

01:02:37: Ja sehr gerne also.

01:02:39: wir versuchen es ein bisschen kürzer als in dem Artikel aber vielleicht müssen wir trotzdem ein kleines bisschen noch einmal zurück ausholen.

01:02:46: Also vielleicht einmal prägnant nach vorne gestellt unser zentraler Punkt ist eigentlich dass wenn wir sie auch feministisch-intersektional denken wollen, sich nicht nur auf die Eigentumsform oder einen Wechsel der Eigentumform beziehen kann.

01:03:04: Sondern die gesamte gesellschaftliche Arbeit und vor allem die hierarchische... Teilung der Arbeit in den Blick nehmen muss.

01:03:13: Und dafür jetzt vielleicht ganz kurz, Max und Engels sagen in der deutschen Ideologie das Eigentum und die gesellschaftliche Teilung dieser Arbeit.

01:03:21: also wer verfügt eigentlich überwässend Arbeit?

01:03:24: Und kann damit auch seinen eigenen Reichtum?

01:03:26: mehrndes ist eben nicht nur ein Aspekt, der die Klassenspaltung begründet sondern die Frage Wer verfüge über Wessenarbeit in der Familie beispielsweise Ist eben auch Ein moment was geschlechter Verhältnisse Und mit ihr zusammenhängt.

01:03:39: auch zum Beispiel die Tatsache, dass die heteronormativ angeordnet sind.

01:03:43: Dass sie binärangeordnet und cisnormativ angegeordnet sind

01:03:45: usw.,

01:03:46: dass das alles damit drin hängt.

01:03:47: Also an dieser und über die rassifizierte Arbeit sprechen wir dann sicherlich gleich noch also auch da.

01:03:53: Der zentrale Punkt ist für uns, wenn wir Vergesellschaftung nicht nur im Blick auf das Produkt der Arbeit sondern auch auf die Art wie Arbeit in unserer Gesellschaft organisiert ist beziehen, nur dann bleibt sie so argumentieren wir nicht halbiert.

01:04:12: Nur dann bezieht sie sich eben nicht nur auf die Produkte der Arbeit sondern auch auf die Art und Weise wie Arbeit im Kapitalismus organisiert es und ausgebeutet wird.

01:04:20: Und jetzt für die Geschlechterverhältnisse können wir sagen dass eben die geschlechtliche Arbeitsteilungen

01:04:30: Ein

01:04:31: Moment ist oder insgesamt die hierarchische und herrschaftliche Arbeitsheilung, ein Moment ist wie im Kapitalismus die Arbeiterinnenklasse gespalten wird entlang dieser verschiedenen Merkmale.

01:04:41: Geschlecht, Rassifizierung Nord-, Süd-, Imperiale-Arbeitsheilungen usw.

01:04:46: Und dass die Geschlechterteilung der Arbeit eben in vermeintliche Männern und Frauenarbeit dazu führt eine bestimmte Art von Tätigkeiten, die für unsere Gesellschaft essentiell sind.

01:04:59: Also für unser Leben, aber tatsächlich ja auch fürs Kapitalverhältnis essenziell sind nämlich die ganze Frage des Sorgens, das sich kümmern pflegend Kinder erzielt, aber auch die ganze emotionale Arbeit, die uns als liebende Menschen einander zuwenden.

01:05:19: einer als weiblich definierten Sphäre der Gesellschaft zugeordnet wird, die A in die Privathaushalte geschoben wird und B sozusagen vergeschlechtigt wird also Frauen zugeschoben wird.

01:05:31: Und abgewertet ist insofern als gesagt wird das ist euer Privatleben, das findet zur Hause statt und sie wird überwiegend nicht entlohnt.

01:05:40: oder wenn sie als Erwerbsarbeit verrichtet wird, wird sie eben sehr schlecht entlohnend.

01:05:45: und damit haben wir im Grunde eine.

01:05:49: Also mit dieser Trennung von Produktion und Reproduktion, und der Zuweisung der ganzen reproduktiven Tätigkeiten an einfach geschlechtlich das Subjekt Frau wird ja dieses Subjekt auch erst quasi geschaffen.

01:06:03: Das so argumentieren wir oder argumentieren viele marxistische Feministenen.

01:06:09: Und

01:06:09: in dem Maße wie also diese ganze Sorgearbeit dieser privaten Sphäre zugeordnet wird und getrennt wird von der sogenannten Produktionssphäre, haben wir eben als eine zentrale Achse in Kapitalismus diese Trennung von Produktion und Reproduktion.

01:06:27: Und die permanente Abwertung und Unterordnung der reproduktiven Tätigkeiten unter die sozusagen vermeintlich eigentliche Ökonomie.

01:06:37: Unser zentraler Punkt ist damit entsteht nicht nur Geschlecht als Binärangeordnetes Und woran die ganze Queerfeindlichkeit auch hängt, sondern damit entsteht eben auch... das Subjekt Frau als ein abgewertetes, untergeordnetes.

01:06:55: Woran?

01:06:55: Natürlich dann wenn eine bestimmte Arbeit abgewärtet und wenig anerkannt ist natürlich auch die Personen, die sie ausüben.

01:07:02: Wenig anerkant und abgewartet sind und damit natürlich einfach die Abwertung der Menschen und die Möglichkeit ihnen Gewalt anzutun Sie sozusagen schlecht zu behandeln dass es da dran hängt Und jetzt ums abzubinden.

01:07:16: Der zentrale Punkt ist eigentlich Wir müssen Geschlechterverhältnisse nicht und alles, was daran auch an Lebensweisen- und Sexualitätsweisen bzw.

01:07:26: hängt können wir nicht begreifen als etwas, was unser, also was sozusagen Lifestylefragen sind sondern es sind zentrale Säulen der kapitalistischen Ökonomie.

01:07:36: Und insofern und jetzt sozusagen den Punkt zurückzukriegen Auch zu dem was wir vorhin schon gesagt haben diskutiert haben das ist glaube ich für uns entscheidend dass wir sagen Geschlechterverhältnisse, Rassifizierung die Abwertung auch von behinderten Menschen usw.

01:07:52: sind nicht extra Diskriminierungsformen zum Kapitalismus und der kapitalistischen Ausbeutung sondern sie sind die Art und Weise wie im Kapitalismus die Arbeiterklasse gespalten wird und ausbeutungen organisiert wird.

01:08:05: Und entsprechend müssen wir die eben auch als solche angehen.

01:08:10: Also vielleicht noch einsatzfrege Haug- und Geschlechterverhältnisse als fundamentale Regelungsverhältnisse im Kapitalismus.

01:08:17: Und ich glaube, das ist der zentrale Punkt.

01:08:21: Genau!

01:08:23: Was Barbara jetzt beschrieben hat, ist diese Frage von was ist die Grundfunktion in Kapitalismos?

01:08:33: Ich glaube oder viele oder Barbara auch nicht... glauben, dass es eine notwendige Weise diese geschlechtliche Unterdrückung gibt.

01:08:43: Aber es gibt eine in der Hinsicht wie immer wieder gesagt würde glückliche Ehe zwischen Kapitalismus und Patriarchat und auch Rassifizierung das bestimmte Personen abgewertet werden ihre Arbeit abgewärtet werden und so eben ausgebreitet.

01:08:57: Und das hat dann aber über die verschiedenen Phasen immer wieder andere Ausprägungen gehabt.

01:09:02: und was wir jetzt gerade erleben Und das ist dann, glaube ich auch die Rückbindung an alles was wir davor schon gesprochen haben zum Thema Faschisierung und an die faschistische Gegenstrategien.

01:09:17: Was wir jetzt erleben ist eine... Wir haben über sehr viele Jahrzehnte eine zunehmende Privatisierung erlebt in dem ganzen Bereich von Sorgearbeit, die dazu geführt hat dass Sachen schlechter werden, teure werden, Arbeitsbedingungen schlechter.

01:09:37: Also es gibt einen sehr starken Lunddruck auch in diesen Bereichen dort wo es im professioneller Hand gemacht wird und das wiederum hat dazu geführt dass vieles in private Haushalt zurück verlagert worden ist und dort eben auch historisch wieder zu aller aller größten Teilen als an Frauen.

01:09:56: also das was wird manchmal diskutiert unter der Frage von doppelter Privatisierung.

01:10:03: In diesem Kontext sind wir jetzt eigentlich gerade, dass man eben auf der einen Seite im professionellen Bereich eine Privatisierung hat.

01:10:10: Aber auch in einer Privatisierung wieder es werden wieder Sachen ins private verschoben und das wird durch die aktuellen Kürzungen, die wir jetzt erleben, die ja wirklich ... weil manchmal hat man das Gefühl so im Schatten der ganzen Aufregung durchgeführt werden.

01:10:30: Das wird sich doch sehr viel stärker zuggrenzen und zuspitzen.

01:10:38: Und diese Frage von Krisenbearbeitung ist dann eben, auf was kann man zurückgreifen um solche wirtschaftliche Krisen zu bearbeiten?

01:10:49: Also wo die Verschiebungen haben damit zu tun, wem kann es aufgebürdet werden diese Krise zu tragen?

01:10:59: Der Rückbau zur Faschisierung, den wir hatten ist zu sagen

01:11:09: diese

01:11:09: Spaltung.

01:11:11: Also das jetzt wieder Frauen unentgeltlich zu Hause Arbeit übernehmen die davor öffentlich geregelt worden ist aber auch dass bestimmte Haushalte, die sich das leisten können auf rasifizierte Arbeit zurückgreifen was wir ja eben auch erleben in dieser Privatisierung Das eben sozusagen entweder im Haushalt, rassifizierte Menschen.

01:11:32: Aber alles was wir auch sehen von angefangenen Pflegeabkommen aber auch hin bis zu Uber, also hier Uber Eats oder diese ganzen Plattform ist ja auch eine Auslagerung von Sorgearbeit an rasifiziert und entrechtete Menschen.

01:11:48: Das ist alles sozusagen Teil einer neoliberalen Krisenbearbeitung, dass das dahin überhaupt ausgebaut werden kann.

01:11:55: Und das wird dann sozusagen voran getrieben.

01:11:58: Das ist dieser Nährboden von dem wir vorhin gesprochen haben der dann von einer faschistischen und rechtsorganisierten Kraft ausgenutzt werden können.

01:12:06: Und deshalb ist so sagen das alles, was wir unter doppelter Entprivatisierung besprechen in Form von feministischer Vergesellschaftung.

01:12:14: Wollt grad sagen ihr fordert feministische Vergeserschaftung, doppelte Entprivatisierungen und Infrastruktursozialismus.

01:12:20: jetzt?

01:12:20: Genau!

01:12:20: Das ist halt die Antwort als antifaschistische Praxis.

01:12:25: Sorry dass wir so lange diesen Vorlauf gebraucht haben

01:12:27: aber manchmal... Nein es ist wichtig, ich fahr das gut weg.

01:12:31: Wir fordern eben diese doppelte Entprivatisierung, um diesen beiden Bewegungen wie ich gerade gesagt habe entgegenzutreten.

01:12:36: Also um einerseits zu sagen es muss raus aus der Profitlogik das was im professionellen Bereich passiert aber es muss auch raus aus.

01:12:44: die Isolation der Privathaushalte wo es jetzt hinverschoben wird und das heißt aber auch anzuerkennen dass das alles was Barbara gerade erklärt hat so in dieser Trennung vor den Produktionen und Reproduktionen unter Ordnung hat ja auch was mit einer Form von Trennung, von öffentlich und privat zu tun.

01:13:00: Das heißt viele Sachen die wir vorschlagen an konkreten Umsetzungen und du hast die Utopias schon genannt die in Mexiko eben Teil dieser Arbeit sind ist also nicht unserer.

01:13:11: aber dieser Teil dieser selben Idee ist diese Grenze zum privaten aufzulösen das heißt mit als indigesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen Sachen die jetzt ins private verschoben wird.

01:13:23: das heißt nicht dass alles dann in öffentlichen Einrichtung stattfinden muss Aber dass sozusagen die einerseits ausgeweitet wird, welche Bedürfnisse überhaupt anerkannt werden.

01:13:33: Aber auch wer dafür aufkommt oder wie wir uns dafür sorgen und das sage ich jetzt nicht als so vorhin ja Leute sollen nicht alleine gelassen werden.

01:13:44: Das ist wahnsinnig wichtig, dass Leute nicht allein gelassen wären.

01:13:47: aber deshalb war es so wichtig was Barbara gesagt hat weil es geht darum Es hat eine Funktion diese Abtrennung ins private.

01:13:52: Es hat ne Funktion einer kapitalistischen der einerseits das normalen Funktionieren des Kapitalismus, aber auch der Krisenmanagement.

01:14:02: Und diese Funktion wollen wir angreifen?

01:14:05: Ja, lass uns auf jeden Fall gleich noch ein bisschen mehr vertiefen.

01:14:07: Aber ich habe noch eine Nachfrage und zwar was ja auch in den Debatten um geschlechtliche Arbeitszeitung, Patriarchat- und Sexismus sehr prominent ist sind liberale Lösungsansätze die natürlich mit Erstärken der Rechten wieder einen Hintergrund geraten wo bestimmte Familienbilder, bestimmte Geschlechterbilder-, Rollenbilder usw.

01:14:29: an Stärke gewinnen, Stichwort Treadwives oder Menosphere und so.

01:14:34: Aber da ist ja in diesen liberalen Lösungsansätzen geht es viel um Equal Care also Hetero-Partnerschaften.

01:14:42: versuchen sie sich möglichst gleichberechtig aufzuteilen und so ist auch nicht schlecht so.

01:14:47: aber im privaten Haushalt halt.

01:14:49: und auch die gerechtere Verteilung von Care bei zwischen Haushalten start und Markt so, ist ein Thema verbunden natürlich auch mit dem Versuch.

01:14:58: Wir brauchen Wachstum.

01:15:00: deswegen sollen Frauen in der Werbsarbeit sind zu viel in Teilzeit weil die ganze Kehrarbeit machen usw.

01:15:05: Und um sie in der Erwerbsarbeit zu bringen brauchen wir halt irgendwie bessere Kitas oder halt die Männer.

01:15:09: sollt euch aber ein bisschen kümmern und so genau.

01:15:12: wie würdet ihr da vor dem Hintergrund was ihr gesagt habt?

01:15:15: Zu dieser doppelten Privatisierung und dieser Trennung des Ferien?

01:15:18: ja Wie würdet ihr diese Lösungsansätze beschreiben, was sind da Lehrstelle und welche Probleme gehen damit einher?

01:15:24: Und das hat vielleicht auch noch mit anderen Arbeitsteilungen zu tun.

01:15:27: Etwa dann den Sorgekettendien entstehen und dann über ausgebeuteter, migrantisierter Arbeit, die geholt wird um hier irgendwelche Lücken zu stopfen so sei es die Lift-Inpflege usw.

01:15:39: aus der Europa.

01:15:42: Dann vielleicht dem Bogen schlagen zu okay, was braucht statt dessen?

01:15:46: Was ist feministisches Vergesellschaft in dem Gegenüber?

01:15:50: Ja, ich finde du hast das eigentlich schon ziemlich gut beantwortet in die Frage.

01:15:55: Also ganz klar also diese liberalen Ansätze, die irgendwie einfach sagen, die Sorgearbeit muss zwischen Markt und Staat und innerhalb der Haushalte anders verteilt werden springen an den Punkt um denen es uns geht, einfach zu kurz.

01:16:10: Und deswegen uns geht es eben nicht darum, weiterhin feminisiert oder ja also jedenfalls abgewertet zu lassen und nur irgendwie die geschlechtliche Zuweisung irgendwie aufzuwenden.

01:16:24: Oder sie eben dann noch weiter runter zu verschieben, sondern tatsächlich wir müssen diese Art der Arbeitsteilungen komplett neu organisieren.

01:16:33: Also das Problem liegt darin dass diese Trennung von Produktion und Reproduktion, die Sphärentrennung muss überwunden werden.

01:16:39: Also im feministischen Vergesellschaften, den wir es in einem Satz sagen müssen heißt Die Überwindung der Abwertungen der reproduktiven Tätigkeiten gegenüber den Produktiven Und insofern ist der Fluchtpunkt tatsächlich eine andere Ökonomie Insofern isst das eine sozialistische Idee weil es tatsächlich darum geht eine ganz andere Ökonomie anzuziehen.

01:17:01: was uns sozusagen dann Besonders interessiert ist eigentlich auf der strategischen Ebene, was heißt das konkret und wie kommen wir von einem zum anderen?

01:17:11: Weil wir haben jetzt klar gesagt, was läuft momentan schlecht.

01:17:14: Wie kann die Rechte sich da gut drauf beziehen?

01:17:16: Wie können sie das ausbeuten?

01:17:17: Wir wissen wo wir hin wollen aber die zentrale Frage ist eigentlich immer, wie kommen hier noch dort?

01:17:22: Und genau an dieser Frage der transformatorischen Politik setzt im Grunde dieses dieses Projekt sorgende Städte an.

01:17:35: Und du hattest vorhin gesagt, unser Punkt ist doppelte Privatisierung.

01:17:38: und die Idee ist eben eine doppelten Entprivatisierung der sozusagen aller sorgenden Arbeiten in den Fokus zu nehmen und dafür sozusagen transformatorische Schritte zu überlegen.

01:17:54: Bei uns heißt es dann oft Einstiegsprojekte, also diese Sorgezentren die jetzt schon gefallen sind beispielsweise.

01:17:59: Sind ein solches Einstiegsprojekt wo wir sagen Wir versuchen Alex hat vorhin gesagt Die Trennung von öffentlich und privat.

01:18:06: Wir versuchen diese Grenzen aufzuheben Sorgebeziehungen anders zu ermöglichen aber gleichzeitig natürlich auch die sozusagen die Angebote dies im Bereich der Kehrtätigkeiten gibt an einem Ort zusammenzufassen, zu bündeln für alle zugänglich zu machen.

01:18:26: Momentan ist es auch so sehr viele Angebote richten sich irgendwie an ja sozusagen relativ normativen Vorstellungen davon aus wie das Leben sein muss ganz viele marginalisierte Gruppenpersonen deren Bedürfnisse sind da überhaupt nicht abgebildet.

01:18:41: also wir können auch Angebote nicht nur erweitert sondern auch so umgebaut werden dass sie und die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen besser erreichen.

01:18:54: Und genau, wie können wir auch Angebote schaffen?

01:18:59: Wir sagen dann immer in die Haushalte hinein stärker wirken also diese Grenze zwischen was ist eigentlich mein Wofür bin ich privat zuständig Wofür wird gesellschaftlich Verantwortung übernommen, da auch noch mal einen neuen Blick drauf zu werfen und zum Beispiel Infrastrukturen zu denken.

01:19:19: Die diese Grenze anders konzipieren beispielsweise in dem die Leute für die dort Dienstleist oder Angebote gemacht werden auch darüber mitbestimmen können?

01:19:31: Ja genau Punkt.

01:19:33: erst einmal soweit.

01:19:34: Aber diesen letzten Punkt möchte ich schon nochmal Genügend Aufmerksamkeit widmen.

01:19:41: Weil diese Frage, warum wir halt auch von Vergesellschaftung reden ist eben diese Frage von gemeinsamen Entscheidungen und gemeinsam über die Grundlagen verfügen.

01:19:51: Und unser Punkt ist eben zu sagen das bezieht die Frage von Arbeit mit ein und nicht nur von Eigentum und deshalb ist es ein sehr zentraler Punkt.

01:20:02: Und Barbara hat jetzt noch einmal gesagt Wir wollen eben zu einer anderen Ökonomie und dann fallen teilweise Diese Einstiegsprojekte, wie wir sie nennen eben sehr klein aus.

01:20:12: Aber wir haben vorhin auch gesprochen in einer Frage von... In welchem Kontext befinden wir uns eigentlich und wie kommt man an Menschen ran?

01:20:20: Und wie sind diese kleinen Sachen dann teilweise doch ein sehr enormer Einschnitt?

01:20:26: aber Sie sind eine Form von Wir lernen wieder andere Sorgebeziehungen, was überhaupt möglich ist!

01:20:34: Was man sich wünschen darf und was man sich vorstellen kann.

01:20:37: Und wie öffentlich das eigentlich aussehen kann, und es sind schon sehr, sehr extrem wichtige Schritte.

01:20:42: Das sagen wir eben auch in diesen Töchtertexte über den wir vorhin schon mal gesprochen haben.

01:20:47: Es geht eben um so eine tatsächliche Praxis die uns weiterbringt.

01:20:54: Lass doch vielleicht mal kurz noch auf diese transformatorischen Projekte schauen auf die unter dem Header sorgende Städte bei der Rosenberg-Stiftung schaut, wo ihr miteinander weltweit als feministische Bewegungen auch ins Gespräch kommt.

01:21:10: Ich meine auf der Konferenz Feminist Futures, wo er jetzt auch Ende September war.

01:21:15: Da kam ja auch Leute, Aktivistinnen aus Argentinien, Kolumbien und Mexiko.

01:21:21: Und die lateinamerikanische feministische Bewegung ist da nicht ganz vorne mit dabei, wenn es um tatsächlich so andere ... Sorgebeziehung und diese doppelte Entprivatisierung geht genau von Sorgearbeit.

01:21:36: Das Modell Utopias in Mexiko zum Beispiel ist ja ganz spannend, was auch schon Kreise zieht.

01:21:41: ich glaube in Argentinien wird da auch schon dran gearbeitet Und es gibt ja auch in Deutschland den Versuch.

01:21:46: Da ist der Hintergrund sterbende Innenstädte Ja dieser ehemaligen großen Shopping Malls und Der Onlinehandel sorgt für den Niedergang und so.

01:21:55: und Was macht man eigentlich mit?

01:21:57: diesen interessanten Infrastrukturen?

01:22:00: spekuliert man damit oder kann man die zur Sorgezentren umbauen.

01:22:03: Das ist ja dann so ein bisschen das Parallelbeispiel aus dem deutschen Kontext, am prominentesten natürlich die INI-Sorge ins Parkcenter in Berlin.

01:22:12: Ja vielleicht könnt ihr einfach nochmal so ein bissel den Weibschildern von der Konferenz gerade mit dem Besuch und der internationalen Vernetzung und was diese Einstiegsprojekte Was die für euch spannend macht mit Blick auf andere Sorgebeverhältnisse, Sorge-Beziehungen.

01:22:30: Wie du gesagt hast in Lateinamerika gibt es schon am weit fortgeschrittlichsten Beispiele mit den Utopias in Mexiko statt, die so eine Frage machen von welche Formen von Infrastruktur können wir eigentlich vor allem Menschen im marginalisierten Vierteln... Zugänglich machen die das so ein bisschen unter der Überschrift von Luxus für alle.

01:22:54: Also auch um da sozusagen bestimmte Pädagogik drin zu haben, auf was dürfen wir eigentlich Anspruch stellen?

01:23:00: Das sind dann zwar auch gemeinsame Küchen und Waschsalons wo man gemeinsam seine Wäsche war, wie es aus den alten sozialistischen Ländern noch bekannt ist aber es hat eben auch sowas wie einen Planetarium oder eine Schwimmbahn.

01:23:18: Wer sie eben sagen, Leute sollen nicht nur die Basic Minimum haben sondern wirklich Zugang zu einem schönen Leben und das eben auch verbinden mit einer starken öffentlichen Kampagne zu dieser Frage von wer halt eigentlich Anspruch auf was?

01:23:34: können wir darum kämpfen.

01:23:36: Das ist glaube ich das Zeichen, weil wir eben auch und das muss man in dieser Zusammensetzung halt immer wieder sehen was Kräfteverhältnisse angeht und Vorschläge wenn wir in Mexiko eben auch eine progressive Regierung haben und zwar sowohl auf Stadt-Ebene als auch auf Bundebene aber ähnliche Vorschlage wie jetzt diese Utopias oder Sorgezentrum gab es eben auch unter der kommunistischen Bürgermeisterin den Satyago de Chile die inzwischen leider abgewählt wurde Versucht es alles wieder einzupacken, aber da gibt's auch Gegenwehr.

01:24:08: Und eben wie du sagst in Kolomierne die haben alle sozusagen ihre Erfahrungen mitgebracht aus denen wir vor Ort lernen können und die ihn eben in sehr unterschiedlichen Kontexten auch stattfinden und teilweise auch unter sehr viel stärkerem Mexikum.

01:24:23: eine progressive Regierung Aber noch sehr viel weniger Geld als wir jetzt in entwickelten Zentren im Westen haben, zum Beispiel.

01:24:30: Also sozusagen auch noch mal uns gestärkt darin inwiefern das möglich ist und das denkbar ist man Schritte nach vorne gehen kann und eben auch das was wir vorhin schon gesagt haben Leute zusammenzubringen.

01:24:42: Und nur weil wir das jetzt sehr stark an diesem Konzept der Sorgezentren arbeiten mit diesen Menschen will ich nur sagen Wir haben ein Tagungsband gleichzeitig rausgegeben als Rosa Luxemburg Stiftung Der heißt Feministische Gesellschaft Und da haben wir auch Beispiele zum Beispiel aus dem Baskenland, wie man Sachen anders organisieren kann oder aus Japan.

01:25:04: Wie eine Bürgermeisterin in Tokio versucht verschiedene Räume zu erschließen und Leute zusammenzubringen und das, wie sie es nennen, das öffentliche Wiederzubeleben und in gemeinschaftliche Hand zu nehmen.

01:25:15: Also Silke von Dijk hat das auf unserer Konferenz ganz gut gesagt als ihr gesagt habt Es geht eigentlich darum das Monopol des Staates auf das Öffentliche zu überwinden, dass wir uns das öffentliche als Gesellschaft wieder aneignen.

01:25:28: Und das ist glaube ich in den verschiedenen Beispielen – in den Utopias aber auch in den anderen sehr zentral.

01:25:36: Ja

01:25:37: absolut und vielleicht kann ich da gleich anschließen mit Blick auf Deutschland einfach nur noch mal diesen Punkt unterstreichen.

01:25:44: die Frage Wie lindern wir konkrete Not?

01:25:49: dadurch, dass wir Leuten was an die Hand geben womit sie im Alltag Struggle beispielsweise in diesen Utopias weil Sie dorthin gehen ihre Kinder abgeben können sich gleichzeitig die Wäsche waschen können.

01:25:59: Da gibt es auch Kiezküchen da können sie essen irgendwie für die ganze Familie holen und so weiter und verbinden das aber eben auch mit Orten wo überhaupt wieder dann diese Privatisierten und in Isolation stattfindenden Tätigkeiten Leute so zusammenkommen, dass auch neue Netze entstehen die es möglich machen überhaupt

01:26:19: über

01:26:20: linke Organisierung in diesem Sinne nachzudenken.

01:26:23: Denn momentan ist es ja so das wir einfach ganz viele Leute überhaupt gar nicht mehr erreichen.

01:26:27: und die Frage was müssen wir also?

01:26:29: Zu welchem Ort kommen eigentlich Leute, die sich von der Politik nichts mehr versprechen?

01:26:34: Was können wir sozusagen?

01:26:35: Welche Orte können wir schaffen?

01:26:37: und deswegen sind ja auch diese Kids-Kantinen.

01:26:39: Das ist ja nicht, also das ist natürlich einerseits irgendwie gibt es einfach nur Essen und andererseits ist aber schon die Idee wir schaffen Orte wo Leute hinkommen die sonst nirgends hin kommen.

01:26:49: Wo die Linke was anbietet.

01:26:51: Und dort entsteht ein neues soziales Gefüge und das wiederum schafft überhaupt Bedingungen darüber über Politikwechsel und Transformation nachzudenken.

01:27:02: An dieser Grenze sozusagen zwischen Was gilt als privat?

01:27:08: werden aus unserer Sicht eben verschiedene andere Dinge möglich.

01:27:11: Und hier in Berlin wurde eben versucht, da gibt es ja jetzt auch eine relativ neue Broschüre Shoppingmoils zur Sorgezentren von der RLS, wurde eben versucht diese Idee der sorgenden, der anders sorgende Orte zu verbinden und wieder mit dem Anspruch auf die Nachbarschaften Und also auch die gebauten Infrastrukturen.

01:27:37: Also nicht nur die sozialen Infrastruktur, sondern auch die gebaute Infrastruktur.

01:27:40: Denn auch da sehen wir ja dass die Stadt eigentlich von sozusagen Investmentfonds gestaltet und getrieben wird und nach deren Bedürfnissen ausgerichtet wird.

01:27:49: Jetzt haben wir in vielen Orten Deutschlands, also nicht nur in Berlin aber eben auch eine ganze Reihe lehrstehenden oder fast leer stehenden Einkaufszentren, die aus verschiedensten Gründen auf die wir jetzt nicht eingehen können sozusagen ihre Funktion verloren haben.

01:28:05: Vorher aber die ganze Infrastruktur kaputt gemacht haben, die es dort vorher gab.

01:28:10: also die ganzen kleinen Läden und jetzt stehen da diese Riesenmonster rum sind überwiegend leer und viele Leute können einfach tatsächlich ihren Alltag ohne Auto... Also können sozusagen die täglichen Bedarfen nicht decken, ohne ins Auto zu steigen.

01:28:23: Und da gab es sozusagen die Idee zu sagen wir machen einerseits ein Claim auf die Vergesellschaftung dieser Orte, die eigentlich fast auch sehr häufig aus spekulativen Gründen leer stehen oder also aus Gründen der Profitmaximierung weil sie sich gerade nicht so besser nicht besser verwerten lassen, wenn man sie günstiger vermietet.

01:28:43: Deswegen lässt man sie lieber leer

01:28:44: stehen.".

01:28:45: Also wir machen einen Claim auf den Anspruch das sind eigentlich Orte die wir für die Zivilgesellschaft und unser Leben brauchen.

01:28:52: also eine Vergesellschaftung der Orte und gleichzeitig irgendwie mit der Vergesätschaftung von Sorgearbeit, die dann – und das haben wir jetzt schon erklärt!

01:28:59: Und da ist eben die Initiative Sorge ins Parkcenter konkret in Treptoköpenick Also organisiert rund um eines dieser leer stehenden Gebäude.

01:29:10: und allein die Kampagne ist sozusagen ein Motor, um mit der Nachbarschaft über all diese Fragen ins Gespräch zu kommen.

01:29:17: Ich hatte dir auch zu Gast hier bei mir im Podcast schon eine Weide her zur Vergesellschaftungskonferenz.

01:29:22: war das damals Wiesender Stand?

01:29:24: Und ihr hattet auch gesagt es Die Linke hat das glaube ich auch im Wahlprogramm gehabt.

01:29:28: oder so diese Sache Shopping Moist zu Sorgezentren.

01:29:31: Und wenn wir jetzt eine Elef-Arab im Roten Rathaus haben, so gibt's dann ein Task Force Leerstand.

01:29:37: Die neben Mietwucher, die dafür sorgt, dass solche Gebäude zumindest mal zwischengenutzt werden und dann halt auch mal einen Sorgescenter ins Parkcenter einzieht.

01:29:49: Da man vielleicht auch mal in der Hinsicht für feministisches Vergesellschaften in Deutschland ein Durchtturm hat, weil das fehlt ja vielleicht gerade so ein bisschen oder?

01:29:56: Ja!

01:29:57: Also zum Thema Zwischennutzung, das ist tatsächlich nicht so das befürwortete Konzept.

01:30:06: Weil es auch darum geht wie wir vorhin noch gesagt haben demokratische Strukturen also.

01:30:10: so ein Sorgezentrum müsste ja von der Nachbarschaft gemeinsam geplant und umgesetzt werden und wenn man dann eine Zwischennutzung für wenige Jahre hat dann würde man Prozesse wahrscheinlich so nicht organisiert bekommen.

01:30:23: Das heißt, die Frage ist glaube ich das erste.

01:30:26: In welche Form von Gebäude kriegt man das rein oder wen?

01:30:30: Wenn man sozusagen jemand mit vergesellschaften kann gut oder welche Gebäuden gibt es dafür?

01:30:36: und genau Es ist Teil des Wahlprogramms der Linken gewesen.

01:30:41: soweit Ich informiert bin gibt es auch sozusagen Die Gespräche darüber wie auch andere Forderungen im Wahlprogramm weiter zu verfolgen wenn es zur Koalitionsverhandlung geht.

01:30:53: Die Kampagnesorge ins Parkcenter arbeitet ebenso nochmal an einem stärkeren Konzept, dass sie vorlegen möchte wie das umzusetzen ist und dann hoffen wir, dass das so

01:31:07: kommt.

01:31:08: Dass es mindestens ein Pilotprojekt gibt?

01:31:11: Dann habe ich ja wieder was zum Berichterstatten sehr gut gemacht!

01:31:15: Ja, spannend was ihr erzählt.

01:31:18: Ihr dürft auch gerne noch ergänzen, ansonsten hätte ich tatsächlich nochmal eine Nachfrage zu Infrastrukturen und öffentlichem Eigentum.

01:31:25: inwiefern mehr öffentliches Eigentums sei es bei Wohnraum, Krankenhäusern, Kitas, Pflegeheim eigentlich auch schon ein feministischer Akt ist diese sozialistischen eher klassisch-sozialistischen Eigentuemspolitik Alles was ihr glaube ich auch so ein bisschen unter dem Stichwort Infrastruktursozialismus bei euch fasst.

01:31:48: Und man kann ja nämlich sagen, von Wohnraum Knappheit und Verdrängung sind vor allem alleinerziehende Mütter betroffen die sich dann Wohnraum nicht mehr leisten können zum Beispiel Von privatisierten Krankenhäusern oder Pflegeheimen Mehrheitlich weiblichen Sorgearbeiten in den schlecht bezahlten Ort betroffen, von dem enormen Spartruck der dort herstellt.

01:32:15: Dann meistens durch dann Personaleinsparungen reingeholt wird so.

01:32:21: Also ist Vergesellschaftung an sich jetzt nicht sowas wie explizit andere soziale Räume zu schaffen?

01:32:27: Wie Sorgecenter oder Utopias sondern einfach nur mehr öffentliches Eigentum.

01:32:32: Ist das schon per se feministisch würdet ihr sagen?

01:32:35: Oder braucht es da auch noch eine besondere Gestaltung, um auf verschiedene Aspekte einzugehend die patriarchale Gewaltverhältnisse ausmachen.

01:32:46: Also Wohnraum ist ja auch verknüpft mit dem Thema Partnerschaftsgewalt zum Beispiel und dann auch den Aspekt wie kann man da eigentlich Prävention schaffen?

01:32:57: Aber das erfordert vielleicht mehr nämlich ne andere Bewirtschaftung wiederum des Wohnraums.

01:33:05: Also keine Ahnung, ob jetzt der Wohnraum in Berlin vergesellschaften wird und man nimmt das mal die IMK-Ökonomien.

01:33:10: Die stellen sich eher vor, dass landet dann bei den Landeseigenwohnungsbaugesellschaften ja auch nicht bei einer AER so.

01:33:16: Ob da dann die feministischen Aspekte, ob die Ingänze dann zur Geltung kommen?

01:33:21: Keine Ahnung.

01:33:22: Ihr wisst was ich meine.

01:33:23: noch!

01:33:24: Genau, ich glaube es ist sehr wichtig nochmal zu sagen dass wir immer von der feministischen Erweiterung sprechen.

01:33:28: Das heißt wir sind absolut

01:33:30: pro

01:33:31: Vergesellschaftung in so wie sie jetzt in der aktuellen Debatte gesprochen wird.

01:33:35: Das heisst jedes vergesellschaftete Krankenhaus vor allem Wohnraum bin nicht dafür aber wahrscheinlich auch.

01:33:43: Ja ich meine in New York zum Beispiel Mamdani die Busse und die Kita.

01:33:46: das sind Sachen von denen Flinters halt vor allem profitieren soll.

01:33:49: Total!

01:33:50: Genau, und ich glaube du hast schon ein paar Sachen genannt die auf jeden Fall sehr positive Wirkungen auf Frauen haben.

01:34:00: Die eben sozusagen oder Menschen die Sorgearbeit haben jetzt oder auch so zu sagen.

01:34:05: Du hast die Beispiele mit Miete gesagt, die sind ja sehr häufig.

01:34:08: wir haben sehr überfüllte Frauenhäuser weil die Frauen danach keine Wohnung mehr finden und dann können andere die unter Druck stehen nicht in die Frauenhäusern nachrücken sozusagen.

01:34:19: Und auch bei Krankenhaus, das hatten wir erfohlen.

01:34:21: Bei dieser doppelten Privatisierung also alles war es von diesen privaten Unternehmen nicht mehr aufgefangen wird in der Gesundheitsversorgung landet jetzt bei hauptsächlich Frauen in den Privathaushalten.

01:34:32: Das heißt, alles das hat Effekte und trotzdem ist bei einer Frage von wollen wir eben die Fragen gestellt?

01:34:39: Wir wollen nicht dabei aufhören zu sagen Wem gehört das Krankenhaus sondern wir wollen eben auch fragen wer arbeitet dort unter welchen Bedingungen?

01:34:46: Und inwieweit wird das auch getragen von unbezahlter Arbeit, die außerhalb des Krankenhauses?

01:34:51: Also diese ganzen Beziehungen aufzumachen.

01:34:53: Das nennen wir sozusagen eine Erweiterung, die wir feministisch nennen, weil es eben diese geschlechtliche Arbeitsteilung angeht.

01:35:01: Das heißt aber nicht dass es wahnsinnig gute Effekte auf Geschlechterverhältnisse hat wenn wir insgesamt vergesellschaften sind.

01:35:08: Wir glauben nur, dass noch eine halbe Geschichte ist wie so oft in sozialistischen Debatten genau.

01:35:16: Na ja, und ich meine du hast es im Grunde auch schon angetippt.

01:35:19: Es ist natürlich so dass wenn jetzt die vergesellschafteten Wohnungen in die landeseigenen Wohnungsunternehmen überführt werden dann ist nicht so wahnsinnig viel gewonnen weil sie werden im Grundes auch angesichts irgendwie des neoliberalem Paradigmas geführt wie relativ normale Wohnungs-Unternehmen.

01:35:39: Und diese Idee, die DWE entwickelt hat mit der Anstalt öffentlichen Rechts ist ja nicht von irgendwo her.

01:35:44: Sondern es reicht eben auch an dieser Stelle!

01:35:47: Nicht nur... einen Eigentumswechsel zu öffentlich machen, sondern es muss auch sozusagen eine Demokratisierung der Prozesse einhergehen.

01:35:54: Bei den Krankenhäusern ist das ja genauso.

01:35:56: irgendwie so lange es auf der Bundesebene des Gesundheitssystems über Fallpauschalen und Diages finanziert wird – ist die Frage ob das Krankenhaus im privaten oder in öffentlichem Eigentum fast egal?

01:36:07: Es ist nicht ganz egal aber es ist fast egal für die Art und Weise wie sozusagen die Ökonomisierung des Drucks irgendwie auch nach innen auf die Leute, die beschäftigten aber natürlich durchgereicht wird.

01:36:19: Also insofern würde ich sagen auf jeden Fall immer pro Ausweitung öffentlichen Eigentums, aber eigentlich also ob feministisch oder nicht, auf jeden fall auch immer mit einer Ausweitung irgendwie von Teilhabe-Rechten und Verfügung über Gesamtprozesse und nicht sozusagen... also reine Verstaatlichungen ist keine Vergesellschaftung.

01:36:42: Genau.

01:36:43: Aber das ist es auch nicht, wenn's nicht verbindet... Also sozusagen auch in der durchsprünglichen Debatte gehts immer um Vergesellschaftung.

01:36:49: Ich glaube, der aktive feministische Teil ist eben diese Frage von wir nehmen auch Sachen in den Blick die noch nicht geregelt wurden vom Staat.

01:36:59: Weil voll oft ist es ja so Wir wollen mit der Vergesellschaftung Sachen zurückholen, die privatisiert worden sind und wir wollen jetzt sozusagen weitergehen auch im Bereich als privat betitelt wird und auch oft von Sozialistinnen, als privat getitelt.

01:37:16: Gibt es eigentlich auch so was?

01:37:17: Wenn wir jetzt mal auf diese Sorgecenter die Idee schauen, also Sorge in Commons als kommunistische Projekte zu organisieren, gibt's da immer eine Gefahr der Vereinnamung oder der neoliberalen Ausbeutung durch den Staat?

01:37:35: Oder ist das der Staat irgendwie ... Ehrenamt als billige Lösung dafür nutzt, dass irgendwie öffentliche Infrastruktur sei es Kitas, sei es Pflegeheime oder Krankenhäuser halt kaputt gespart werden.

01:37:48: Auf der anderen Seite seht ihr so eine Gefahr und muss man die mitdenken?

01:37:53: Und wie lässt sich das verhindern?

01:37:54: Also

01:37:55: ich glaube, dass das mit eines der größten Themen ist.

01:37:59: Die wir in dem ganzen Prozess haben und die auch zum Beispiel immer wieder auf der Konferenz noch auf anderen Veranstaltungen und Diskussionsrunden, die wir zu diesem Thema haben, immer wieder als eins der ersten Sachen kommt.

01:38:11: Ich beantworte das meistens damit – also was ich vorhin gesagt habe – wie er jetzt eine Vorstellung gelernt hat was der Staat bedeutet, nämlich Kürzungen aus Territät, Vernachlässigung für viele Menschen und für viele auch Repressionen, Patonalismus, Abwertungen.

01:38:28: Das ist sozusagen das wie für sehr viele Menschen die das betrifft über dass wir reden mit dem Infrastruktursozialismus, Staat bedeutet und Öffentliches.

01:38:38: Und dann ist es sozusagen die erste Reaktion zu sagen Uff!

01:38:41: Und da wollen wir jetzt also noch

01:38:44: mehr von haben Davon

01:38:45: wollen wir noch mehr?

01:38:47: Ich weiß nicht genau Und das ist so ein bisschen die Frage, dass ich glaube wir in diesen Widersprüchen voranschreiten müssen zu sagen.

01:38:54: Wir müssen das öffentliche umbauen

01:38:56: und

01:38:57: auch die Idee und das glaubt es jetzt meine persönliche Meinung auch die idee von Ehrenamt umbauten müssen weil jetzt gerade sie einen Ausnutzen von kommunitären Strukturen nachbarschaftlichen Struktoren für ein Abbau des Sozialstaates.

01:39:11: aber

01:39:12: Ich bin nicht dafür, dass jetzt jede Beziehung, die wir haben in Lohnform entgeltet wird.

01:39:17: Und das heißt sozusagen, wenn ich für eine Freundin da bin, dann erwarte ich dafür auch keinen Lohn und sehe das nicht als Ausnutzung des Sozialstaates.

01:39:26: Ich möchte, dass sich das auf einen größeren Kreis in meiner Nachbarschaft und auf einem größeren sozialen Kreis ausweitet.

01:39:33: Das hat eben die Gefahren... Das muss man halt sozusagen in der Dynamik sehen!

01:39:37: Ich möchte es sich ausweiten und sagt es im Prozess wo wir wissen es wird ausgenutzt und gleichzeitig will das öffentliche umbauen und das muss irgendwie miteinander wachsen.

01:39:47: Und so lange wir jetzt, und dafür brauchen wir Übergangsprojekte.

01:39:52: Ich glaube in einem Übergang, indem wir einen Zeitmangel haben, also ausgelaugt sein und fertig sein gibt es wahrscheinlich mehr Formen von... entlohnte Arbeit, professionalisierte Arbeiter drin.

01:40:07: Und wenn wir es schaffen, eine Ökonomie umzubauen und weniger insgesamt arbeiten zu müssen, dann schaffen wir's vielleicht wieder mehr Raum für nachbarschaftliche Strukturen zu haben, weil wir eh abgesichert

01:40:17: sind.".

01:40:18: Also genau!

01:40:19: Das ist glaube ich so ein dynamisches Prozess als prozesswürdig das Denken.

01:40:25: Aber die Idee ... Nur um das nochmal zu unterstreichen... Die Idee ist schon eben auch ein Teil von Kehrtätigkeiten nicht professionalisiert, sondern kommunitär zu organisieren und dann auch füreinander noch mal anders Verantwortung übernehmen.

01:40:42: außerhalb dieser immer wieder als zentrale Einheit unserer Ökonomie gedachten Kleinfamilien.

01:40:48: Also sozusagen, das ist ja schon der Anspruch zu sagen wir übernehmen Verantwortung für einander außerhalb des Privathaushaltes die eben nicht professionellisiert und nicht entlohnt ist.

01:40:58: aber genau wie Alex gesagt hat Die Übergänge sind schwierig und ich glaube die Frage der also wir sagen immer es müssen demokratisch organisierte und gemeinschaftlich getragene Strukturen sein aktuell aus öffentlichen Geldern finanziert werden.

01:41:15: Also als Übergangsmodell muss es solche Lösungen geben, dass quasi aus öffentlicher Geldern Räume geschaffen werden in denen nicht das Jugendamt und so weiter irgendwie den Zugriff haben oder sagen was dort passieren muss sondern wo eben Freiräume entstehen in denen Neues wachsen können.

01:41:39: Ja, danke euch.

01:41:41: Es gibt noch super viel zu verquatschen aber ich sehe gerade die Zeit ist wirklich arg fortgeschritten und wahrscheinlich muss Alex mit ihren zwanzig Prozent Upload noch ohnehin den Browser irgendwie

01:41:51: drei Stunden

01:41:52: gehalten haben.

01:41:55: Ich würde euch gerne auch eine Frage zum Ausblick stellen, aber ich würde euch trotzdem gerne noch die Chance geben wenn ihr euch jetzt noch einfällt.

01:42:01: gab es einen wichtigen Aspekt den wir jetzt noch nicht hier thematisiert haben?

01:42:07: dann würde Ich

01:42:08: würde gerne noch eine Sache anfügen.

01:42:11: Gerne!

01:42:12: Weil wir haben ja über die Konferenz gesprochen als inhaltlich, was wir da diskutiert haben und welche Themen aufkommen.

01:42:22: Und ich würde gerne aber nochmal einmal diese Frage... Wir haben ja das Feminist Futures II.

01:42:26: ist es der?

01:42:27: Wir hatten ein Feminists Futures I, in Essen.

01:42:32: Sehr unterschiedliche Zeitpunkte, bei der politischen Konjunktur.

01:42:36: Genau

01:42:37: darauf will ich hinaus!

01:42:38: Wir waren damals fast zweitausend Leute und es war so Aufbruchsstimmung.

01:42:42: Es hatte die erste feministische Streik in Deutschland stattgefunden, da setzten sich tausende Menschen auf die Straße gebracht haben am achten März.

01:42:49: alle dachten jetzt geht's richtig los.

01:42:51: man hat ja auch diese weltweite große Bewegung und wir hatten damals so ein richtiges, wir haben das auch Festival genannt.

01:42:58: Also wir von der LS zusammen mit Kooperationspartnerinnen.

01:43:03: Wo es erst mal darum ging alle Leute zusammen zu bringen und sich kennenzulernen und sich irgendwie sozusagen zu sehen und zu wissen Wir sind viele und jetzt geht's los!

01:43:13: Das war so ein bisschen der Weih-Karriere.

01:43:16: Und jetzt haben wir uns unter ganz anderen Vorzeichen gesprochen und wir sind ja auch so ein bisschen heute in dieses Gespräch eingetreten, mit welchem Gemütszustand wir uns eigentlich treffen.

01:43:29: Und so war das natürlich auch auf der Konferenz.

01:43:31: eine Teilnehmerin hat gesagt Sie ist ohne Mut gekommen und fährt jetzt zumindest mit ein bisschen oder ist jetzt wieder mutig?

01:43:40: Also es ging auch darum, zusammenzukommen.

01:43:41: Wir waren jetzt über tausend Leute trotzdem noch und mit einem starken... Aber wir hatten auch vom Programm her eben diesen starke Vorgabe, also thematische Vorgaben, strategischen Einsatz über was wir sprechen wollen, weil wir eben gesagt haben diese antifaschistische Praxis die wir haben, die muss jetzt organisiert werden!

01:44:00: Wir sind jetzt nicht neben mir, wir kommen alle zusammen und freuen uns sondern wir müssen Faktisch jetzt zusammenarbeiten.

01:44:08: Und wir arbeiten, das war sehr nett und sehr solidarische Debatten.

01:44:15: Natürlich sind nicht alle einer Meinung aber sehr solidarische und nach vorne gehend.

01:44:21: Wir befinden uns in der Fragmentierung von einer gesellschaftlichen Linken, die wir auch entgegen treten müssen und die auf der anderen Seite eines Rechts ruck steht.

01:44:30: Das schließt vielleicht auch daran an was wir schon mehrmals hatten und spalten lassen wollen von rechten Kampagnen, uns als gesellschaftliche Linke.

01:44:38: Aber sozusagen auch wir sind es schon zum Teil und da müssen wir gegenarbeiten.

01:44:43: Und ich glaube das ist auf der Konferenz auch nochmal sehr deutlich geworden.

01:44:48: Das fand ich irgendwie noch mal wichtig als Erkenntnis daraus auch.

01:44:54: Schön!

01:44:56: Ja, hoffentlich ein Feminist-Future ist drei.

01:44:59: Auf jeden Fall.

01:45:00: Wie viele Jahre?

01:45:00: Was jetzt dann sieben Jahre ... Nee!

01:45:02: Früher auch, hoffe

01:45:02: ich.

01:45:03: Vielleicht den fünf.

01:45:04: Wir planen drei.

01:45:05: Ohne Pandemie, das schaffen wir vielleicht schneller.

01:45:08: In

01:45:08: drei und dann ist man schon so auf dem Tipping Point zu der anderen Politischen Konjunktur zur drehenden Zeitgeistworte.

01:45:17: Ich hoffe es gibt natürlich auch noch irgendwie Material was die Konferenz vielleicht auch nochmal ein bisschen aufgreift zusammenfasst

01:45:23: usw.,

01:45:23: dass würde ich mir dann auch gern noch reinziehen.

01:45:26: Und vielleicht auch Leute, die uns zuhören.

01:45:27: Auf jeden Fall!

01:45:28: Genau ich möchte euch an der Stelle auf jeden Fall schon mal danken und alles, worüber wir gesprochen haben verlinke ich in den Shownotes.

01:45:34: zum Ausblick noch die Frage an euch... Es sind ja düstere Zeiten.

01:45:39: Sozialabbau, Militarisierung, Kriegsertüchtigungen erleben wir auch einen autoritären Umbau auf vielen Ebenen getragen von einer nach rechts gerückten politischen Mitte Aber auch weitere Faschisierung und AfD an der Macht den Landesparlamenten, auch schwarz-blau im Bund nicht ausgeschlossen.

01:45:59: Auf der anderen Seite trotz all dessen tun sich Menschen zusammen, ja?

01:46:04: Also als Feministinnen machen feministische Interventionen Leute machen Kämpfe für Bleibefreiheit wir leben Sozialproteste die hoffentlich auch irgendwie noch mal ein eskalatives Moment haben und die nicht dabei stehen bleiben nur zu sagen okay nehmt ein paar der Sozialreformen zurück.

01:46:21: Wir erleben auch inspirierende Schülerinnenstreiks gegen die Werbpflicht, wo vielleicht auch hoffentlich dann mal was zusammenkommt mit Gewerkschaften, die sich auch in der Verantwortung sehen.

01:46:33: Also steht einerseits viel auf dem Spiel es ist viel zu verlieren.

01:46:38: andererseits können wir auch mehr gewinnen als vielleicht noch vor ein paar Jahren.

01:46:41: und was braucht's dafür aus eurer Sicht?

01:46:44: Und ihr habt natürlich schon viel da angedeutet in diesem Gespräch aber Was wollt ihr da vielleicht unseren Zuhören noch mitgeben?

01:46:52: Ich

01:46:55: hätte jetzt sehr anknüpfen an das, was ich zuletzt gesagt habe.

01:46:58: Ich glaube, wir müssen eine Form finden zusammenzuarbeiten und über diese verschiedenen Felder auch hinweg uns gegenseitig stärken und eben auch nicht über jedes Stöckchen springen, dass uns die Rechte hinhält.

01:47:13: Ja, da kann ich sehr gut anschließen.

01:47:15: also ich glaube... Auf jeden Fall eine solidarische Debattenkultur untereinander.

01:47:25: Es gibt riesengroße Herausforderungen, also die gesellschaftliche Linke ist sich nicht an allen Punkten einig und es gibt wahnsinnig viele... Also der Allianz-Bildungsprozess, der überhaupt nach Rechten was entgegensetzen könnte langwieriger und eben auch, also Alex hat es auch gesagt.

01:47:49: Auch zum Teil schmerzhafter Weg wo Dinge verlernt werden müssen, andere gelernt werden mussten usw.

01:47:55: Und ich würde mir wahnsinnig wünschen dass wir angesichts der Bedrohung mit der wir's zu tun haben diese Prozesse miteinander solidarisch führen und ja genau nicht der rechten und den Kampagnen auf den Leim gehen.

01:48:11: Prägt mich dann vielleicht doch noch zur Nachfrage.

01:48:15: Also natürlich braucht es linke Polarisierungen und eine Linkspartei, die wie heißt das immer so schön bei der Linkspartei irgendwie in einen eigenen Pool der Hoffnung dritter Pole sozialistischer Pole stark macht.

01:48:26: Und auch auf sich schaut als organisierende Partei und so weiter und nicht so sehr sich an rot-rot grün irgendwelchen Hirngespinsten orientiert.

01:48:35: Das verstehe ich schon alles um gleichzeitig angesichts der Dringlichkeit brauchst du vielleicht auch das fühle ausstrecken Richtung SPD Grüne hätte ich mich von euch noch interessiert, wie ihr über die Verantwortung da jeweils nachdenkt von den verschiedenen Akteuren.

01:48:53: Also seitens der Linken und der radikalen Linken aber auch der Linkspartei vielleicht auch seitens des SPD und der Grünen so.

01:49:04: also da sehe ich am ersten ich fand das irgendwie Einerseits schön cool inszeniert, andere sagen theatralisch so wie die SPD da zum Bebelplatz marschiert ist und so.

01:49:16: Ich fand auch Boris Pistorius also er ist ja ein Hurrapatriot und militarisiert gerade unsere Gesellschaft

01:49:22: usw.,

01:49:23: alles furchtbar an Mister Kriegsertüchtigung und so.

01:49:26: aber er könnte schon noch Kanzler und er ist schon auch sexy in seiner Markigkeit.

01:49:33: Kann man anders sehen?

01:49:36: Aber es war schon so ein Moment, wo ich dachte.

01:49:38: Hey ja!

01:49:39: Und jetzt sagt er gleich sowas wie Ja wir brauchen jetzt wirklich soziale Gerechtigkeit und dann

01:49:44: sagt das nicht.

01:49:45: Das ist das Problem.

01:49:47: Genau.

01:49:47: Und die CDU hat die Brandmauer eingerissen und deswegen müssen wir über Alternativen nachdenken und können nicht zur Tagesordnung übergehen.

01:49:54: Wir müssen uns aufraffen als weiß ich nicht Link.

01:49:59: Es gibt zahlreiche Gräben.

01:50:00: Wir denken wir brauchen diese ganzen Waffen und die Linkspartei denkt das nicht so.

01:50:04: aber Komm, jetzt gegen die AfD und so weiter.

01:50:08: Nein das kommt natürlich nicht.

01:50:09: dann sinkt man den Nationalhymne meidet wegen den Rechten nicht die Hymne überlassen bla bla bla.

01:50:13: Worum es mir eher geht ist wie substanzlos dass an Ende im Sinne eines liberalen Antifaschismus wieder war, was dann dieses Positionspapier angehen.

01:50:21: Und auch bei den Grünen gab es ja auch ein Positions-Papier nach Sachsen-Anhalt und da ist die Rede vom Rechtsstaat AfD Verbotsverfahren und Gerichtsschützen Bildungsstärken und was weiß ich?

01:50:33: Und Zero Null Komma Null kommt antifaschistische Wirtschaftspolitik vor.

01:50:38: zero Null Koma Null.

01:50:40: und ich denke mir so Ihr checkt's nicht.

01:50:42: Ihr checkts einfach nicht, dass dieses Aufstand der Anständigen alle Demokraten jetzt alle zusammen das das nicht hilft sondern... Im Gegenteil

01:50:49: des polarisiert weiter!

01:50:50: ...die

01:50:50: Bezahlbarkeitskrise gegen die maroden Schulen, gegen den ganzen Scheißbrauchzone.

01:50:55: Aber ja wie blickt ihr darauf auf die Verantwortung einer Linkspartei?

01:50:58: Die natürlich auch sich selbst schaut und darauf sozialistisch zu polarisieren?

01:51:03: Dass das eine welche Verantwortung ihr da seht Richtung Allianzen angesichts von Dringlichkeit und welche Verantwortung Ja, beim Linksliberanlager bei Grünen und SPD.

01:51:17: Also ich würde dir hundertprozentig zustimmen das ist nicht zielführend sondern es ist halt ein Teil des Weitersoßes und wir haben ja vorhin schon auch darüber gesprochen wie wir die Faschisierung verstehen und also dass sozusagen eher noch den Weg bereitet und man sich dann nicht hinstellen muss.

01:51:35: hoch wie es ist dann passiert wenn man's irgendwie davor steigt Bügelhalter war.

01:51:40: Ich glaube, dass diese Frage von Regierungsbildungen in der Hinsicht ein bisschen das Pferd von hinten aufgesattelt ist.

01:51:48: Weil ich glaube natürlich müssen wir Bündnis schließen und es wäre total gut wenn wir das tun mit einer klaren... also wie?

01:51:58: als gesellschaftliche Linke müssen und die Linkspartei muss natürlich auch Bündnisse schließen.

01:52:04: wichtig, dass diese Bündnisse eine Linksverschiebung innerhalb der allgemein gesellschaftlichen Debatte führen.

01:52:12: Alles andere macht keinen Sinn.

01:52:14: also ich würde nicht sagen wir müssen jetzt wie du selber gesagt hast nicht alle Demokraten gegen und deshalb mit der jetzigen SPD auf Bundesebene über eine Regierung nachzudenken ist.

01:52:24: why?

01:52:25: Also ja genau es ist halt.

01:52:27: über was soll man denn dann noch reden?

01:52:31: Ich finde, diese Form jetzt auch wieder dieses Papiertes vorgelegt wurde gegen sogenannte Sozialschmarrotzer.

01:52:38: Also da krieg ich Gänsehaut... Da wird mir

01:52:41: übelt!

01:52:42: Ich finde die Form von Hetze und von Dekrandierung von der sozialdemokratischen Partei wirklich obszöen.

01:52:53: Genau, das heißt wir müssen unsere Fühle ausstecken zu verschiedenen Bewegungen.

01:52:59: Zu Gewerkschaften, zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und zu jedem der sozusagen oder der oder die oder bei progressiver Politik nach links behandeln.

01:53:12: Ja

01:53:13: habe ich nichts hinzuzufügen.

01:53:15: Sehr gut!

01:53:17: Alex und Barbara, ich möchte euch vielmals danken, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

01:53:21: Danke euch!

01:53:23: Danke dir auch!

01:53:39: So Leute das war's auch schon wieder.

01:53:40: Das war der Distance Podcast für diese Woche.

01:53:43: Ich möchte danke sagen, dass hier am Start wart.

01:53:46: Ja wenn ihr euch für die Artikel von Alex Wischnewski und Barbara Fried interessiert oder auch das Projekt sorgende Städte der Rosa Luxemburg-Stiftung Oder auch die Konferenz Feminist Futures II Die in Bochum stattgefunden hat Dann geht doch gerne mal in die Show Notes, ich hab dort entsprechende Sachen verlinkt.

01:54:02: Und bitte vergesst nicht damit dieser Podcast hier weiterhin eine stabile Zukunft hat braucht es immer wieder neue Fördermitglieder.

01:54:08: wenn du noch nicht dabei bist und du es dir gerade leisten kannst dann schließt doch jetzt ne Fördermitgliedschaft ab.

01:54:13: gehen nach dieser Folge hier in die show notes oder auf distancepodcast.de.

01:54:16: klickt dich durch auf die Förderplattform Steady und schließ dort ne Mitgliedschraft für drei sechs oder zehn Euro.

01:54:23: Unterstützen könnt ihr meine Arbeit natürlich auch dadurch, indem ihr diese Folge hier teilt, in dem ihr möglichst vielen Leuten von diesem Podcast erzählt oder auch positive Bewertungen auf den Plattformen hinterlasst.

01:54:34: Alles klar!

01:54:35: Das war's jetzt auch von mir.

01:54:36: ich wünsche euch noch einen schönen Morgen, schönen Tag oder einen schöner Abend und hoffe ihr schaltet nächste Woche wieder ein zu der neuen Folge Distance.

01:54:43: Danke bis dann.